Das größte Fußballfest Afrikas steht vor der Tür – und dieses Mal läuft alles anders. Der Afrika Cup 2025 findet erstmals in der Weihnachtszeit statt, genauer vom 21. Dezember 2025 bis zum 18. Januar 2026. Gastgeber Marokko hat sich nach dem sensationellen WM-Halbfinale 2022 einiges vorgenommen und gilt bei den Wettanbietern als klarer Favorit mit Quoten zwischen 3.00 und 3.50. Die Atlas-Löwen bringen einen Weltrekord mit ins Turnier: 18 Siege am Stück ohne Niederlage.
Für Wettfreunde aus Deutschland bietet das Turnier ideale Bedingungen. Marokko liegt in derselben Zeitzone wie Deutschland, sämtliche Anstoßzeiten gelten direkt ohne nerviges Umrechnen. Die Spiele laufen zwischen 13:00 und 21:00 Uhr – perfekt für entspannte Live-Wetten am Abend nach der Arbeit oder während der Feiertage. Apropos Feiertage: An Heiligabend gibt es drei Gruppenspiele, Silvester bringt vier weitere Partien. Während die europäischen Ligen pausieren, rückt der Afrika Cup ins Rampenlicht.
24 Nationen kämpfen um den Titel, darunter Rekordsieger Ägypten mit sieben Titeln, Titelverteidiger Elfenbeinküste und ein hungrig angreifendes Senegal. Die Gruppenauslosung vom 27. Januar 2025 hat einige interessante Konstellationen ergeben – allen voran die Todesgruppe F mit der Elfenbeinküste und Kamerun. Wer auf den Afrika Cup wetten möchte, findet hier alle wichtigen Infos zu Favoriten, Quoten, Wettmärkten und den besten Strategien für das Turnier.
Alle Gruppen und Teams beim Afrika Cup 2025
Die Gruppenauslosung brachte sechs Vierergruppen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Marokko erwischte als Gastgeber eine machbare Aufgabe, während Gruppe F schon jetzt als Hammergruppe gilt. Die Einteilung erfolgte nach FIFA-Ranking in vier Töpfe. Wer die Gruppenkonstellationen kennt, kann deutlich besser einschätzen, welche Teams sich durchsetzen werden und wo Überraschungen lauern könnten.
Besonders interessant für Wetter: Die Gruppendynamik beim Afrika Cup unterscheidet sich stark von europäischen Turnieren. Außenseiter schlagen regelmäßig höher eingeschätzte Gegner, und Teams mit starkem Kollektiv performen oft besser als Mannschaften voller Einzelkönner. Diese Unberechenbarkeit macht den Afrika Cup zum spannendsten Turnier für Value-Wetten überhaupt.
Gruppe A: Gastgeber Marokko als klarer Favorit
Marokko trifft auf Mali, Sambia und die Komoren. Das Eröffnungsspiel gegen die Komoren am 21. Dezember um 20:00 Uhr sollte ein klarer Sieg werden. Mali stellt den härtesten Prüfstein dar, hat aber in 14 Turnierteilnahmen noch nie den Titel geholt. Sambia gewann überraschend 2012, reist diesmal aber nicht als Favorit an. Die Komoren kommen als Rückkehrer und dürften vor allem Erfahrung sammeln. Für Wetten auf den Gruppensieger ist Marokko hier nahezu alternativlos – die Quoten werden das allerdings auch widerspiegeln und wenig Value bieten.
Team | Status | Stärke |
|---|---|---|
Marokko | Gastgeber, FIFA-Rang 11 | 18 Siege in Folge |
Mali | Quali-Gruppensieger | Starker Kader, aber titellos |
Sambia | Quali-Gruppensieger | Meister 2012 |
Komoren | Rückkehrer | Außenseiter |
Gruppe B: Ägypten führt starke Südgruppe an
Ägypten, Südafrika, Angola und Simbabwe bilden eine hochklassige Gruppe. Das Aufeinandertreffen zwischen Ägypten und Südafrika am 26. Dezember verspricht das Topspiel der Gruppenphase zu werden. Südafrika holte beim letzten Turnier Bronze und qualifizierte sich erstmals seit 15 Jahren wieder für eine WM. Mit Torhüter Ronwen Williams besitzen Bafana Bafana einen Weltklasse-Keeper, der sogar beim Ballon d’Or nominiert war. Angola überraschte 2023 mit einem Sieg gegen Ghana in Kumasi und sollte nicht unterschätzt werden. Simbabwe kehrt nach längerer Pause zurück.
