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Wett-Tipp · NFL

Steelers - Colts Tipps und Prognose am 11.10.2026

Steelers gegen Colts
NFLSo., 11.10.2026
Unser Tipp Sieg Pittsburgh Steelers
Quote1,72
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18+. Quoten können sich bis zum Spielbeginn ändern.
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Pittsburgh und Indianapolis stehen nach vier Spielen beide bei 2-2, kommen aber aus gegensätzlichen Wochen. Die Steelers glichen in Cleveland einen Rückstand von 14 Punkten aus und verloren trotzdem, weil zehn Sekunden vor Schluss ein Field Goal aus 56 Yards fiel. Die Colts gewannen in London ihr zweites Spiel in Folge, obwohl Daniel Jones in den letzten beiden Partien fünfmal den Ball verlor. Im November 2025 erzwang Pittsburghs Defense gegen denselben Quarterback sechs Ballverluste. Ob sich das wiederholt, hängt auch davon ab, wie die Secondary der Steelers ohne Joey Porter Jr. und Jamel Dean auskommt.

Die Ausgangslage vor dem Spiel in Pittsburgh

Angepfiffen wird am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 19:00 Uhr deutscher Zeit im Acrisure Stadium. Pittsburgh hat Heimrecht und hat beide Heimspiele dieser Saison gewonnen, 20:13 gegen Atlanta und 30:27 gegen Cincinnati; beide Auswärtsspiele gingen verloren. Die Steelers spielten zuletzt an einem Donnerstag und haben zehn Tage Pause hinter sich. Die Colts kommen nach sieben Tagen und der Rückreise aus London nach Pittsburgh.

In der Tabelle liegt Pittsburgh in der AFC North hinter Baltimore und Cleveland, die beide bei 3-1 stehen. Indianapolis ist in der AFC South Zweiter hinter Jacksonville. Vier Spiele sind eine kleine Stichprobe, und die Gegner der Colts waren in den beiden Siegen schwächer besetzt: Houston steht bei 0-4, Washington spielte in London mit seinem dritten Quarterback.

Saison 2026 nach vier Spielen

Pittsburgh Steelers

Indianapolis Colts

Punkte je Spiel

19,3

25,5

Zugelassene Punkte je Spiel

21,8

26,0

Raumgewinn je Spiel (Yards)

317,8

284,3

Zugelassener Raumgewinn je Spiel (Yards)

322,3

392,3

Rushing Yards je Spiel

94,8

109,5

Yards pro Lauf

4,4

3,9

Zugelassene Rushing Yards je Spiel

112,8

131,0

Zugelassene Passing Yards je Spiel

209,5

261,3

Eigene Ballverluste

6

8

Erzwungene Ballverluste

8

2

Sacks gegen den eigenen Quarterback

13

8

Sacks der eigenen Defense

10

9

Pittsburgh Steelers: starker Pass Rush, dünne Secondary

Die Defense der Steelers holt sich den Ball in bislang jedem Spiel zurück. Acht Ballverluste hat sie erzwungen, in jeder der vier Partien zwei. T.J. Watt steht bei 4,5 Sacks und trug gegen Atlanta eine Interception zum Touchdown zurück, Alex Highsmith kommt auf 3 Sacks. Gegen den Lauf ließ Pittsburgh 112,8 Yards je Spiel zu, gegen den Pass 209,5.

Hinter dem Pass Rush ist die Defense dagegen ausgedünnt. Joey Porter Jr. wurde am 1. Oktober nach Dallas abgegeben, nachdem er wegen Rückenproblemen und eines Streits um seinen Vertrag kein Spiel bestritten hatte. Jamel Dean verletzte sich in Cleveland am Sprunggelenk und dürfte für ein paar Wochen fehlen. Defensive Tackle Derrick Harmon wurde mit einer Fußverletzung vom Feld gefahren und fällt voraussichtlich mehrere Wochen aus; er hatte gegen Cincinnati in der letzten Minute den Fumble von Joe Burrow erzwungen. Wie verwundbar die Secondary ohne ihre beiden besten Cornerbacks ist, zeigte Clevelands letzter Drive: Deshaun Watson brachte vier von fünf Pässen für 46 Yards an und ermöglichte das Field Goal zum 27:24.

