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Wett-Tipp · NFL

Bears - Patriots: Tipp und Prognose am 25.10.2026

Bears gegen Patriots
NFLFr., 23.10.2026
Tipp 1 Über 49,5 Gesamtpunkte
Quote1,88
Tipp 2 Colston Loveland über 39,5 Receiving Yards
Quote1,80
Quote bei BetLabel
18+. Quoten können sich bis zum Spielbeginn ändern.
Zu BetLabel

Caleb Williams ist zurück, und gleich im ersten Spiel nach seiner Verletzung führte er Chicago zu einem Sieg in Atlanta. Jetzt kommt mit New England ein Gegner, der nach einem holprigen Saisonstart in Fahrt gekommen ist und dessen Quarterback Drake Maye derzeit in starker Form spielt. Zwischen dem Sonntag und dem Thursday Night Football im Soldier Field liegt für beide nur eine kurze Woche, und beide reisen mit offenen Personalfragen an. Ob die Defensiven der ersten Wochen oder die Offensiven der letzten Spiele den Abend prägen, ist die Frage, an der sich die Wetten auf diese Partie entscheiden.

Ausgangslage: gleiche Bilanz, nur drei Tage Pause

Chicago und New England haben jeweils vier ihrer ersten sechs Spiele gewonnen. Beide spielten am Sonntag, das Duell am Donnerstagabend lässt ihnen also nur drei Tage zur Erholung. Die Bears sind Gastgeber und liegen in der NFC North gleichauf mit Green Bay hinter den ungeschlagenen Vikings, die Patriots stehen in der AFC East hinter Buffalo. In Deutschland läuft die Partie in der Nacht auf Freitag, Anstoß ist um 02:15 Uhr.

Woche

Bears

Gesamtpunkte

Patriots

Gesamtpunkte

1

59:37 in Carolina

96

10:13 in Seattle

23

2

3:9 gegen Minnesota

12

20:3 gegen Pittsburgh

23

3

27:7 gegen Philadelphia

34

6:35 in Jacksonville

41

4

23:12 gegen die Jets

35

29:26 in Buffalo

55

5

7:31 in Green Bay

38

45:17 gegen Las Vegas

62

6

31:23 in Atlanta

54

26:19 gegen die Jets

45

Über die ganze Saison gerechnet stehen beide Teams vor allem für ihre Defense: Chicago lässt 19,8 Punkte je Spiel zu (Platz 6 der Liga), New England 18,8 (Platz 5). Chicago erzielt im Schnitt 25,0 Punkte (Platz 12), New England 22,7 und liegt damit nur in der unteren Hälfte der Liga. Diese Durchschnitte mischen bei beiden Mannschaften allerdings zwei sehr verschiedene Phasen, und für das Spiel am Donnerstag zählt vor allem die jüngere davon.

Chicago Bears: Williams zurück, Laufspiel an der Ligaspitze

Caleb Williams verletzte sich in Woche 2 gegen Minnesota am Oberschenkel und fehlte danach drei Spiele. Mit Case Keenum und Tyson Bagent gewann Chicago zwar gegen Philadelphia und die Jets, kam ohne Williams aber nie über 27 Punkte hinaus und verlor in Green Bay fünfmal den Ball. In Atlanta stand Williams wieder auf dem Feld, und seine ersten zwölf Pässe kamen alle an, so viele am Stück wie nie zuvor in einem Spiel seiner Karriere. Am Ende standen 30 angekommene Pässe bei 36 Versuchen, 305 Yards, ein Touchdown und keine Interception.

Getragen wird die Offensive der Bears aber vom Laufspiel. Mit 160,7 Rushing Yards je Spiel kommt kein Team der Liga auf mehr, D'Andre Swift hat nach sechs Spielen 398 Yards und sechs Touchdowns gesammelt. Kyle Monangai, der gegen die Jets 146 Yards und zwei Touchdowns im Laufspiel holte, fehlte in Atlanta mit einer Verletzung am Zeh.

Die Defense zeigt zwei Gesichter. Gegen die Jets ließ sie nur 157 Yards Raumgewinn zu, Philadelphia kam auf sieben Punkte. In Green Bay warf der Gegner dagegen für 358 Passing Yards, und in Atlanta holten die Falcons 16 Punkte allein im letzten Viertel auf, nachdem Chicago schon 31:7 geführt hatte. Positiv war in Atlanta die Rückkehr von Cornerback Kyler Gordon, der wegen einer Verletzung an der Wade die ersten Spiele der Saison verpasst hatte: Er kam auf drei Sacks und zwei erzwungene Fumbles. Weniger sauber lief es bei der Disziplin, zwölf Strafen kosteten die Bears dort 133 Yards.

