Willkommen in der heißen Phase der NFL-Saison! Wir befinden uns in der Divisional Round und der Weg zum Super Bowl führt über das eiskalte Gillette Stadium in Foxborough. Am Sonntag, den 18. Januar 2026, empfangen die New England Patriots die Houston Texans. Es ist das Duell zweier junger, aufstrebender Quarterbacks, doch die Vorzeichen sind sehr unterschiedlich. Wenn du auf der Suche nach einer detaillierten Analyse für deinen nächsten Wettschein bist, bist du hier genau richtig.
Die Atmosphäre in New England ist elektrisierend. Nach einer starken Regular Season und einem dominanten defensiven Auftritt in der Wild Card Round wollen die Patriots nun den nächsten Schritt machen. Auf der anderen Seite reisen die Texans mit einer beeindruckenden Siegesserie an, auch wenn ihr letzter Erfolg gegen die Steelers auf dem Papier deutlicher aussah, als er tatsächlich war.
Patriots - Texans Tipps
1. Tipp: Rhamondre Stevenson erzielt über 2,5 Catches
Dieser Wett-Tipp sticht sofort ins Auge, wenn du dir die Spielweise der Patriots unter Druck ansiehst. Im Spiel gegen die Chargers war Rhamondre Stevenson nicht nur als Läufer aktiv, sondern fungierte als wichtige Figur im Passspiel. Er führte das Team mit 75 Receiving Yards an. Drake Maye, der in seinem ersten Playoff-Spiel gleich gegen eine starke Chargers-Defensive spielen musste, suchte Stevenson immer wieder als Sicherheitsventil.
Ein konkretes Beispiel aus dem Chargers-Spiel unterstreicht dies: Maye fand Stevenson für einen kurzen Pass, den dieser für spektakuläre 48 Yards das Feld hinunter trug. Später im Spiel, als es um wichtige Third-Down-Conversions ging, war es erneut Stevenson, der mit einem 17-Yard-Catch und Lauf lieferte. Die Texans besitzen einen aggressive Pass-Rush, der Maye unter Druck setzen wird. Wenn der Pocket zusammenbricht, ist der kurze Pass auf den Running Back oft die beste und sicherste Option.
Da die Texans Defense die tiefen Pässe gut wegnehmen kann, wird New England gezwungen sein, das Feld mit kurzen, schnellen Pässen zu überbrücken. Stevenson hat bewiesen, dass er diese Rolle exzellent ausfüllt. Eine Line von 2,5 Catches ist angesichts seiner Rolle als primäre Anspielstation in Drucksituationen sehr niedrig angesetzt.
2. Tipp: Sieg New England Patriots
Die Patriots gehen als leichter Favorit in dieses Spiel, und das aus gutem Grund. Auch wenn die Texans eine beeindruckende Siegesserie vorweisen können, spricht das Matchup für New England. Der Heimvorteil im Gillette Stadium ist im Januar ein nicht zu unterschätzender Faktor. Mike Vrabel hat sein Team exzellent auf die Playoffs eingestellt, was der Sieg gegen die Chargers eindrucksvoll bewies.
Der Hauptgrund für diesen Tipp liegt in der Diskrepanz der Quarterback-Leistungen unter Druck. Drake Maye machte zwar Fehler, zeigte aber Resilienz und die Fähigkeit, mit seinen Beinen (66 Rushing Yards) Plays zu kreieren, wenn das Passspiel stockte. C.J. Stroud hingegen wirkte gegen die Steelers unsicher, warf eine Interception, fumbled zweimal und profitierte massiv davon, dass seine Defense zwei Touchdowns erzielte. Gegen eine Patriots-Defense, die Justin Herbert komplett neutralisierte, wird Stroud diese Fehler nicht ungestraft machen können.
Zudem ist die Verletzung von Nico Collins ein schwerer Schlag für die Texans-Offensive. Ohne ihn fehlt eine wichtige Waffe, um die starke Patriots-Secondary zu testen. Die Patriots haben bewiesen, dass sie defensiv geprägte Spiele gewinnen können. Sie benötigen keine 30 Punkte, um zu siegen; ihre Defense und das kontrollierte Laufspiel reichen aus. New England wird den Texans das physische Spiel aufzwingen und am Ende als Sieger vom Platz gehen.
Die Patriots in einer überragenden Form
Die New England Patriots haben eine Saison hingelegt, die viele Experten vor dem Startjahr unter Mike Vrabel so nicht erwartet hatten. Mit einer Bilanz von 14 Siegen und nur drei Niederlagen in der Regular Season sicherten sie sich nicht nur den Division-Titel, sondern setzten auch in der Wild Card Round ein dickes Ausrufezeichen. Der 16:3-Erfolg gegen die Los Angeles Chargers war ein Lehrbuchbeispiel für effizienten Playoff-Football, bei dem vor allem die Defensive glänzte.
Der Schlüssel zum Sieg gegen die Chargers war die gnadenlose Pass-Rush-Abteilung. Sechsmal brachten sie Star-Quarterback Justin Herbert zu Boden und hielten ihn bei mageren 159 Passing Yards. Besonders in der Red Zone zeigte sich die Patriots-Defense von ihrer besten Seite. Ein entscheidender Goal-Line-Stopp früh im ersten Viertel, als sie vier Versuche der Chargers an der eigenen 10-Yard-Linie und schließlich an der 2-Yard-Linie stoppten, setzte den Ton für das gesamte Spiel. Diese Widerstandsfähigkeit ist genau das, was du in den Playoffs brauchst.
