Money Management

Ohne ein gutes Money Management wird auch die beste Wettstrategie nicht für erfolgreiche Wetten sorgen können und ein Scheitern ist unvermeidbar. Wer also einen potentiellen Gewinn sowie das eigene disziplinarische Verhalten bei Sportwetten fördern möchte, für denjenigen eignet sich die eine oder andere Art des Money-Managements. Nachfolgend sind die gängigsten Modelle dieser Verwaltung aufgelistet.

Welche Fakten sind in jedem Fall zu beachten?

Money ManagementObwohl es einige Sportwett-Fans gibt, die den Endstand einiger Spiele richtig einschätzen können, manche sogar besser als die Sportwetten-Anbieter, sind jedoch nur die wenigsten diese Gruppe auch tatsächlich in der Lage, ihr Wissen profitabel einzusetzen. Hierfür ist dann meist das falsche Money Management verantwortlich. Das Money Management verfolgt das Ziel, aus dem potentiellen Profit das Maximum herauszuholen, bei minimalem Risiko für den Totalverlust. Ein gutes Money Management sollte Profit abwerfen können, indem der Wett-Fan am Ende des Tages mehr gewonnen als verloren hat. Allerdings bedeutet positives Wettergebnis noch lange nicht, dass auch ein Plus auf dem Wettkonto verzeichnet werden kann.

Die Grundelemente

  • Das zur Verfügung stehende Budget zzgl. Wettbonus sollte vorher festgelegt werden und auch nur für Sportwetten verwendet werden. Die jeweilige Höhe der zur Verfügung stehenden Summe sollte so berechnet werden, dass auch ein Totalverlust den Wettfreund nicht in finanzielle Krisen stürzen kann.
  • Das Money Management, für das man sich entscheidet, sollte in jedem Fall dem eigenen Typ in Bezug auf das Risiko entsprechen.
  • Das Risiko eines Totalverlusts sollte möglichst durch ein gutes Money Management minimiert werden können. Auch bei mehreren, aufeinanderfolgenden Verlusten sollte der Wettfreund in der Lage sein, seine Wettstrategie weiter auszuführen.
  • Die potentiellen Gewinne sollten durch das genutzte Money Management maximiert werden können.

    Die Kategorien zum Money Management

    Es gibt eine Vielzahl von Money Management Systemen, jedoch haben die wenigsten dabei ein ausgewogenes Verhältnis von einer Maximierung des Gewinns und einer gleichzeitigen Minimierung des Risikos. Die existierenden Systeme lassen sich jedoch prinzipiell in Kategorien einteilen.

  • Fixe, also festgelegte Einsätze, die immer gleich bleibend sind
  • Variable Einsätze, hier wird die Höhe des Einsatzes ständig verändert.
  • Prozentuale Einsätze, hierbei handelt es sich um Einsätze, die festgelegt, also fix sind, jedoch laufend an das zur Verfügung stehende Wettbuget angepasst werden.
  • Progressionen, in dieser Kategorie wird der Wetteinsatz nach gewonnenen oder verlorenen Wetten erhöht oder reduziert.

    Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Money Management

    Um Wettgewinne verbuchen zu können, bedarf es jedoch etwas mehr als nur eines guten Money Managements. Wer ständig falsche Tipps abgibt, dem nützt auch die perfekteste Verwaltung des zur Verfügung stehenden Geldes herzlich wenig. Wer dauerhaft erfolgreiche Wetten platzieren möchte, muss drei wichtige Voraussetzungen erfüllen.

