Wetten Bundestagswahlen 2017

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Am Sonntag in einer Woche, also den 24. September 2017, werden alle wahlberechtigten Bürger in Deutschland dazu aufgerufen, über die neue Zusammensetzung des deutschen Bundestages abzustimmen – denn es ist Bundestagswahl. Ein Ereignis, das bekanntermaßen alle vier Jahre stattfindet und auch entscheidet, wer der nächste Bundeskanzler wird. In diesem Jahr jedoch werden wir wohl etwas ganz Neues erleben: Am Ende des Wahlabends werden wir bis zu sechs Parteien im deutschen Parlament wiederfinden. Denn mit der höchst fragwürdigen Alternative für Deutschland (AfD) hat erstmals seit Jahren wieder ein Neuling die Chance, über die Fünf-Prozent-Hürde zu klettern. Das ruft natürlich auch zahlreiche Wettanbieter auf den Plan: Denn nicht nur auf Sportereignisse kann gewettet werden, auch Gesellschaft und Politik haben bei einigen Buchmachern eine eigene Kategorie, bei der ein Einsatz abgegeben werden kann. In diesem Text gehen wir auf die möglichen Bundestagswahl Wetten 2017 ein.

Hier kannst du auf die Bundestagswahl Wetten mit einem Wettbonus

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Die derzeitige Zusammensetzung des deutschen Bundestages

Insgesamt gibt es 630 Sitze zu erringen. Davon entfallen derzeit 309 Sitze auf die CDU/CSU Fraktion. 193 Sitze werden von der SPD beansprucht. Diese beiden Parteien haben nach der Wahl 2013 eine Koalition vereinbart und bilden die Regierung, wobei die Bundeskanzlerin Angela Merkel aus den Reihen der CDU stammt. Die größte Oppositionsvertretung ist Die Linke, die insgesamt 64 Sitze für sich beansprucht, dahinter folgen Bündnis 90/Die Grünen mit 63 Sitzen. Eine Abgeordnete ist fraktionslos.

Bundestagswahl Wetten 2017: Jeder Wettanbieter hat da seine eigene Herangehensweise

Viele Buchmacher haben die eine oder andere Wette zu der Wahl im Angebot, in welchem Umfang ist jedoch unterschiedlich. Das ist wie bei den Sportwetten auch: Der eine Anbieter kann mit einer Wette zu Esport punkten, der andere eben nicht. Wer sich also für die Wette auf die Wahl am 24. September interessiert, sollte sich im Vorfeld bei den Wettanbietern seiner Wahl erkundigen, ehe er mit dem Setzen der ersten Wette beginnt. Natürlich sollten im Vorwege nicht nur auf die Quote geschaut werden. Vielmehr sollten Wettfreunde auch auf die Informationen zum Thema Bonus beim jeweiligen Anbieter einholen. Anzunehmen ist, dass die Buchmacher zum Thema Politikwetten gerade in der kommenden Woche noch extra Promotionen anbieten können. Und: Bevor wir uns entscheiden, bei Anbieter A oder B oder C unsere Politikwetten zu setzen, sollten wir natürlich die Quote für unsere Wunschoption vergleichen. Aber grundsätzlich gilt auch hier: Quote muss nicht unbedingt der einzige entscheidende Faktor sein.

Was sollten wir bei den Wetten auf die Bundestagswahl 2017 auf jeden Fall beachten?

Es gibt kaum ein Thema in Deutschland, das derzeit emotionaler behandelt wird, als die Frage: Wie deutlich schafft es die AfD in den Bundestag? Beziehungsweise: Bekommt die Partie mehr als 10 Prozent der Stimmen? Der Grund: Viele sehen rechtsextreme Strömungen innerhalb der Partei. Um Jan Böhmermann zu zitieren: „Nur noch 3 Wochen, 21 Tage, bis zum ersten Mal seit Kriegsende wieder die Nazis im deutschen Parlament sitzen. Eine unverzeihliche Schande“ (per Twitter am 3. September). Es geht in dieser Diskussion heiß her, auch weil der eine oder andere Kandidat der AfD offen rechtsextrem ist und sich nicht von Rechtsaußen distanziert. Viele Prominente Vertreter der AfD, wie Bernd Höcke oder Alexander Gauland, fallen mit mehr oder weniger beabsichtigten Provokationen auf. Das Thema ist dabei meistens das gleiche: Es geht um Integration, Migration, Islamismus und Flüchtlinge – mit diesen Themen kann die Partie Bonus Punkte generieren. Wenn wir wirklich vorhaben, bei dieser Wette einen Gewinn zu erzielen, dann müssen wir uns von Emotionen jeglicher Art lösen. Denn es bringt nichts, eine Wette abzuschließen in der Hoffnung, dass die betreffende Partie dadurch mehr oder weniger Stimmen bekommt. Denn: Durch unsere Wette werden wir politisch nichts erreichen – nur durch unsere Stimme. Was wir auch beachten müssen ist die Tatsache, dass sich die Ergebnisse der Wahl von den Prognosen einzelner Institute unterscheiden werden. Also: Prognosen und Umfragen sind zwar gut und in vielen Fällen auch nah an der Wahrheit. Unentschlossene Wähler, die erst kurz vor dem Betreten des Wahlbüros entscheiden, wen sie wählen wollen, werden bei so etwas nicht berücksichtigt.