Team | Status | Stärke |
|---|---|---|
Ägypten | 7-facher Meister | Salah + Marmoush |
Südafrika | Bronze 2023, WM-qualifiziert | Starkes Kollektiv |
Angola | Viertelfinale 2023 | Kampfstark |
Simbabwe | Rückkehrer | Außenseiter |
Gruppe C: Nigeria gegen erfahrene Tunesier
Nigeria geht als Finalist von 2023 als klarer Favorit in diese Gruppe. Tunesien bringt eine beeindruckende Serie mit: Das 17. Turnier in Folge, absoluter Rekord beim Afrika Cup. Uganda kehrt nach fünf Jahren zurück, Tansania gilt als Außenseiter. Nigeria verfügt mit Victor Osimhen und Ademola Lookman über zwei der besten Stürmer des Kontinents. Die Super Eagles haben den Titel seit 2013 nicht mehr geholt und brennen darauf, den Pokal wieder nach Lagos zu bringen. Tunesiens Turniererfahrung kann im K.o.-System zum echten Trumpf werden.
Team | Status | Stärke |
|---|---|---|
Nigeria | Finalist 2023 | Osimhen + Lookman |
Tunesien | 17. Teilnahme in Folge (Rekord) | Turniererfahrung |
Uganda | Rückkehrer nach 5 Jahren | Entwicklungsteam |
Tansania | Außenseiter | Underdog |
Gruppe D: Senegal mit dem wertvollsten Kader
Senegal stellt mit rund 400 Millionen Euro Kaderwert das teuerste Team des Turniers. Die Meister von 2021 treffen auf DR Kongo, Benin und Botswana. Die bittere Achtelfinalniederlage beim letzten Afrika Cup sitzt noch tief bei den Löwen von Teranga. Sadio Mané will seinen Status als Rekordtorschütze der Nationalmannschaft ausbauen, Nicolas Jackson und Iliman Ndiaye sollen für frischen Wind sorgen. DR Kongo erreichte 2023 das Halbfinale und warf Nigeria in den WM-Playoffs mit 5:4 raus – ein Team im Aufwind. Benin verpasste die WM nur knapp, Botswana feiert erst die zweite AFCON-Teilnahme überhaupt.
Team | Status | Stärke |
|---|---|---|
Senegal | Meister 2021 | 400 Mio. € Kaderwert |
DR Kongo | Halbfinale 2023 | Geheimfavorit |
Benin | Beinahe WM-qualifiziert | Unterschätzt |
Botswana | 2. AFCON-Teilnahme | Neuling |
Gruppe E: Algerien als unterschätzter Titelanwärter
Algerien gewann 2019 den Titel und will zurück auf den Thron. Mohamed Amoura erzielte in der WM-Qualifikation zehn Tore – kein anderer afrikanischer Spieler traf häufiger. Burkina Faso setzt auf aggressives Pressing und stört jeden Gegner mit seiner Intensität. Äquatorialguinea erreichte 2023 das Viertelfinale und sollte nicht unterschätzt werden. Sudan kehrt als Rückkehrer ins Turnier zurück. Algerien fliegt unter dem Radar vieler Wetter, bietet mit Quoten um 7.00 aber ordentlichen Value für ein Team mit echter Titelerfahrung.