  • Der Ausgang verschiedener sportlicher Ereignisse muss von dem Wettfan genauer und besser vorhergesagt werden, als der Buchmacher es kann.
  • Die Höher der jeweils einzusetzenden Beträge muss mit Hilfe eines effektiven Money Managements festgelegt werden können.
  • Disziplin ist bei Sportwetten oberstes Gebot. Sportwetten sollten nicht nur als Hobby, sondern vor allem als eine Investition betrachtet werden.Nur wer in der Lage ist, alle drei Voraussetzungen zu erfüllen, kann mit Sportwetten dauerhaft erfolgreich sein und Geld verdienen. Hierbei ist ein gutes Money Management zwar wichtig, aber nicht allein ausschlaggebend für den Ausgang der Wette, denn wer Spielausgänge und Wahrscheinlichkeiten nicht annähernd richtig ermitteln kann, dem wird auch das beste Money Management nicht helfen können. Für viele Sportwett-Fans jedoch steht der Profit beim Wetten gar nicht an erster Stelle. Es gibt eine Vielzahl Wettfreunde, die nur ab und zu eine Wette platzieren und die Sportwetten nur als Hobby betrachten. Allerdings wird nur derjenige, der wirklich ernsthaft an dauerhaftem Profit interessiert ist, auch die Chance erhalten, um dies mit einem guten Money Management auch zu erreichen. Anderenfalls wird man lediglich seine Haushaltskasse ein wenig aufbessern können.

    Dynamische Einsätze

    Auch bei den dynamischen Einsätzen wird, wie bei den flachen Einsätzen, ein bestimmter, prozentualer Einsatz vom gesamten zur Verfügung stehenden vor Wettbeginn festgelegt. Bei den dynamischen Einsätzen muss der Wettbetrag jeweils vor den Wetten neu angepasst werden, im Gegensatz zu den flachen Einsätzen.

    Ein Argument der Befürworter von dynamisch angepassten Einsätzen ist, dass während einer Glückssträhne, wenn mehrere Spiele hintereinander gewonnen werden, man mit den dynamischen Einsätzen, die jedes Mal erneut vor der Wette angepasst werden, mehr Geld verdienen kann. Durch die Erhöhung des Einsatzes (prozentual vom gesamten Wettkapital) kann man also sozusagen Zinseszinsen ansammeln. Allerdings verhält es sich tatsächlich so, dass je mehr für eine Wette gesetzt wird, je mehr wird man auch verlieren, wenn der Tipp daneben geht. Die Befürworter der dynamischen Einsätze führen weiter an, dass dadurch, dass man während einer Pechsträhne lediglich mit kleinen Einsätzen spielt, fallen die Verluste geringer aus. Hier muss jedoch bedacht werden, dass bei den wieder einsetzenden Gewinnen dann zunächst weniger Geld verdient wird, da ja auch die Einsätze, bedingt durch die Pechsträhne, reduziert wurden.

    Flache Einsätze

    Einer der bekannteste Leitsprüche der Wirtschaft ist „Keep it simple, stupid“, was übersetzt soviel wie „halte es einfach, Dussel“ bedeutet. Gerade in Bezug auf das Money Management bei Sportwetten, neigt so manch selbsternannter Experte dazu, die Dinge unnötig zu verkomplizieren. Money Management mit gleichbleibenden Beträgen, also flachen Einsätzen, wird von einer Vielzahl professioneller Sportwetter angewandt.

    Für das Money Management mit flachen Einsätzen, wettet man mit einem fixen, prozentual errechnetem Betrag des gesamten zur Verfügung stehenden Wettbudgets und setzt diesen Betrag dann auf eine Wette. Hierdurch wird das Risiko eines Verlusts des gesamten Kapitals auf ein Minimum reduziert.

    Vorteile

  • Wer aus 50 Spielen 26 richtige Tipps mit einer Quote von 2,0 erzielt, führt dies zu einem Plus auf dem Spielkonto. Besonders ist dies deshalb, weil ein Money Management System zu einem Guthaben auf dem Wettkonto führen soll.
  • Im Gegensatz zu dem Money Management System nach Kelly, kann es hier nicht passieren, dass durch eine einzige Wette das Wettkonto entweder ein große Plus oder ein großes Minus hat. Das Money Management ist sehr nervenschonend und allein deshalb schon sehr beliebt unter den Wettfreunden.

    Risiko

    Wer mit gleichbleibenden Einsätzen wettet, geht bei der Ermittlung der Höhe des Einsatzes immer vom Grundkapital aus. Steigt das Guthaben, kann auch der Einsatz individuell mit einer selbst festgelegten Grenze angepasst werden. Genau hier jedoch liegt das Risiko des Money Managements mit flachen Einsätzen.

 

 

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