Der Angriff schwankt von Woche zu Woche. In New England reichte es nur zu 3 Punkten, gegen Cincinnati waren es 411 Yards Raumgewinn und 30 Punkte. Aaron Rodgers warf in den letzten beiden Spielen 292 und 299 Yards, insgesamt stehen 7 Touchdowns und 4 Interceptions in seinen Statistiken. In Cleveland wurde er aber fünfmal gesackt und zehnmal getroffen, alle fünf Sacks fielen gegen Manndeckung. Gegen Manndeckung wurde kein Quarterback der Liga so oft zu Boden gebracht wie Rodgers, nämlich zwölfmal. Nach dem Touchdown im ersten Drive brachten die folgenden sechs Drives in Cleveland nur 101 Yards. Verlässlicher ist das Laufspiel um Jaylen Warren, der 5,6 Yards pro Lauf schafft und zuletzt 127 und 93 Yards erlief. Im Passspiel verteilt Rodgers die Bälle breit: DK Metcalf hat 213 Receiving Yards, Roman Wilson traf in den letzten beiden Spielen jeweils zum Touchdown.

Indianapolis Colts: Taylor läuft, Jones verliert den Ball

Der Angriff der Colts ruht auf Jonathan Taylor. Er erlief in vier Spielen 353 Yards und sechs Touchdowns, davon zwei in London. In der Red Zone kommt Indianapolis bei 9 von 12 Besuchen zum Touchdown, ein deutlich besserer Wert als Pittsburghs 4 von 9.

Daniel Jones ist dagegen die große Unsicherheit. Er brachte 84 von 132 Pässen für 754 Yards an, warf aber nur 3 Touchdowns bei 4 Interceptions. In den Siegen gegen Houston und Washington leistete er sich fünf Ballverluste, darunter drei verlorene Fumbles, jeweils unter Druck. Gegen Washington kam er auf 143 Yards und 4,2 Yards je geworfenem Pass, beides die schwächsten Werte seiner Zeit in Indianapolis über ein volles Spiel. Jones spielt zehn Monate nach der Operation an der gerissenen Achillessehne, und die Mitte der Offensive Line ließ in den letzten beiden Spielen viel Druck durch. Hinzu kommt, dass Alec Pierce mit einer Fersenverletzung auf der Injured Reserve steht. Ohne ihn fehlt den Colts ein Receiver für tiefe Pässe; Josh Downs ist mit 202 Yards der beste Receiver, Tight End Tyler Warren hat 23 Pässe gefangen.

Die Defense ließ gegen Baltimore 506 und gegen Kansas City 523 Yards Raumgewinn zu, im Schnitt 392,3 Yards und 131,0 Rushing Yards pro Spiel. Erzwungen hat sie nur zwei Ballverluste. Gegen Houston und den dritten Quarterback Washingtons hielt sie die Gegner bei 17 und 13 Punkten. DeForest Buckner führt mit 3 Sacks.

Trainerwechsel, Trades und Draft: die Kader 2026

In Pittsburgh trat Mike Tomlin im Januar nach 19 Spielzeiten zurück. Mike McCarthy ist in seiner ersten Saison Cheftrainer, mit Patrick Graham kam ein neuer Defensive Coordinator. Rodgers ist mit 42 Jahren in seiner 22. NFL-Saison. Von den Colts kam per Trade auch Michael Pittman Jr., der bisher nur 7 Pässe für 89 Yards fing und nun auf seinen früheren Verein trifft. Neu sind außerdem Cornerback Jamel Dean, Safety Jaquan Brisker und Runningback Rico Dowdle, der zuletzt mit einer Zehenverletzung fehlte. Max Iheanachor, der Pick aus der ersten Runde, spielt seit dem dritten Spieltag als Right Tackle, Wide Receiver Germie Bernard kam in der zweiten Runde.

Indianapolis hielt an Jones fest und gab ihm im März trotz des Risses der Achillessehne einen Vertrag über zwei Jahre und mindestens 88 Millionen Dollar. Einen Pick in der ersten Runde hatten die Colts nicht, er war an die Jets abgegeben worden. Aus der zweiten Runde kam Linebacker CJ Allen, aus der dritten Safety A.J. Haulcy. Als freie Spieler kamen Defensive End Arden Key, Defensive Tackle Jerry Tillery und Safety Jonathan Owens. Neben Pittman verließ Safety Nick Cross den Verein Richtung Washington.

Wie liefen die letzten direkten Duelle?

Pittsburgh gewann neun der letzten zwölf Duelle gegen die Indianapolis Colts. Im eigenen Stadion sind die Steelers gegen die Colts seit 2014 fünfmal in Folge ungeschlagen, den letzten Sieg der Colts in Pittsburgh gab es 2008.