Team | Status | Stärke |
|---|---|---|
Algerien | Meister 2019 | Amoura mit 10 Quali-Toren |
Burkina Faso | Pressing-Monster | Intensität |
Äquatorialguinea | Viertelfinale 2023 | Überraschungsteam |
Sudan | Rückkehrer | Außenseiter |
Gruppe F: Die gefürchtete Todesgruppe
Titelverteidiger Elfenbeinküste gegen den fünffachen Meister Kamerun – diese Gruppe hat es in sich. Das direkte Duell am 28. Dezember wird das absolute Highlight der Gruppenphase. Gabun bringt mit Pierre-Emerick Aubameyang einen Veteranen mit, der möglicherweise sein letztes großes Turnier spielt. Der 36-Jährige von Olympique Marseille will nochmal alles rausholen. Mosambik qualifizierte sich als letztes Team und wird es in dieser Gruppe extrem schwer haben. Für Wetten auf den Gruppensieger ist diese Konstellation ein echtes Rätsel – selbst die Buchmacher dürften sich schwertun mit der Quotengestaltung.
Team | Status | Stärke |
|---|---|---|
Elfenbeinküste | Titelverteidiger | Heimsieg 2023 |
Kamerun | 5-facher Meister | Turniererfahrung |
Gabun | Aubameyangs letztes Turnier? | Erfahrung |
Mosambik | Letzter Qualifikant | Außenseiter |
Die Favoriten und ihre Quoten
Wer auf den Afrika Cup wetten will, muss die Kräfteverhältnisse verstehen. Anders als bei der EM oder WM gewinnt beim AFCON selten der absolute Topfavorit. Bei den letzten sieben Ausgaben gab es sechs verschiedene Sieger – Spannung ist also garantiert. Die Buchmacher sehen Marokko vorne, doch historisch gesehen schlägt die Geschichte des Turniers oft ihre eigenen Kapitel. Außenseiter wie Sambia 2012 gewinnen tatsächlich, und etablierte Favoriten scheitern regelmäßig früh.
Der Opta-Supercomputer hat die Siegchancen berechnet und Marokko mit 19,1% an die Spitze gesetzt. Das klingt nach viel, bedeutet aber umgekehrt: In gut 80% der simulierten Turniere gewinnt ein anderes Team. Diese Zahlen solltest du bei deinen Wetten immer im Hinterkopf behalten. Der Afrika Cup belohnt Wetter, die über den Tellerrand schauen und Value bei den zweiten oder dritten Favoriten suchen.
Marokko: Der logische Favorit mit dem Makel der Geschichte
Die Atlas-Löwen bringen beeindruckende Statistiken mit nach Marokko. 18 Siege in Folge, nur vier Gegentore in dieser Serie, das WM-Halbfinale 2022 als historischer Höhepunkt. Mit Achraf Hakimi, der 2025 zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt wurde, steht ein absoluter Weltklasse-Spieler im Kader. Brahim Díaz von Real Madrid war Topscorer in der Qualifikation. Der Heimvorteil wiegt schwer – historisch gewannen 12 von 34 Gastgebernationen den Titel. Aber da gibt es einen Haken: Marokkos einziger Titel liegt 49 Jahre zurück. 1976 holten sie die Trophäe, seither warten die Fans vergeblich. Quoten von 3.00 bis 3.50 bieten angesichts dieser Geschichte wenig Value.
Ägypten: Rekordsieger mit Salah auf Titeljagd
Sieben Titel hat Ägypten eingefahren, mehr als jede andere Nation. Mohamed Salah fehlt in seiner Trophäensammlung nur noch der Afrika Cup – er gewann alles andere: Premier League, Champions League, Club-WM. Mit 33 Jahren wird die Zeit knapper, und der Liverpool-Star weiß das. In der WM-Qualifikation traf er neunmal, nur ein afrikanischer Spieler war besser. Omar Marmoush von Manchester City bildet einen starken Sturmpartner. Die Pharaonen dominierten von 2006 bis 2010 mit drei Titeln in Folge, standen 2017 und 2021 im Finale. Quote um 6.50 bietet ordentlichen Value für den erfahrensten Titelsammler des Turniers.