Interesse an der Politik sollte vorhanden sein

Es bringt natürlich nichts, eine Wette auf ein politisches Ereignis zu setzen, von dem man selbst keinen Schimmer hat. Wer ohnehin kein Interesse daran hat, wer ab dem 24 September Deutschland regiert, der sollte lieber bei den Sportwetten bleiben oder aber einige Tage damit verbringen, Licht ins Dunkel zu bringen, ansonsten macht eine Wette keinen Sinn: Nachrichtenseiten wie tagesschau.de oder ntv.de sowie die Webseiten einschlägiger Politikmagazine wie „Spiegel“, „Stern“ oder „Die Zeit“ können dabei sehr hilfreich sein. Die Informationen, die man durch Recherche bekommt, sind bei einer solchen Entscheidung natürlich viel wert. Vor allem aber sollten aktuelle Ereignisse beobachtet und richtig eingeschätzt werden. Hierzu gleich ein Beispiel:

Leider muss man sich mit der AfD befassen

Politiker aus allen Partien sind mit allen Wassern gewaschen. Über die Spitzenkandidatin der AfD, Alice Weidel, wurde jüngst bekannt, dass sie eine E-Mail mit rechtsextremistischen Inhalts geschrieben haben soll. Diese E-Mail wurde jetzt veröffentlicht. Darin bringt sie sich selbst in die Nähe der „Reichsbürger“, einer verfassungsfeindlichen Bewegung, und beschimpft die Regierung als Handlanger der Siegermächte, die nach dem 2. Weltkrieg die Kontrolle über Deutschland übernommen hätten. Außerdem nennt sie Sinti und Roma ein kulturfremdes Volk. Natürlich streitet Weidel die Urheberschaft dieser Email ab, Politiker anderer Parteien fordern Ermittlungsverfahren – sprich, es wird alles aufgefahren, von beiden Seiten. Doch am Ende müssen wir die ganze Sache nüchtern betrachten und uns fragen: Wem bringt diese Enthüllung jetzt mehr? Der AfD, die mit einer solchen Aktion noch andere Wählerschichten anspricht, oder aber den anderen Parteien, weil der AfD nun scharenweise die Wähler weglaufen? Hier ist Unterscheidungsvermögen gefragt, schließlich fragen die Buchmacher:

  • Schafft es die AfD über 9,5 Prozent?
  • Kommt die AfD über die 5-Prozent-Hürde?
  • Wird die AfD an der Regierung beteiligt?

Die Frage nach dem nächsten Bundeskanzler ist wohl weniger spannend

Derzeit ist Angela Merkel die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und damit auch die Chefin der Regierung. Sie regiert seit 2013 mit einer großen Koalition aus CDU/CSU und SPD. Doch wie es aussieht, könnte sich diese Option nach dem 24. September in Luft auflösen. Es wäre der Union ohnehin lieber, eine Koalition mit der FDP einzugehen, eventuell sogar unter Beteiligung von Bündnis 90/Die Grünen. Dann würde Angela Merkel mit Sicherheit wieder zur Kanzlerin gewählt – das gleiche gilt jedoch auch bei einer Neuauflage der großen Koalition, denn alle Umfragen gehen davon aus, dass die CDU nach der Wahl wieder als stärkste Kraft in den Bundestag einziehen wird. Doch auch die SPD hat mit Martin Schulz einen eigenen Kandidaten zum Bundeskanzler ins Rennen geschickt, der nach der Bekanntgabe der Kandidatur von einem massiven Bonus profitieren konnte. Laut den aktuellen Umfragen ist jedoch kaum damit zu rechnen, dass mit seiner Hilfe die Sozialdemokraten die Wahl gewinnen können oder gar mit einer linken Mehrheit aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke das Land regieren könnten – zumal eine Koalitionsaussage bezüglich der Linken noch aussteht. Aber natürlich ist noch nichts ausgeschlossen. Die Quote ist zwar klar zugunsten der amtierenden Regierungschefin, sie ist der Favorit – weshalb eine Wette auf Merkel sicherlich Sinn macht. Doch wie wir bereits mit dem Beispiel weiter oben deutlich gemacht haben, können die kleinsten Ereignisse die Wahlergebnisse erschüttern. Doch mit ihrer Erfahrung auch in Sachen Wahlkampf gilt Merkel als Favoritin.