Datum

Spielort

Ergebnis

02.11.2025

Pittsburgh

Steelers 27:20 Colts

29.09.2024

Indianapolis

Colts 27:24 Steelers

16.12.2023

Indianapolis

Colts 30:13 Steelers

28.11.2022

Indianapolis

Steelers 24:17 Colts

27.12.2020

Pittsburgh

Steelers 28:24 Colts

03.11.2019

Pittsburgh

Steelers 26:24 Colts

Aussagekräftig ist vor allem das Spiel aus dem November 2025, weil Rodgers und Jones damals schon die Quarterbacks waren. Indianapolis kam auf 368 Yards Raumgewinn, Pittsburgh nur auf 225, und trotzdem gewannen die Steelers. Jones warf 342 Yards, aber auch drei Interceptions, wurde fünfmal gesackt, und die Colts verloren den Ball insgesamt sechsmal. Taylor kam bei 14 Läufen auf 45 Yards. Rodgers blieb ohne Interception.

Pittsburgh Steelers - Indianapolis Colts Tipp

Der Wett-Tipp lautet Sieg Pittsburgh Steelers, und er stützt sich zuerst auf die Defense. Pittsburgh erzwang in jedem Spiel dieser Saison zwei Ballverluste und trifft nun auf einen Quarterback, der in den letzten zwei Partien fünfmal den Ball hergab, dreimal davon als Fumble unter Druck. Watt und Highsmith haben zusammen 7,5 Sacks, und die Colts hatten zuletzt Mühe, die Mitte ihrer Line zu schließen. Im Duell vor knapp einem Jahr reichten 225 Yards Raumgewinn zum Sieg, weil die Colts den Ball sechsmal verloren.

Auch die Schwächen der Colts passen zu Pittsburghs Stärken. Ohne Pierce fehlt ihnen der Receiver für tiefe Pässe, Allen fiel zuletzt aus, und Jones kam in London auf 143 Yards. Damit fehlt genau das Mittel, mit dem die ausgedünnte Secondary der Steelers am ehesten zu treffen wäre. Gleichzeitig ließ die Defense der Colts im Schnitt 131,0 Rushing Yards zu, und Jaylen Warren, der Running Back der Steelers, ist zurzeit in einer sehr starken Form. Pittsburgh kann den Ball also auf dem Boden bewegen und Rodgers aus langen Third Downs heraushalten, in denen ihn Cleveland mit Manndeckung und Druck erwischte. Mit Rodgers, der in den letzten beiden Spielen auf 292 und 299 Yards kam, hat der Angriff auch im Passspiel Raumgewinn gezeigt.

Hinzu kommen Heimrecht und Zeitplan. Pittsburgh gewann beide Heimspiele dieser Saison und die letzten fünf Heimspiele gegen Indianapolis. Die Steelers hatten zehn Tage Zeit, die Colts reisen nach sieben Tagen aus London an. Ihre beiden Siege holten sie gegen Houston, das noch ohne Sieg ist, und gegen Washington mit dem dritten Quarterback.

Gegen den Tipp spricht Taylor, der in der Red Zone verlässlich trifft und gegen eine Defense ohne Harmon Raum finden kann. Pittsburghs Pass Rush und Warrens Laufspiel zielen aber genau auf die Stellen, an denen die Colts bisher am meisten Fehler machen. Deswegen sehe ich den Vorteil in dieser Partie bei den Pittsburgh Steelers.

Fazit und Prognose zum Spiel in Pittsburgh

Das Spiel dürfte sich daran entscheiden, ob Jones den Ball sicher hält. Gelingt ihm das, kann Indianapolis mit Taylor Drives in die Länge ziehen und das Spiel bis ins letzte Viertel offen halten. Gerät er wie in den letzten beiden Wochen unter Druck, beginnt Pittsburgh seine Drives öfter in der Hälfte der Colts, und genau das hat dem schwankenden Angriff bisher gefehlt. Die Steelers brauchen dazu mehr Touchdowns in der Red Zone als bisher, und Warren gibt ihnen gegen eine Defense, die den Lauf schlecht stoppt, die Mittel dafür. Die Prognose lautet auf einen Heimsieg der Steelers mit einem Field Goal bis einem Touchdown Vorsprung.

Tim, Redaktion wetten.eu

Ich bin Tim und verantworte bei Wetten.eu die Wett-Tipps und Spielprognosen. Mein Schwerpunkt liegt auf der Bundesliga und der NFL. Bevor ich einen Tipp abgebe, werte ich Statistiken aus: Tordifferenzen, Formkurven, Head-to-Head-Bilanzen und Spielerdaten. So erkennst du, warum ich eine bestimmte Wette empfehle – und kannst selbst einschätzen, ob sie zu deiner Strategie passt.