Senegal: Der wertvollste Kader mit Hunger nach dem Repeat
Senegal gewann 2021 zum ersten Mal den Afrika Cup und will nachlegen. Der Kader vereint alles: Erfahrung durch Mané, Koulibaly und Gueye, dazu hungrige Talente wie Nicolas Jackson vom FC Chelsea und Iliman Ndiaye. Die Achtelfinalniederlage 2023 gegen die Elfenbeinküste schmerzt noch immer. Mit 400 Millionen Euro Kaderwert stellen die Löwen von Teranga das teuerste Team. Quote um 7.00 erscheint fair, könnte bei gutem Turnierverlauf aber schnell fallen. Wer früh einsteigt, sichert sich möglicherweise noch Value.
Favoritenübersicht mit Quoten und Prognosen
Team | Siegchance (Opta) | Quote | Einschätzung |
|---|---|---|---|
Marokko | 19,1% | 3.00-3.50 | Logischer Favorit, wenig Value |
Ägypten | 12,4% | 6.50 | Salah-Faktor, guter Value |
Senegal | ~9% | 7.00 | Stärkster Kader, faire Quote |
Algerien | ~7% | 7.00 | Unterschätzt, guter Value |
Nigeria | ~8% | 10.00 | Osimhen in Topform |
Elfenbeinküste | ~5% | 12.00-13.00 | Titelverteidiger, schwere Gruppe |
Wettmärkte bei Afrika Cup Wetten
Der Afrika Cup bietet weit mehr Wettmöglichkeiten als nur den Turniersieg. Von Gruppensieger-Wetten über den Torschützenkönig bis hin zu Über/Unter-Märkten in einzelnen Spielen – die Auswahl lässt keine Wünsche offen. Gerade bei einem Turnier mit solcher Unberechenbarkeit lohnt es sich, die verschiedenen Märkte zu verstehen und gezielt nach Value zu suchen. Die Buchmacher kennen europäische Ligen deutlich besser als afrikanische Wettbewerbe, was informierten Wettern Chancen eröffnet.
Anders als bei der EM oder WM fallen beim Afrika Cup generell weniger Tore. Die Teams spielen taktisch diszipliniert, Defensivarbeit genießt hohen Stellenwert. Das verändert die Erfolgsaussichten bei Over/Under-Wetten erheblich. Auch die Spielverläufe unterscheiden sich: Viele Spiele sind bis kurz vor Schluss eng, späte Tore entscheiden häufiger über Sieg und Niederlage. Diese Muster solltest du bei deiner Wettstrategie berücksichtigen.
Turnier-Sieger Wetten: Die beliebteste Langzeitwette
Der Turniersieg bleibt die Königsdisziplin bei Outright-Wetten. Die Quoten ändern sich nach jedem Spieltag, je nach Leistung der Teams. Wer früh auf einen Außenseiter setzt, kann bei gutem Turnierverlauf hohe Gewinne einfahren. Marokko führt die Quotenliste an, doch historisch gewinnt der Topfavorit beim AFCON seltener als bei europäischen Turnieren. Für Value-Jäger lohnt der Blick auf Algerien (7.00) oder Südafrika (41.00). Beide Teams haben realistische Chancen auf das Halbfinale und könnten bei einem Favoritensturz durchmarschieren.
Gruppensieger: Sechs Chancen auf Value
Mit sechs Gruppen zu je vier Teams entstehen zahlreiche Wettoptionen. In Gruppe A ist Marokko gesetzt, in Gruppe B könnte Südafrika Ägypten ärgern, in Gruppe F entscheidet das direkte Duell zwischen Elfenbeinküste und Kamerun alles. Gruppensieger-Wetten eignen sich besonders für Wetter, die einzelne Teams gut kennen. Informationsvorsprung zahlt sich hier aus: Wer die Spielpläne studiert, Verletzungen verfolgt und die Formkurven kennt, findet Value, den die breite Masse übersieht.