Jedes Ereignis kann wichtig sein

Derzeit haben wir auf der Welt eine unsichere Lage, selbst in Europa. Krieg in der Ukraine, der Konflikt mit Nordkorea oder auch die zahlreichen Naturkatastrophen, der islamistische Terror und vieles mehr beeinflussen die Wähler auch bei der Wahl. Deutlich wurde dies zum Beispiel nach dem Unfall im Kernkraftwerk Fukushima. Die Partie Bündnis 90/Die Grünen bekam deutlich mehr Zuspruch als sonst, so dass sich sogar die CDU dazu genötigt sah, aus der Atomenergie auszusteigen – etwas, was vor der Katastrophe in Japan quasi unmöglich erschienen ist. Bis zum 24. September und auch unserem Einsatz ist also noch Zeit, wir sollten die Wette nicht zu früh setzen, dann ansonsten könnten wichtige Ereignisse unsere Chance auf einen Gewinn schmälern. Hier profitiert in Europa stets vor allem der Politiker, der auf eine Erfahrung im Wahlkampf zurückgreifen und schnell reagieren kann.

Stand 7. September: Die letzte Umfrage vom Meinungsforscher Infratest dimap

Die jüngsten Umfrageergebnisse können natürlich auch eine Rolle dabei spielen, wie unser Einsatz aussehen wird. Wir haben als Referenz das Ergebnis der Umfrage vom 7. September 2017 vom Meinungsforscher Infratest dimap genommen, die kurz nach dem TV-Duell zwischen der amtierenden Kanzlerin Angela Merkel, die als Favorit ins Rennen geht, und dem Kandidaten der SPD, Martin Schulz, stattgefunden hat:

  • CDU/CSU: 37 Prozent
  • SPD: 21 Prozent
  • Linke: 10 Prozent
  • Grüne: 8 Prozent
  • FDP: 9 Prozent
  • AfD: 11 Prozent
  • Sonstige: 4 Prozent

Da bei den Wettanbietern auch immer wieder gefragt wird, wie eine zukünftige Regierungskoalition aussehen kann, haben wir das Ganze an Hand der vorliegenden Daten durchgespielt. Möglich wäre demnach eine Koalition aus CDU und SPD, wie gehabt. Will die CDU den Partner wechseln, wäre eine Zusammenarbeit mit der FDP und den Grünen denkbar. Für eine Koalition aus der SPD, den Grünen und der Linken würde es jedoch nicht reichen – höchstens, wenn noch die FDP mit ins Boot geholt werden würde, was politisch allerdings nicht machbar sein wird.

Die Stimmung bei den Deutschen: Eher rational als emotional

Was sich bei den Umfragen durchaus ablesen lässt, ist dass die Deutschen in der Mehrheit eher rational als emotional entscheiden. Das kommt vor allem zum Tragen, wenn es um die Direktwahl des Bundeskanzlers geht – was ja nicht möglich ist. Der Kandidat der SPD gilt vielen zwar als „näher am Bürger“, doch Merkel wird eine bessere Führungspersönlichkeit zugestanden. Die Mehrheit wählt also eher Stärke als Nähe, was sich wiederum im Ergebnis wiederspiegelt und wer am Ende gewinnen wird. Der Gewinn der Wahl hängt also vor allem von Personen ab – nicht von Parteien. Diese spielen lediglich bei Protestwählern eine entscheidende Rolle.

Der Vergleich mit den Sportwetten: Kein Spiel

Jeder, der auf die Bundestagswahl eine Wette abschließen möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass es hierbei nicht, wie bei einer Sportwette, um ein Spiel geht. Das Ergebnis danach ist bitterer Ernst und beeinflusst unser Leben auch über die Politik hinaus. Die Woche nach der Wahl wird die Entscheidung bringen, welche Partei am Ende den meisten Einfluss haben wird. Die Informationen vor der Wahl sollten helfen, die richtigen Schlüsse zu ziehen, wer am Ende gewinnen wird. Wer politisch interessiert ist, sollte keine Schwierigkeiten haben, sich dementsprechend zu erkundigen und am Ende auch dir passende Quote zu finden.

Wettbonus Aktionen zur Bundestagswahl 2017?

Wer auf der Suche nach Bonus Aktionen zur Wahl zum Bundestag ist und nach Anbietern, die so etwas im Angebot haben, der wird sicherlich eine Enttäuschung erleben. Denn die meisten Wettanbieter sind auf das Gebiet der Sportwette spezialisiert und legen hier eine Menge Energie hinein. Eine politische Wette ist zwar schön und gut, doch mit entsprechenden Aktionen würden solche Anbieter, auch wenn der Bonus attraktiv ausfallen dürfte, an Glaubwürdigkeit verlieren. Wie bereits an andere Stelle angemerkt: Die Bundestagswahl ist eben kein Spiel, sondern Ernst und mit den bunten Seiten der Bonus Angebote kaum zu vereinbaren.

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