Geld verdienen mit Wetten

By Dennis / / 0 Ansichten

Kann man von Sportwetten leben?

Natürlich gibt es sie, das kann an dieser Stelle ganz klar und mit ruhigem Gewissen behauptet werden. Auch in Deutschland gibt es die Sportwetten-Profis, die von ihren Wetteinnahmen bequem leben können. Aber viele sind es nicht und es muss auch betont werden, dass es erheblich schwerer, aufwendiger und teilweise auch sehr viel komplizierter ist, als sich nun so manch einer vorstellt. Denn lediglich „auf gut Glück“ oder „aus einem Gefühl heraus“ bei einem Buchmacher eine Wette zu platzieren und auf das richtige Ergebnis tippen, wird niemanden langfristig zum gewünschten Erfolg führen. Besonders die Wettfreunde, die lediglich hin und wieder einmal eine Wette platzieren, haben eine völlig falsche Vorstellung von dem Leben als Sportwett-Profi. Meist wird hier wenig verdient bei einem sehr hohen Aufwand. Beginnt man mit dem Einkommen als Sportwetten-Profi, sollte man sich vor Augen halten, dass man hier langfristig einen Gewinn von 20 Prozent erzielen kann. Setzt man also 1000 Euro, wird ein Gewinn in Höhe von 200 Euro erzielt.

Wer nun jeden Tag solche Wetten platziert und auch immer richtig tippt, hätte am Monatsende einen Gewinn von 6.000 Euro verdient. Dies bedeutet jedoch auch, dass in diesem Monat ein Umsatz von 30.000 Euro erzielt wurde. Spinnt man diesen Gedanken nun weiter, sollte für eine Wette von 1.000 Euro durchaus ein Guthaben von 10.000 Euro, idealerweise 20.000 Euro vorhanden sein. Geht man nun davon aus, dass tatsächlich ein Gewinn von 6.000 Euro in einem Monat verdient wurde, muss von diesem Betrag ein Teil genutzt werden, um das Wettguthaben zu erhöhen. So kann man dann die Einsätze im Laufe der Zeit immer mehr anheben.

Geld verdienen mit Sportwetten

Man kann also an dieser Stelle festhalten, dass jemand, der viel Geld mit Sportwetten verdienen möchte, auch über ein entsprechend hohes Guthaben verfügen muss. Hat man also anstatt 10.000 Euro eine Million Euro zum Wetten zur Verfügung und statt 1.000 Euro werden 100.000 Euro gesetzt, erzielt man letztlich einen durchschnittlichen Gewinn von 20.000 Euro, anstatt 200 Euro. Diese Summen klingen natürlich schon ganz anders, aber ein solches Guthaben muss man sich zunächst einmal erarbeiten. Fängt man also mit 20.000 Euro Startguthaben an und legt von den 6.000 Euro Gewinn aus dem obigen Beispiel 3.000 Euro monatlich beiseite, wird es mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte dauern, ehe ein Guthaben von 1 Million Euro erreicht wurde. Anhand dieses Beispiels erkennt man also schnell, dass man auch mehrere Millionen oder zumindest mehrere hunderttausend Euro benötigt, um tatsächlich auch Millionen verdienen zu können.

Nicht entmutigen lassen

Dies soll nun nicht bedeuten, dass es nicht möglich wäre, von Sportwetten gut zu leben. Es gibt viele Wettfans, die sehr gut von den Sportwetten leben können und mehrere Tausend bis Zehntausend Euro monatlich verdienen. Sicherlich gibt es auch Spieler, die noch mehr verdienen können. Wer jedoch Millionen mit Sportwetten verdient, bei dem stimmt etwas nicht. Entweder war derjenige vorher schon Millionenschwer oder er manipuliert die Ergebnisse. Wer also „nur“ ein paar Tausend Euro im Monat verdient, sollte sich auf keinen Fall entmutigen lassen. Zunächst muss langsam das Guthaben aufgebaut werden, damit höhere Einsätze gewagt werden können. Angebliche Sportwetten-Millionäre gibt es nicht, dessen kann man sich ganz sicher sein.