Torschützenkönig: Osimhen gegen Salah
Victor Osimhen und Mohamed Salah liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Torjägerkrone. Beide stehen bei Quoten um 6/1 (entspricht etwa 7.00). Osimhen bringt Wahnsinnsform mit: 12 Tore in 16 Ligaspielen für Galatasaray, dazu sechs Treffer in der Champions League. Salah hat mit neun Toren in der WM-Quali ebenfalls geliefert. Historisch reichen beim Afrika Cup meist vier bis fünf Treffer für den Goldenen Schuh – 2023 gewann Emilio Nsue aus Äquatorialguinea mit fünf Toren. Ein Geheimtipp: Mohamed Amoura aus Algerien. Zehn Quali-Tore sprechen für sich, die Quote um 10.00 bietet Upside.
Spieler | Land | Quote | Form |
|---|---|---|---|
Victor Osimhen | Nigeria | ~7.00 | 12 Tore in 16 Spielen |
Mohamed Salah | Ägypten | ~7.00 | 9 Quali-Tore |
Mohamed Amoura | Algerien | ~10.00 | 10 Quali-Tore (Rekord) |
Ademola Lookman | Nigeria | ~12.00 | Ballon d’Or-Kandidat |
Bryan Mbeumo | Kamerun | ~12.00 | Premier League-Form |
Under 2,5 Tore: Die statistisch erfolgreichste Strategie
Der Afrika Cup produziert weniger Tore als europäische Turniere. 73% aller Spiele beim AFCON 2019 endeten mit maximal zwei Treffern – eine beeindruckende Statistik für Under-Wetter. Die Gründe liegen in der taktischen Disziplin afrikanischer Teams, dem hohen Stellenwert der Defensive und der Hitze, die das Spieltempo bremst. Besonders in Gruppenspielen zwischen Teams unterschiedlicher Leistungsklasse bietet Under 2,5 konstant Value. Die Quoten fallen beim Afrika Cup lukrativer aus als bei vergleichbaren Wetten in Europa.
BTTS (Beide Teams treffen): Meist eine Verliererwette
Nur in etwa 27% der AFCON-Spiele treffen beide Mannschaften. BTTS: Nein dominiert statistisch klar und bietet langfristig guten Value. Viele Teams konzentrieren sich auf die Defensive und lauern auf Konter oder Standards. Gerade Außenseiter igeln sich ein und hoffen auf das eine Tor, das den Unterschied macht. Wer konsequent auf BTTS: Nein setzt, fährt beim Afrika Cup besser als mit der entgegengesetzten Strategie.
Die Stars des Turniers im Profil
Ein Turnier lebt von seinen Stars. Beim Afrika Cup 2025 treffen gleich mehrere Weltstars aufeinander, die ihre jeweiligen Nationalteams anführen. Von Liverpool bis Paris Saint-Germain, von der Bundesliga bis zur Serie A – die besten afrikanischen Spieler Europas versammeln sich in Marokko. Ihre Form, ihre Fitness und ihre Motivation entscheiden maßgeblich über den Turnierverlauf. Wer die Schlüsselspieler kennt, trifft bessere Wettentscheidungen.
Interessant für Wetter: Die Stars aus Europa kämpfen oft mit Anpassungsproblemen. Kurze Vorbereitung, Klimawechsel und ein vollgepackter Vereinskalender fordern ihren Tribut. Nicht jeder Superstar performt beim Afrika Cup auf seinem gewohnten Niveau. Achte auf Verletzungsmeldungen und Formkurven in den Wochen vor dem Turnier – diese Informationen können den Unterschied bei deinen Wetten machen.
Mohamed Salah: Der Mann auf der Mission
Mit 33 Jahren bleibt Mohamed Salah einer der gefährlichsten Stürmer der Welt. Premier League, Champions League, Club-WM – er hat alles gewonnen außer den Afrika Cup. Beim Turnier 2021 führte er Ägypten ins Finale, verlor dort aber im Elfmeterschießen gegen Senegal. Diese Niederlage will er unbedingt auswetzen. Neun Tore in der WM-Qualifikation zeigen seine Entschlossenheit. Bei Liverpool läuft es nicht immer rund, doch im Nationaltrikot verwandelt sich Salah regelmäßig zum Anführer. Als Torschütze und Turniersieger gehört er zu den heißesten Kandidaten.
