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Wett-Tipp · NFL

Jaguars - Eagles Tipps, Prognose und Quoten am 11.10.2026

Jaguars gegen Eagles
NFL
Unser Tipp Eagles erzielen über 19,5 Punkte
Quote bei BetLabel
18+. Quoten können sich bis zum Spielbeginn ändern.
Zu BetLabel

Nach vier Spielen hat nur ein Team der NFL weniger Punkte zugelassen als die Jacksonville Jaguars, deren Defense im Schnitt 13,25 Punkte pro Spiel abgibt. Die Philadelphia Eagles kamen dagegen zuletzt gegen die Rams auf 172 Yards und brachten keinen ihrer zwölf Versuche im Third Down durch. Am 11. Oktober treffen beide im Tottenham Hotspur Stadium in London aufeinander, die Jaguars als nominelle Gastgeber mit einer Bilanz von 3-1, die Eagles nach zwei Niederlagen in Folge bei 2-2. In Philadelphia sind dazu Saquon Barkley, DeVonta Smith und Dallas Goedert angeschlagen. Wie viele Punkte der dezimierte Angriff der Eagles gegen diese Defense noch zustande bringt, ist die offene Frage vor dem Spiel.

Termin und Ausgangslage vor dem Spiel in London

Der Kickoff ist am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 15:30 Uhr deutscher Zeit auf dem Naturrasen des Tottenham Hotspur Stadium. Der Platz ist neutral, die Jaguars führen das Spiel aber als Heimspiel. Für sie ist es das erste von zwei Spielen in London hintereinander, eine Woche später treffen sie im Wembley Stadium auf die Houston Texans. Die Eagles reisen nach der Heimniederlage gegen die Rams über den Atlantik und spielen danach wieder in Philadelphia gegen Carolina.

Spieltag

Jacksonville Jaguars

Philadelphia Eagles

1

34:10 gegen Cleveland

24:22 gegen Washington

2

13:20 in Denver

24:20 in Tennessee

3

35:6 gegen New England

7:27 in Chicago

4

22:17 in Cincinnati

20:24 gegen die Rams

Beide Teams führen ihre Division an, die Jaguars die AFC South, die Eagles die NFC East. In den Punkten liegen sie aber weit auseinander. Jacksonville erzielt 26,0 Punkte pro Spiel und lässt 13,25 zu. Philadelphia kommt auf 18,75 Punkte und liegt damit klar unter dem Ligaschnitt von 22,9, die eigene Defense gibt 23,25 Punkte ab. Vier Spiele sind allerdings eine kleine Grundlage für eine neue Saison. Ein einzelnes schwaches oder starkes Spiel verschiebt diese Werte deutlich, wie das 7:27 der Eagles in Chicago zeigt.

Jacksonville Jaguars: effizienter Angriff, kaum Touchdowns für den Gegner

Der Angriff baut auf einen Quarterback, der kaum Fehler macht. Trevor Lawrence brachte 72 von 104 Pässen an, kam auf 843 Yards, acht Touchdowns und zwei Interceptions, sein Passer Rating von 111,2 ist der drittbeste Wert der Liga. Der Angriff verliert den Ball kaum, in vier Spielen gab es nur zwei Ballverluste. Am Boden trägt Bhayshul Tuten die Last mit 277 Yards aus 60 Läufen, das Team kommt auf 117,3 Rushing Yards pro Spiel. Vor allem endet fast jeder Besuch in der Red Zone mit einem Touchdown, neun von elf waren es bisher. Im Passspiel gewinnen die Jaguars dabei wenig Raum: Mit 210,8 Passing Yards pro Spiel stehen sie nur auf Rang 20, und in Denver blieben sie bei 268 Yards und 13 Punkten. In Cincinnati kosteten sie 13 Strafen 125 Yards.

Die Defense wirkt nach den Punkten stärker, als die Yards es sagen. Die Gegner gewinnen gegen Jacksonville im Schnitt 354,5 Yards, Joe Burrow warf in Cincinnati allein 428 Passing Yards. Bis in die Nähe der Endzone kommen die Gegner also. Dort aber holt die Defense ihre Stopps: Aus 14 Besuchen in der Red Zone machten die Gegner nur vier Touchdowns, dazu erzwangen die Jaguars acht Ballverluste und kamen auf zehn Sacks. Gegen die Bengals stoppten sie zwei Angriffe in der Red Zone, den letzten ein Yard vor dem nötigen First Down.

