Sportwetten vs. Glücksspiel

So richtig sind Sportwetten und Glücksspiele nicht miteinander zu vergleichen. Im ersten Moment meint man, dass man beides nicht gegenüber stellen kann, weil die Unterschiede zu groß sind. Nach einigen Augenblicken sind durchaus Parallelen zu sehen. Wie auch immer, jeder muss sich dazu seine eigene Meinung bilden. Nachfolgend zunächst die 5 besten Sportwetten Anbieter welche in unserem großen Wettbonus Vergleich vollends überzeugen konnten.

Die Sportwette

Bei einer Sportwette geht es darum, Geld auf das Eintreffen eines bestimmten Sportresultates zu setzen. Es werden entweder Sportwetten von einem sogenannten Buchmacher zu fixen Gewinnquoten angeboten oder nach Art der Calcutta-Auktion an einem Totalisator mit nicht festgelegten Quoten. Weiterhin existieren Wettbörsen. Hier haben Benutzer des Internets die Möglichkeit, gegeneinander Wetten zu platzieren. Der Markt mit den Sportwetten ist international und damit riesig. Der Umsatz liegt bei mehr als 500 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Dabei ist das Wetten über das weltweite Web deutlich beliebter als das Geldsetzen in einem Wettlokal. Wo große Gewinne eingefahren werden, kann viel gespart werden und so sitzen viele Online-Wettanbieter in Malta oder Gibraltar, um Abgaben zu sparen.

Sportwetten vs. Glücksspiel
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In welchen Sportarten Wetten platziert werden können, ist sehr verschieden. Früher waren Pferderennen und Boxen führend, heute sind die Fußball Wetten die dominierende Sparte und hier vor allem Länderspiele und Europacup-Spiele. Im Ausland wird gerne bei Hunderennen gewettet aber auch auf, Baseballspiele, American Football und auch Kamelrennen gesetzt. Dabei gibt es außer der gängigen Siegwette meistens noch andere Wettmöglichkeiten für ein Sportereignis: zum Beispiel auf Halbzeitstände, Anzahl der Elfmeter und geschossene Tore. Für den seltenen Fall, dass es kein Ergebnis gibt, ist die Annullierung aller Wetten vorgesehen, bei der alle Wetteinsätze zurückgezahlt werden.

Glücksspiel

Als Glücksspiele werden solche Spiele bezeichnet, deren Verlauf und Ergebnis hauptsächlich vom Zufall bestimmt sind. In der sogenannten spieltheoretischen Klassifikation der Gesellschaftsspiele sind Hazzardspiele eine von drei Klassen, welche gemäß den Ursachen für die Unversehrbarkeit der Spielverläufe voneinander getrennt sind. Die zwei übrigen Klassen bilden die kombinatorischen Spiele, zum Beispiel Schach, und die strategischen Spiele, beispielsweise Kartenspiele. Bei anderen Spielen, die in Gesellschaft gespielt werden, kann zusätzlich die Geschicklichkeit entscheiden, Beispiele hierfür sind Bowling oder Snooker. Es wird deutlich, dass die Rolle des Zufalls bei Spielen sehr unterschiedlich sein kann. Bei reinen Glücksspielen ist der Einfluss sehr groß, bei Spielen, in denen der Teilnehmer maßgeblich beteiligt ist, ist der Einfluss verhältnismäßig gering.

Das erste Mal auf Glück gesetzt wurde wahrscheinlich etwa 3.000 vor Christus. Schon damals gab es sechsseitige Würfel – aus Knochen beziehungsweise Elfenbein hergestellt. In der römischen Antike wurde bereits in jeder Gesellschaftsschicht gewürfelt, wenn dies auch eigentlich nur den Saturnalien erlaubt war. Auch im Rest war das Glücksspiel bereits erwähnt; so war es nicht erlaubt, Spielschulden einzuklagen. Häuser, in denen gespielt wurde, wurden enteignet. Der Kaiser Claudius spielte mit Vorliebe einen Vorgänger des heutigen Backgammons, Ludus duodecim scripta. Sogar ein Buch schrieb er darüber. Tacitus schreibt über das Hobby der Germanen, welche um alles spielten was sie hatten, und erwähnte die Würfelspiele in der Germania. Das alte deutsche Recht bezeichnete die Geschäfte mit Glücksspielen als illegal. Der Verlust konnte zurückgefordert werden. Ab dem 16. Jahrhundert gewann man langsam die Einsicht, dass nur das hohe und übermäßige Spiel zu bestrafen sei. So wurde das erste Mal zwischen verbotenem und erlaubtem Glücksspiel unterschieden. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz bieten vor allem Spielbanken, Gaststätten und Spielhallen Hazzardspiele an. Sie sollen Spaß bringen und Langeweile vertreiben, auf keinen Fall jedoch dem Gelderwerb des Spielenden. Weil der Zeitvertreib in Verbindung mit Vergnügen zur Spielsucht mutieren kann, hat ein Spielkasino die Möglichkeit, den Spieler auszuschließen. Doch auch jeder Spieler kann entscheiden, wenn er in einer Spielstätte gesperrt werden möchte, um sich vor übermäßigem Glücksspiel zu schützen.

Was das Gesetz zu einer Gegenüberstellung sagt

Es gibt in deutschen Gesetzen keine gegenüberstellende Erwähnung von Sportwetten und Glücksspielen. Im Gegenteil, das deutsche Recht meint, die Sportwette gehöre zum Glücksspiel wie zum Beispiel Roulette und Poker. Dass bei Sportwetten nicht so viel Glück im Spiel ist wie beim Poker ist rechnerisch nachweisbar, interessiert in dem Zusammenhang aber nicht. Schlussendlich entscheidet eine höhere Gewalt, was den Ausgang der Wette nicht voraussagbar macht, und das ist entscheidend für den Gesetzgeber.

Die Meinung des Finanzamtes

Die erfolgreichen Pokerspieler müssen bereits zahlen, das war es aber schon. Es ist zu erahnen, dass auch Menschen zu Kasse gebeten werden, die durch Sportwetten Geld verdienen, das ist jedoch Zukunftsmusik. Bisher macht das Finanzamt hier also Unterschiede: Pokerspieler müssen zahlen, Sportwetter jedoch nicht.

Setzt man Geld im Glücksspiel, kann man das Ergebnis nicht im Ansatz voraussagen. Statistisch ist die Wahrscheinlichkeit zu gewissen genau so groß wie die Möglichkeit des Verlustes. Statistisch, denn natürlich kann man durch Glücksspiele Geld erspielen und so Gewinne einfahren. Bei Sportwetten sieht das etwas anders aus. Ist man gut darin, Quoten einzuschätzen und kennt man sich in einem Sport gut aus, ist eine Voraussage von Ergebnissen durchaus möglich. Hinzu kommt, dass ein Geldmanagement möglich ist: Je sicherer man sich bei seinem Einsatz ist, desto mehr setzt man. So ist es realistisch, mit Sportwetten auch langfristig Geld zu verdienen.

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