Victor Osimhen: Der formstärkste Stürmer Afrikas
Was Victor Osimhen bei Galatasaray abliefert, grenzt an Wahnsinn. 12 Tore in 16 Ligaspielen, sechs Champions-League-Treffer – der Nigerianer trifft nach Belieben. Mit 31 Länderspieltoren ist er bereits der zweitbeste Torschütze der nigerianischen Geschichte. Nigeria verpasste die WM-Qualifikation dramatisch gegen Südafrika – der Afrika-Cup-Titel würde diese Wunde heilen. Osimhen brennt darauf zu liefern. Seine Quote als Torschützenkönig liegt bei etwa 7.00, was angesichts seiner aktuellen Verfassung fast schon Value darstellt.
Achraf Hakimi: Afrikas Fußballer des Jahres
Der Rechtsverteidiger von Paris Saint-Germain wurde 2025 zu Afrikas bestem Spieler gewählt und landete auf Platz sechs beim Ballon d’Or. Hakimi bringt Geschwindigkeit, Technik und Torgefahr mit – eine seltene Kombination für einen Außenverteidiger. Eine Knöchelverletzung aus dem Champions-League-Spiel gegen Bayern trübt die Vorbereitung etwas, doch sein Einsatz im Eröffnungsspiel scheint gesichert. Für Marokko ist Hakimi unverzichtbar: Er treibt das Spiel an, liefert Vorlagen und schießt selbst Tore. Seine Form entscheidet maßgeblich über Marokkos Titelchancen.
Weitere Schlüsselspieler im Überblick
Spieler | Land | Verein | Besonderheit |
|---|---|---|---|
Sadio Mané | Senegal | Al-Nassr | 50 Länderspieltore, Rekordtorschütze |
Omar Marmoush | Ägypten | Manchester City | Starke Bundesliga-Saison |
Ademola Lookman | Nigeria | Atalanta | Ballon d’Or-Kandidat |
Brahim Díaz | Marokko | Real Madrid | Quali-Topscorer für Marokko |
Mohamed Amoura | Algerien | Wolfsburg | 10 WM-Quali-Tore |
P.-E. Aubameyang | Gabun | Marseille | 36 Jahre, letztes Turnier? |
Geheimtipps und Außenseiter mit Upside
Der Afrika Cup lebt von Überraschungen. Außenseiter wie Sambia 2012 oder die Elfenbeinküste 2023 als Gastgeber zeigen, dass alles passieren kann. Für Wetter, die bereit sind Risiko einzugehen, bieten die Außenseiter attraktive Quoten. Der Schlüssel liegt darin, Teams zu identifizieren, die besser sind als ihre Quote vermuten lässt. Starke Kollektive, erfahrene Trainer und eine günstige Gruppenkonstellation können aus Underdogs Titelanwärter machen.
Bei der Suche nach Value-Wetten auf Außenseiter lohnt der Blick auf die Turniergeschichte. Der AFCON belohnt Teams mit Kampfgeist und Teamchemie mehr als individuelle Klasse. Stars aus Europa kämpfen oft mit Anpassungsproblemen, während eingespielten Teams die Routine hilft. Mannschaften wie Südafrika, DR Kongo oder Mali bringen genau diese Qualitäten mit.
Südafrika: Der unterschätzte Bronzegewinner
Bafana Bafana holte 2023 Bronze und qualifizierte sich erstmals seit 15 Jahren für eine WM. Trainer Hugo Broos hat aus einer Ansammlung von Spielern ein echtes Team geformt. Torhüter Ronwen Williams wurde für den Ballon d’Or nominiert – eine Sensation für einen afrikanischen Keeper. Die Quote von etwa 41.00 erscheint viel zu hoch für ein Team, das regelmäßig gegen Topnationen besteht. Schon das Erreichen des Halbfinales würde diese Wette rentabel machen. Südafrika zählt zu den interessantesten Value-Optionen des gesamten Turniers.