New England Patriots: Maye in Form, Defense lässt wenig zu

Die ersten drei Spiele der Patriots liefen zäh. Drake Maye warf in dieser Phase sechs Interceptions, das Team verlor achtmal den Ball und ging in Jacksonville mit 6:35 unter. Seitdem hat New England dreimal in Folge gewonnen, und Maye warf in jedem dieser Spiele mindestens drei Touchdowns, zusammen zehn bei einer einzigen Interception. Gegen Las Vegas kam er auf 374 Yards und vier Touchdowns, das Team auf 536 Yards Raumgewinn.

Die Defense hielt Pittsburgh bei drei Punkten und ließ die Jets bei drei Besuchen in der Red Zone ohne Touchdown. Elijah Ponder führt das Team mit 5,5 Sacks an, und Cornerback Christian Gonzalez kehrte gegen die Jets nach zwei Spielen Pause wegen einer Verletzung an der Schulter zurück. Das 6:35 in Jacksonville bleibt der eine Ausreißer nach unten, ansonsten ließ New England nie mehr als 26 Punkte zu.

Im Laufspiel kommt New England mit 130,7 Yards je Spiel nicht an Chicago heran. Rhamondre Stevenson trägt die Hauptlast, TreVeyon Henderson lief gegen die Jets trotz einer Verstauchung am Knöchel, und Corey Kiner war dort mit 57 Yards aus elf Läufen der beste Läufer. Die Offensive hängt deshalb stärker an Maye und seinen Receivern als die der Bears.

Ausfälle und Angeschlagene vor dem Spiel in Chicago

Spieler (Position)

Team

Lage

Montez Sweat (Defensive End)

Bears

für dieses Spiel gesperrt

Tyrique Stevenson Sr. (Cornerback)

Bears

fehlte in Atlanta

Romeo Doubs (Wide Receiver)

Patriots

schied gegen die Jets aus

Morgan Moses (Right Tackle)

Patriots

schied gegen die Jets aus

Sicher trifft es bei den Bears den Pass Rush. Sweat ist wegen Dopings für zwei Spiele gesperrt und fehlt nach Atlanta auch gegen New England; im Vorjahr war er mit zehn Sacks der beste Spieler der Bears in dieser Wertung. Dazu liegt Dayo Odeyingbo mit einer Verletzung am Oberschenkel auf der Injured Reserve, sodass Austin Booker mit vier Sacks die verbliebene Gruppe anführt. In Atlanta fehlten zudem Stevenson und Safety Anthony Johnson Jr., und Safety Xavier Woods, der die zwei Spiele davor begonnen hatte, wurde entlassen.

Die Patriots verloren gegen die Jets vier Spieler, darunter drei aus der Offensive Line. Doubs, nach Yards ihr bester Receiver mit 261 Yards und drei Touchdowns, verletzte sich beim 42-Yard-Touchdown an der Schulter und kam nicht zurück. Neben Moses schieden auch Left Guard Alijah Vera-Tucker und Ben Brown aus. A.J. Brown kehrte nach seiner Verletzung am Knöchel aus Woche 1 zurück, fing aber nur drei von zehn Pässen in seine Richtung und ließ drei fallen. Ob Stevenson, Doubs und die drei Linemen am Donnerstag spielen, zeigen erst die Meldungen der Teams in dieser kurzen Woche.

Wett-Tipps zu Bears gegen Patriots

1. Tipp: Über 49,5 Gesamtpunkte

Der erste Tipp für diese Partie ist eine Über-Wette auf mehr als 49,5 Gesamtpunkte. Der wichtigste Grund dafür steht auf der Seite der Bears: In den beiden Spielen, die Williams über die volle Zeit bestritt, erzielte Chicago 59 und 31 Punkte, und beide Partien lagen deutlich über der Marke. Mit ihm hat die Offensive neben dem besten Laufspiel der Liga wieder einen Quarterback, der aus dem Passspiel heraus punktet. In Atlanta führten die Bears nach drei Vierteln 28:7, bevor sie den Vorsprung verwalteten.