Gegner

Zugelassene Yards

Punkte des Gegners

Touchdowns in der Red Zone

Erzwungene Ballverluste

Cleveland

272

10

0 von 2

2

Denver

392

20

2 von 5

1

New England

317

6

0 von 3

3

Cincinnati

437

17

2 von 4

2

Philadelphia Eagles: wenig Raumgewinn, viele Ausfälle

Der Angriff der Eagles gewinnt im Schnitt 269,75 Yards pro Spiel und bringt nur 19 von 53 Versuchen im Third Down durch. Gegen die Rams erreichte das Problem seinen Tiefpunkt. Jalen Hurts kam auf lediglich 93 Passing Yards, im Schnitt 3,4 Yards pro geworfenem Pass und damit der niedrigste Wert in seinen 79 Spielen mit mindestens 20 Pässen. Die Eagles blieben bei 0 von 12 im Third Down, so viele Versuche ohne Umwandlung hatten sie seit 45 Jahren nicht. In der zweiten Halbzeit der letzten beiden Spiele wurden sie mit 0:31 Punkten übertroffen. Dazu kommen fünf Ballverluste und zwölf kassierte Sacks in vier Spielen.

Punkte macht der Angriff trotzdem, sobald er nah an die Endzone kommt. Von 13 Besuchen in der Red Zone endeten acht mit einem Touchdown, und gegen die Rams führten sie im vierten Viertel mit zehn Punkten. Die Defense und die Special Teams verschafften Hurts dort gute Ausgangspositionen, und zweimal fand er Darius Cooper in der Endzone. Den Vorsprung gab Philadelphia aus der Hand, nachdem Nick Sirianni beim vierten Versuch an der 2-Yard-Linie auf ein Field Goal verzichtet hatte und der Versuch gescheitert war.

Gegner

Yards

Third Down

Touchdowns in der Red Zone

Punkte

Washington

318

6 von 14

2 von 3

24

Tennessee

341

11 von 18

3 von 4

24

Chicago

248

2 von 9

1 von 2

7

Rams

172

0 von 12

2 von 4

20

Die Defense unter Vic Fangio hielt Washington und Tennessee bei 22 und 20 Punkten, ließ zuletzt aber 375 Yards in Chicago und 415 gegen die Rams zu. Druck auf den Quarterback entsteht kaum, in vier Spielen gelangen nur vier Sacks.

Wie haben sich beide Kader seit 2025 verändert?

Die Eagles beendeten die Saison 2025 mit 11-6 und dem Titel in der NFC East, schieden aber in der Wild Card Round mit 19:23 gegen San Francisco aus. Danach trennten sie sich von Offensive Coordinator Kevin Patullo; Sean Mannion ist der fünfte Offensive Coordinator in fünf Jahren. Auch Jeff Stoutland, der die Offensive Line seit 2013 betreut hatte, ist nicht mehr da. Im Kader fehlt vor allem A.J. Brown, der per Trade zu den New England Patriots ging; die Eagles spielen erstmals seit 2021 ohne ihn. Neu dazu kamen unter anderem die Receiver Dontayvion Wicks aus Green Bay und Marquise Brown aus Kansas City, Linebacker Jonathan Greenard aus Minnesota, Cornerback Riq Woolen aus Seattle sowie Running Back Tank Bigsby und Tackle Fred Johnson aus Jacksonville.

Die Jaguars gewannen 2025 dreizehn Spiele, die letzten acht davon in Folge, holten die AFC South und verloren in der Wild Card Round 24:27 gegen Buffalo. Liam Coen geht in sein zweites Jahr als Head Coach, mit Grant Udinski als Offensive Coordinator und Anthony Campanile als Defensive Coordinator. Einen Pick in der ersten Runde hatten sie 2026 nicht, weil er Teil eines Trades mit Cleveland aus dem Vorjahr war. Travis Etienne spielt inzwischen für New Orleans, seinen Platz im Laufspiel hat Tuten übernommen.

Philadelphia Eagles

Jacksonville Jaguars

Draft

Makai Lemon (WR, Runde 1), Eli Stowers (TE, Runde 2), Markel Bell (OT, Runde 3)

Nate Boerkircher (TE, Runde 2), Albert Regis (DT, Runde 3), Emmanuel Pregnon (G, Runde 3), Jalen Huskey (S, Runde 3)

Abgänge

A.J. Brown (WR, New England)

Travis Etienne (RB, New Orleans), Tank Bigsby und Fred Johnson nach Philadelphia

Bei den Eagles tragen die Neuen bereits viel. Wicks rückte gegen die Rams an die erste Stelle der Receiver, Lemon bekam eine größere Rolle, und Bell ersetzte kurzfristig den Right Tackle Lane Johnson. Stowers steht dagegen seit Mitte September auf der Injured Reserve List.