DR Kongo: Der aufstrebende Halbfinalist
Die Léopards erreichten 2023 das Halbfinale und warfen Nigeria in den WM-Playoffs mit 5:4 nach Verlängerung raus. Unter Trainer Sébastien Desabre zeigt das Team konstante Verbesserung. Der Kader vereint Talent und Erfahrung, das Kollektiv stimmt. Mit einer Quote um 26.00 bietet DR Kongo extremen Value für ein Team auf dem aufsteigenden Ast. In Gruppe D wartet zwar Senegal, aber das direkte Duell gegen die Favoriten schreckt diese Mannschaft nicht.
Mali: Der ewige Außenseiter mit Durchbruchspotenzial
14 Turniere, kein Titel – Mali wartet noch auf den ganz großen Wurf. Doch so stark wie aktuell war das Team noch nie. Mit Amadou Haïdara von RB Leipzig und Yves Bissouma von Tottenham stehen zwei Premier-League-taugliche Mittelfeldspieler im Kader. Die machbare Gruppe A macht einen Einzug ins Achtelfinale zur Pflicht. Danach entscheidet die Auslosung über die weiteren Chancen. Quote und Qualität passen bei Mali nicht zusammen – Value für mutige Wetter.
Praktische Tipps für deutsche Wetter
Der Afrika Cup 2025 bietet deutschen Wettfreunden ideale Rahmenbedingungen. Die Zeitzone stimmt, die Spiele laufen zu vernünftigen Uhrzeiten, und während Europa in der Ligapause steckt, rollt in Marokko der Ball. Ein paar Dinge solltest du trotzdem beachten, um das Maximum aus deinen Wetten herauszuholen. Von der TV-Übertragung bis zur optimalen Wettstrategie – hier kommen die wichtigsten Infos für deinen Afrika Cup.
Anders als bei der EM oder WM gibt es beim Afrika Cup weniger mediale Abdeckung in Deutschland. Das bedeutet: Wer sich informiert, verschafft sich einen Vorteil gegenüber Gelegenheitswettern. Die Buchmacher reagieren langsamer auf Nachrichten aus Afrika, Verletzungen oder Formtiefs werden später eingepreist. Nutze diese Informationsasymmetrie zu deinem Vorteil.
Anstoßzeiten und TV-Übertragung in Deutschland
Marokko liegt in der Zeitzone UTC+1 – identisch mit Deutschland. Alle angegebenen Anstoßzeiten gelten direkt ohne Umrechnung. Die Spiele verteilen sich auf den Zeitraum zwischen 13:00 und 21:00 Uhr, wobei die meisten Abendspiele um 18:00 oder 21:00 Uhr stattfinden. Sportdigital Fussball zeigt alle 52 Spiele live. Den Sender findest du bei DAZN (im Abo enthalten), Magenta TV oder direkt für 4,99 Euro pro Monat. Das Eröffnungsspiel Marokko gegen Komoren läuft kostenlos auf Joyn über den Sender scooore.
Fußball während der Feiertage
Erstmals findet der Afrika Cup über Weihnachten und Neujahr statt. An Heiligabend (24. Dezember) laufen drei Gruppenspiele, an Silvester vier weitere. Während die Familie feiert, kannst du nebenbei wetten – oder den Afrika Cup gleich zum Programmpunkt machen. Die Terminierung sorgt dafür, dass das Turnier mehr Aufmerksamkeit bekommt als in anderen Jahren. Die europäischen Ligen pausieren, Bundesliga-Fans suchen nach Fußball-Alternativen. Der Afrika Cup füllt diese Lücke perfekt.
Wettstrategien speziell für den Afrika Cup
Under 2,5 Tore bleibt die statistisch erfolgreichste Wette beim Afrika Cup. Setze konsequent auf torearme Spiele, besonders bei Gruppenspielen zwischen ungleichen Teams. BTTS: Nein bietet ebenfalls langfristig Value, da nur etwa 27% der AFCON-Spiele mit Toren beider Mannschaften enden. Bei Live-Wetten lohnt sich Geduld: Viele Spiele werden erst spät entschieden, die Quoten auf Außenseiter steigen im Spielverlauf oft stark an. Für Turnierwetten empfehle ich, früh auf Value-Kandidaten wie Algerien oder Südafrika zu setzen – deren Quoten fallen bei guten Ergebnissen schnell.
