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Wett-Tipp · NFL

Cardinals - Lions Tipps, Prognose und Quoten

Cardinals gegen Lions
NFLSo., 11.10.2026
Tipp 1 Sam LaPorta über 49,5 Receiving Yards
Quote1,87
Tipp 2 Sieg Detroit Lions
Quote1,38
Quote bei BetLabel
18+. Quoten können sich bis zum Spielbeginn ändern.
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Die Detroit Lions punkten in dieser Saison wie kaum ein anderes Team und stehen trotzdem nur bei einer ausgeglichenen Bilanz, weil ihre Defense noch mehr Punkte hergibt. Jetzt reisen sie nach Arizona, zu einem Gegner, der nach dem Trainerwechsel ohne seinen langjährigen Quarterback und mit einem Rookie im Backfield in die Saison gegangen ist und bisher wenig Raumgewinn zustande bringt. Für das Spiel in Glendale stellt sich deshalb vor allem eine Frage: Reicht Detroits Angriff, um die Lücken in der eigenen Secondary zu überdecken, oder findet Arizona zu Hause die Punkte, die Detroit bisher fast jedem Gegner erlaubt hat?

Die Ausgangslage vor dem Spiel in Glendale

Angepfiffen wird am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 22:25 Uhr deutscher Zeit im State Farm Stadium in Glendale. Detroit steht bei 2-2 und auf Platz drei der NFC North, Arizona bei 1-3 und auf dem letzten Platz der NFC West. Beide Auswärtsspiele hat Detroit verloren, in Buffalo und in Carolina. Nach dem Spiel in Arizona haben die Lions in Woche 6 spielfrei, die Cardinals reisen eine Woche später zu den Rams.

In der Vorsaison kamen die Lions auf eine enttäuschende Bilanz von 9-8 und verpassten die Playoffs, Arizona hatte mit 3-14 die schlechteste Bilanz der NFC. Nach vier Spielen liegt Detroit bei den erzielten Punkten auf Rang 5 der Liga, bei den zugelassenen nur auf Rang 31. Arizona steht bei den zugelassenen Punkten auf Rang 29.

Saison 2026 nach vier Spielen

Detroit Lions

Arizona Cardinals

Punkte je Spiel

29,8

21,8

Zugelassene Punkte je Spiel

31,8

29,3

Raumgewinn je Spiel (Yards)

389,3

294,8

Zugelassener Raumgewinn je Spiel (Yards)

423,8

351,3

Eigene Ballverluste

1

4

Erzwungene Ballverluste

4

7

Sacks gegen den eigenen Quarterback

8

7

Sacks der eigenen Defense

15

8

Vier Spiele sind eine kleine Grundlage, und die Gegner waren unterschiedlich stark. Arizona traf auf San Francisco (4-0), Seattle und die Giants (beide 3-1) und gewann nur gegen die Chargers, die noch ohne Sieg sind. Detroit spielte gegen Buffalo (3-1) und Carolina (2-2) sowie gegen New Orleans und die Jets, die beide bei 1-3 stehen.

Die Detroit Lions mit Problemen in der Defensive

Detroits Angriff funktioniert bisher in fast jedem Spiel. Die Lions erzielten in den ersten drei Spielen jeweils 31 Punkte und in Carolina 26. Jared Goff brachte 109 von 161 Pässen für 1.214 Yards an, warf neun Touchdown-Pässe und keine Interception. In vier Spielen verlor Detroit den Ball nur ein einziges Mal. Aus 18 Besuchen in der Red Zone wurden 13 Touchdowns. Running Back Jahmyr Gibbs kam auf sieben Touchdowns, fünf davon im Laufspiel, Wide Receiver Amon-Ra St. Brown fing 31 Pässe für 303 Yards und fünf Touchdowns.

Das Laufspiel schwankt dagegen stark: 165 Rushing Yards gegen New Orleans, 46 in Carolina. Gegen die Panthers lief das Spiel deshalb fast ganz über Goff, der 412 Yards warf. Jameson Williams kam dort auf 102 Yards, Sam LaPorta auf 84.

Die Defense ist Detroits Schwachstelle. Die Lions lassen 31,8 Punkte je Spiel zu, so viele wie kein anderes Team, und haben dreimal in vier Spielen mindestens 30 Punkte kassiert. Mit 1.216 Passing Yards gab keine Defense der NFL mehr gegen den Pass ab. In Carolina fing Tetairoa McMillan 14 Pässe für 192 Yards, und beim Third Down kamen Detroits Gegner in 28 von 53 Versuchen durch. Dazu fehlen mehrere Cornerbacks und Safeties. Head Coach Dan Campbell hält trotzdem an Defensive Coordinator Kelvin Sheppard fest. Nur der Pass Rush hält mit: 15 Sacks in vier Spielen, je fünf gegen New Orleans und gegen die Jets.