Drake Maye und die Offensive Arbeit
Offensiv lief bei den Patriots noch nicht alles rund, aber sie fanden Wege zu punkten, wenn es darauf ankam. Rookie-Quarterback Drake Maye zeigte Nerven und leistete sich zwei Fumbles (einen davon verloren) sowie eine Interception. Doch Maye bewies auch seine Athletik. Mit 66 Rushing Yards war er eine ständige Bedrohung am Boden und hielt wichtige Drives am Leben.
Der entscheidende Moment kam im vierten Viertel, als Maye einen perfekten 28-Yard-Touchdown-Pass auf Hunter Henry warf. Dieser Spielzug brach den Bann in einem bis dahin von Field Goals geprägten Spiel. Rhamondre Stevenson war zudem ein Fels in der Brandung. Er erlief nicht nur 53 Yards, sondern war mit 75 Receiving Yards der wichtigste Anspielpartner seines Quarterbacks. Stevenson lieferte unter anderem ein Big Play über 48 Yards, das die Offensive in Schwung brachte. Trotz der Probleme in der Red Zone – New England musste sich oft mit Field Goals von Andy Borregales begnügen – reichte die defensive Dominanz, um das Spiel sicher nach Hause zu bringen.
Die Siegesserie der Houston Texans auf dem Prüfstand
Die Houston Texans reisen mit extrem breiter Brust nach Foxborough. Sie beendeten die Regular Season mit 12 Siegen bei fünf Niederlagen und haben einen Lauf, der seinesgleichen sucht. Der 30:6-Sieg gegen die Pittsburgh Steelers in der Wild Card Round sieht auf den ersten Blick nach einer Machtdemonstration aus. Wenn du jedoch tiefer in den Spielverlauf eintauchst, offenbaren sich einige Risse in der Fassade, die für unsere Analyse entscheidend sind.
Bis weit in die zweite Halbzeit hinein war es ein enges Spiel. Zur Pause führten die Texans nur knapp mit 7:6 und auch im dritten Viertel stand das Spiel auf Messers Schneide. Erst im letzten Abschnitt explodierte das Ergebnis, begünstigt durch zwei defensive Touchdowns der Texans. Die Defense der Texans, die als Nummer 1 der Liga gilt, erzwang drei Turnover und ließ insgesamt nur 175 Yards der Steelers-Offensive zu. Sheldon Rankins trug einen Fumble zum Touchdown zurück und Calen Bullock fing eine Interception für einen weiteren Score.
Probleme im Angriffsspiel der Texaner
Während die Defense glänzte, hatte die Offensive um Quarterback C.J. Stroud massive Schwierigkeiten, einen Rhythmus zu finden. Stroud beendete das Spiel zwar mit einem Touchdown-Pass auf Christian Kirk, leistete sich aber auch eine Interception und zwei Fumbles. Stroud wirkte phasenweise Panisch und zeigte wenig Positives. Das Laufspiel funktionierte jedoch gut, wobei die Texans mit 164 Rushing Yards solide Leistungen gezeigt haben.
Ein weiterer besorgniserregender Faktor ist die Gesundheit von Nico Collins. Der wichtige Wide Receiver musste das Spiel gegen die Steelers mit einer Gehirnerschütterung verlassen. Sein Fehlen würde gegen die starke Secondary der Patriots schwer wiegen. Auch wenn noch keine genauen Angaben gemacht wurden, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Collins gegen die Patriots wieder auf dem Feld stehen kann.
Die Texans profitierten enorm davon, dass die Steelers-Offensive keine Antworten fand. Gegen eine von Mike Vrabel trainierte Defense im Gillette Stadium wird C.J. Stroud deutlich präziser agieren müssen, um bestehen zu können. Die Diskrepanz zwischen dem Endergebnis und der tatsächlichen offensiven Leistung ist ein wichtiger Indikator für unseren nächsten Wett-Tipp
Fazit und Prognose
Zusammenfassend erwartet uns in der Divisional Round ein klassisches Playoff-Gefecht, bei dem jeder Meter Raumgewinn hart erkämpft werden muss. Die New England Patriots haben den Vorteil der heimischen Kulisse und einer Defense, die gerade erst ihre Dominanz gegen einen Top-Quarterback bewiesen hat. Die Rückkehr von Spielern wie Robert Spillane und Milton Williams hat die Einheit weiter gestärkt.
Die Houston Texans reiten zwar auf einer Welle des Erfolgs, doch die Risse im offensiven Spielaufbau waren gegen Pittsburgh nicht zu übersehen. C.J. Strouds Unsicherheiten und die möglichen Ausfälle im Receiving Corps wiegen schwer. Drake Maye hat gezeigt, dass er auch nach Fehlern zurückkommen und den entscheidenden Drive anführen kann.
Ich erwarte ein enges, punktearmes Spiel, in dem die Patriots Defense den Unterschied macht. Rhamondre Stevenson wird im Kurzpassspiel eine zentrale Rolle einnehmen, um den Pass Rush der Texans zu neutralisieren. Am Ende wird sich die Disziplin und die Heimstärke von New England vermutlich durchsetzen.