Auf die Quoten achten

Ein Sportwetten-Profi orientiert sich immer an die vom Buchmacher errechneten Quoten. Dabei geht es ihm nicht darum, aus einer Wette so viel wie möglich herauszuschlagen, sondern er ist vielmehr bemüht, die passenden Quoten zu finden. Also solche Quoten, die nach seiner eigenen Analyse nicht richtig sein können. Es spielt dabei keine Rolle, ob er in diesem Fall 110 oder 200 Euro Gewinn erzielt. Wer also bei einer einzigen Sportwette den Einsatz zehnfach oder noch mehr zurück erhält, kann davon ausgehen, dass das Risiko dieser Wette enorm hoch war. Die Quoten dienen immer einer Risikobewertung. Viele Sportwettenfans versuchen, durch Kombinationen höhere Quoten zu erzielen. Sicherlich haben sie dann bei richtigen Tipps auch höhere Gewinne, aber das Risiko steigt teilweise auch extrem an, so dass im Falle einer falschen Tippabgabe der Wettfreund mit nichts zurück bleibt.

Wer eine Kombiwette spielen möchte, der tippt höchstwahrscheinlich 4, 5 oder sogar 6 Spiele und wohl auch immer auf Sieg oder Niederlage eines Teams oder eines Sportlers. Anfänger würden sich wohl auch zu so einer Wette hinreißen lassen. Vergleicht man aber nun hierzu ein Fußballspiel von Bayern München mit einer solch hohen Quote, wie man sie für eine Kombiwette erhalten kann, würde hieraus wohl ein zweistelliger Gewinn erzielt werden, was wohl selbst die Neulinge stutzen lassen würde. Bei einer Kombiwette wird stets der gleiche Denkfehler gemacht: Die meisten Wettfreunde schauen hier lediglich auf die Quoten der einzelnen Spiele und übersehen, dass es sehr wohl auch ein kombiniertes Risiko zu bedenken gibt. Das soll nun nicht bedeuteten, dass keine Kombiwetten getippt werden sollen, es soll lediglich darauf aufmerksam machen, dass man mit einer Kombiwette nicht übertreiben soll und sich stets des höheren Risikos bewusst sein sollte.

Ziele setzen

Wer langfristig regelmäßig 10 Prozent seines Einsatzes als Gewinn verbuchen kann, kann absolut zufrieden sein. Denn wenn man zum Vergleich die Börse oder den Aktienmarkt hinzuzieht, muss man feststellen, dass solche Gewinne dort eine Seltenheit sind. Setzt man sich diese 10 Prozent jedoch als Ziel bei den Sportwetten, wird es schwierig, von dem Gewinn leben zu können, denn um diese Rendite erzielen zu können, benötigt man einen Umsatz von monatlich 30.000 oder 40.000 Euro, wobei der Einsatz dann 1.000 Euro betragen würde. Bei einem Guthaben von 1.000 Euro wären diese Summen möglich. Allerdings muss in diesem Fall auch immer das gesamte Guthaben gesetzt werden und selbst ein Profi kann nicht jede Wette gewinnen. Aus diesem Grunde sollte man zu Beginn klein anfangen, beispielsweise mit 100 Euro. Als Ziel setzt man sich dann die doppelte Summe und wenn das geschafft ist, sollte man zunächst zufrieden sein. Lieber langsam das Guthaben aufbauen, als am Anfang zu viel zu riskieren und letztendlich mit Nichts dazustehen. Wettfreunde sollten sich auch ein Einsatzlimit setzen. Geht dann einmal eine Wette schief, hat man wenigstens nicht alles verspielt und kann mit dem Rest noch einen weiteren Versuch wagen.