Jacksonville Jaguars vs. Philadelphia Eagles Tipps

Der Tipp für diese Partie ist eine Über-Wette auf mehr als 19,5 Punkte von den Philadelphia Eagles und dafür gibt es gleich mehrere Gründe. In drei ihrer vier Spiele kamen die Eagles über diese Marke, mit 24 gegen Washington, 24 in Tennessee und 20 gegen die Rams. Gerade das Spiel gegen die Rams trägt den Tipp. Philadelphia hatte dort seinen schwächsten Angriff der Saison, 172 Yards und kein einziges umgewandeltes Third Down, spielte ohne Smith, Goedert, Marquise Brown und Lane Johnson und ab dem ersten Viertel ohne Barkley. Die 20 Punkte kamen trotzdem zustande, weil Defense und Special Teams kurze Wege zur Endzone schufen, Hurts zweimal Cooper fand und Jake Elliott beide Field Goals verwandelte. Hätte Sirianni an der 2-Yard-Linie das Field Goal schießen lassen, wären es 23 Punkte gewesen.

Den Eagles reichen wenige gute Drives, weil sie nah vor der Endzone selten leer ausgehen. Acht ihrer 13 Besuche in der Red Zone endeten mit einem Touchdown, und Elliott verwandelte gegen die Rams alle vier Kicks, sodass auch kürzere Angriffe Punkte bringen. Zwei Touchdowns und zwei Field Goals ergeben bereits 20 Punkte. Die Jaguars lassen solche Angriffe zu, denn Raum gewinnen ihre Gegner durchaus: 354,5 Yards pro Spiel, 392 in Denver und 437 in Cincinnati. Denver machte daraus 20 Punkte, die Bengals kamen trotz zweier Interceptions auf 17.

Auch der erwartbare Spielverlauf hilft dem Tipp. Die Jaguars erzielen 26,0 Punkte pro Spiel, und Lawrence verliert den Ball kaum. Gerät Philadelphia in Rückstand, muss der Angriff bis zum Ende auf Punkte spielen, statt die Uhr herunterlaufen zu lassen. Dazu kommen die Strafen der Jaguars, die in Cincinnati 125 Yards hergaben. Und in den fünf Duellen seit 2010 kamen die Eagles nie unter 24 Punkte, auch 2018 in London nicht, selbst wenn diese Serie mit den heutigen Kadern wenig zu tun hat. Deshalb halte ich Philadelphia Eagles über 19,5 Gesamtpunkte für den richtigen Tipp.

Fazit und Prognose: Wie läuft das Spiel in London?

Die Jaguars gehen als das stabilere Team in dieses Spiel. Lawrence führt einen Angriff, der wenig verschenkt und in der Red Zone fast immer trifft, und die Defense macht ihre Stopps dort, wo es um Punkte geht. Den Eagles fehlen dagegen zu viele Leistungsträger, um über vier Viertel gleichmäßig Raum zu gewinnen. Ihre Punkte entstehen aus Ballgewinnen der Defense, aus den Special Teams, über Elliott und über die wenigen Drives, die bis in die Red Zone kommen.

Kippen dürfte das Spiel in der zweiten Halbzeit, in der Philadelphia zuletzt zweimal ohne Punkte blieb. Die Prognose lautet auf einen Sieg der Jaguars mit einem Touchdown Vorsprung in einem Spiel, in dem die Eagles ihre Punkte vor allem aus guten Ausgangspositionen holen und die Marke von 20 erreichen.

Tim, Redaktion wetten.eu

Ich bin Tim und verantworte bei Wetten.eu die Wett-Tipps und Spielprognosen. Mein Schwerpunkt liegt auf der Bundesliga und der NFL. Bevor ich einen Tipp abgebe, werte ich Statistiken aus: Tordifferenzen, Formkurven, Head-to-Head-Bilanzen und Spielerdaten. So erkennst du, warum ich eine bestimmte Wette empfehle – und kannst selbst einschätzen, ob sie zu deiner Strategie passt.