Auch New England bringt die Form für ein Spiel mit vielen Punkten mit. Die Patriots erzielten in ihren letzten drei Spielen 100 Punkte, und zwei dieser drei Partien kamen über 50 Gesamtpunkte. Maye trifft dabei auf eine Defense, der der Druck auf den Quarterback fehlt: Ohne Sweat und Odeyingbo ist die Gruppe der Defensive Ends dünn besetzt, und in der Secondary fehlten zuletzt Stevenson und Johnson. Wie verwundbar die Bears gegen das Passspiel sein können, zeigten die 358 Passing Yards von Green Bay und das letzte Viertel in Atlanta. Setzt Maye seine Serie fort, muss Chicago selbst weiter punkten, statt die Uhr herunterzuspielen.

Gegen den Tipp sprechen die Werte beider Defensiven über die ganze Saison, und bisher kam jedes Team nur zweimal über die Marke. Fast alle dieser niedrigen Spiele fielen aber in die Wochen, in denen Williams verletzt war oder ausfiel, und in die Phase, in der Maye noch reihenweise Interceptions warf. Beide Offensiven sind inzwischen deutlich besser unterwegs, deshalb setze ich auf über 49,5 Gesamtpunkte.

2. Tipp: Colston Loveland über 39,5 Receiving Yards

Für diesen Tipp braucht Colston Loveland mindestens 40 Receiving Yards. Seine Rolle im Passspiel ist seit Saisonbeginn deutlich gewachsen: In den ersten beiden Spielen wurde er nur zwei- und dreimal angespielt, in den vier Spielen danach 25-mal. Dabei fing er 18 Pässe für 172 Yards, im Schnitt 43 je Spiel, und in zwei der letzten drei Spiele lag er mit 57 und 65 Yards über der Vorgabe.

Besonders deutlich zeigte sich das bei der Rückkehr von Williams. Gleich der erste Drive in Atlanta endete mit einem 14-Yard-Touchdown von Williams auf Loveland, insgesamt fing der Tight End sechs von sieben Pässen in seine Richtung für 65 Yards und war hinter Luther Burden III der zweitbeste Receiver der Bears. Dass er so eine Rolle über eine längere Strecke tragen kann, hat er schon 2025 gezeigt: Von Woche 9 bis zum Ende der Regular Season kam er in sieben von zehn Spielen auf mehr als 39,5 Yards, in den Playoffs folgten 137 Yards gegen Green Bay und 56 gegen die Rams.

New England hielt die meisten gegnerischen Tight Ends klein, doch gegen Las Vegas fing Brock Bowers bei zehn Anspielen acht Pässe für 110 Yards. Sobald ein Team seinen Tight End regelmäßig sucht, findet er gegen diese Defense also Platz. Der Haken: Zu Saisonbeginn spielte Loveland trotz Williams kaum eine Rolle, und außer Bowers kam kein Tight End gegen New England über 39,5 Yards. Seitdem wird Loveland aber mehr als doppelt so oft angespielt, und gerade im Duell mit einer Offensive in Form wie der von Maye wird Chicago werfen müssen. Ich setze deshalb auf Loveland über 39,5 Receiving Yards.

Fazit und Prognose: Chicago mit Williams im Vorteil

Die Bears haben mit Williams und dem Laufspiel die vollständigere Offensive und spielen zu Hause, die Patriots reisen mit offenen Fragen in der Offensive Line und bei ihrem besten Receiver an. Den Ausschlag gibt, ob Chicagos ausgedünnte Defense Maye in den Griff bekommt. Ohne Sweat und Odeyingbo spricht wenig dafür, dass New England so selten punktet wie zu Saisonbeginn.

Ich erwarte deshalb ein Spiel mit vielen Punkten auf beiden Seiten, in dem Chicago über das Laufspiel und die Pässe auf Burden und Loveland am Ende mehr Antworten hat. Meine Prognose ist ein 30:24-Heimsieg der Chicago Bears.

Tim, Redaktion wetten.eu

Ich bin Tim und verantworte bei Wetten.eu die Wett-Tipps und Spielprognosen. Mein Schwerpunkt liegt auf der Bundesliga und der NFL. Bevor ich einen Tipp abgebe, werte ich Statistiken aus: Tordifferenzen, Formkurven, Head-to-Head-Bilanzen und Spielerdaten. So erkennst du, warum ich eine bestimmte Wette empfehle – und kannst selbst einschätzen, ob sie zu deiner Strategie passt.