Spielplan und wichtige Termine
Das Turnier erstreckt sich über knapp vier Wochen, vom 21. Dezember 2025 bis zum 18. Januar 2026. Die Gruppenphase läuft bis zum 3. Januar, danach folgen die K.o.-Spiele. Alle Partien finden in sechs marokkanischen Städten statt, verteilt auf neun Stadien. Das Finale steigt im Stade Prince Moulay Abdellah in Rabat, einem komplett neu gebauten Stadion mit 68.700 Plätzen.
Für Wetter lohnt sich ein genauer Blick auf den Spielplan. Manche Teams haben längere Pausen zwischen den Spielen, andere müssen in kurzer Folge ran. Die Regenerationszeiten beeinflussen die Leistung, besonders in der heißen K.o.-Phase. Auch die Spielorte spielen eine Rolle: Reisewege zwischen den Stadien variieren, und Heimvorteile für Marokko fallen in bestimmten Städten stärker aus als in anderen.
Wichtige Termine im Überblick
Datum | Ereignis | Ort |
|---|---|---|
21. Dezember 2025 | Eröffnungsspiel: Marokko – Komoren | Rabat |
24. Dezember 2025 | Heiligabend: 3 Gruppenspiele | Diverse |
26. Dezember 2025 | Topspiel: Ägypten – Südafrika | TBA |
28. Dezember 2025 | Highlight: Elfenbeinküste – Kamerun | TBA |
31. Dezember 2025 | Silvester: 4 Gruppenspiele | Diverse |
3. Januar 2026 | Ende der Gruppenphase | Diverse |
15. Januar 2026 | Spiel um Platz 3 | Casablanca |
18. Januar 2026 | Finale | Rabat |
Stadien und Kapazitäten
Das Grand Stade de Tanger in Tanger bietet mit 75.000 Plätzen die größte Kapazität des Turniers. Das Finalstadion in Rabat fasst 68.700 Zuschauer und wurde komplett neu als reines Fußballstadion gebaut – ohne Laufbahn, die Fans sitzen nah am Spielfeld. Das Stade Mohammed V in Casablanca beherbergt das Spiel um Platz 3. Weitere Spielorte sind Marrakesch, Agadir und Fès. Die kleineren Stadien fassen um die 18.000 Zuschauer und sorgen für intime Atmosphäre bei Gruppenspielen der kleineren Teams.
Fazit: Die besten Wett-Empfehlungen für den Afrika Cup 2025
Der Afrika Cup 2025 verspricht Spannung, Überraschungen und jede Menge Wettmöglichkeiten. Marokko geht als logischer Favorit ins Turnier, doch die Historie zeigt: Beim AFCON gewinnt selten der Topfavorit. Für clevere Wetter bieten Algerien, Ägypten und Südafrika besseren Value als der Gastgeber. Die Quoten reflektieren noch nicht vollständig, wie stark diese Teams aufgestellt sind.
Als Torschützenkönig führt Victor Osimhen knapp vor Mohamed Salah die Favoritenliste an. Osimhens aktuelle Form bei Galatasaray spricht für ihn, Salahs Hunger nach dem fehlenden Titel für den Liverpool-Star. Mohamed Amoura aus Algerien bleibt als Geheimtipp mit Quote um 10.00 interessant – zehn Quali-Tore sind ein starkes Argument.
Die statistisch solideste Strategie für den Afrika Cup: Under 2,5 Tore in Gruppenspielen zwischen Teams unterschiedlicher Leistungsklasse. 73% der Spiele beim AFCON 2019 endeten mit maximal zwei Treffern. BTTS: Nein bietet ebenfalls konstanten Value. Bei Live-Wetten lohnt sich Geduld, da viele Spiele erst spät entschieden werden. Wer die Außenseiter-Mentalität afrikanischer Teams versteht und Value erkennt, findet beim Afrika Cup die besten Wettgelegenheiten des Winters.