Arizona Cardinals: Brissett unter Druck, McBride als Anspielstation

Arizonas Angriff kommt auf 294,8 Yards Raumgewinn je Spiel und damit rund 95 weniger als Detroit. Den Tiefpunkt gab es gegen Seattle: 151 Yards insgesamt, davon nur 81 durch die Luft, und eine 7:31-Niederlage im eigenen Stadion. Jacoby Brissett brachte bisher 103 von 152 Pässen für 818 Yards an, mit sechs Touchdown-Pässen und vier Interceptions. Drei davon warf er bei den Giants, eine trug Deonte Banks über 98 Yards zum Touchdown zurück, was das Spiel entschied.

Brissetts wichtigster Empfänger ist Tight End Trey McBride. Er wurde 46-mal angespielt und fing 33 Pässe für 242 Yards und zwei Touchdowns. Michael Wilson kam auf 258 Yards, Marvin Harrison Jr. dagegen nur auf fünf Catches für 85 Yards. Im Laufspiel hat der an Nummer 3 gedraftete Jeremiyah Love seit dem Spiel in San Francisco die Hauptrolle übernommen. Dort lief er 21-mal für 90 Yards und stand bei 52 Snaps auf dem Feld, Tyler Allgeier bei 30.

Die Defense der Cardinals hat ihre Momente. Sie erzwang sieben Ballverluste, drei mehr als Detroits Defense, und hielt in Woche 1 die Chargers bei 14 Punkten. Seitdem ließ sie aber 31, 36 und 36 Punkte zu.

Wer fehlt am Sonntag in Glendale?

Spieler

Team

Status

Paris Johnson Jr. (Left Tackle)

Arizona

fällt für den Rest der Saison aus

Jeremiyah Love (Running Back)

Arizona

fraglich

Rock Ya-Sin (Cornerback)

Detroit

fällt voraussichtlich aus

Kerby Joseph (Safety)

Detroit

fehlt weiter

Am schwersten wiegt der Ausfall von Paris Johnson Jr. Arizonas Left Tackle riss sich bei den Giants den Bizeps und fehlt für den Rest der Saison. Ihn ersetzt Jayden Williams, ein Rookie aus der siebten Runde, gegen einen Pass Rush, der in vier Spielen 15 Sacks geschafft hat. Dazu ist Love wegen einer Verletzung am Sprunggelenk fraglich. Fällt der Rookie aus, ruht das Laufspiel wieder auf Allgeier, der bisher 112 Yards aus 32 Läufen holte.

Bei Detroit trifft es die ohnehin schwache Secondary. Ya-Sin wird nach einer Oberschenkelverletzung voraussichtlich fehlen, Joseph steht weiter nicht zur Verfügung, und Cornerback Avonte Maddox ist auf Injured Reserve. Safety Brian Branch könnte dagegen zurückkehren. Bei beiden Teams gibt es keine Hinweise, dass Stammspieler geschont werden; Detroit hat nach diesem Spiel ohnehin eine Woche Pause.

Wett-Tipps zu Cardinals gegen Lions

1. Tipp: Sam LaPorta über 49,5 Receiving Yards

LaPorta braucht für diesen Tipp mindestens 50 Yards nach gefangenen Pässen. Nach der Operation am Rücken spielt er wieder wie vor der Verletzung: In den ersten drei Spielen stand er bei rund 90 Prozent der Snaps von Detroits Offense auf dem Feld und spielte dabei zuverlässig. Mit 228 Yards aus vier Spielen liegt er im Schnitt bei 57,0 Yards. In Carolina wurde er 13-mal angespielt, öfter als jeder andere Receiver der Lions, und kam auf 84 Yards. Die beiden Spiele unter der Vorgabe endeten mit 48 und 44 Yards, also knapp darunter. Schon 2025 lag er vor seiner Verletzung bei 54,3 Yards je Spiel und in vier der letzten fünf Spiele über 49,5 Yards.

Arizonas Defense kommt diesem Tipp entgegen. Tight Ends fingen gegen die Cardinals im Schnitt 66,0 Yards je Spiel, und der jeweils beste Tight End des Gegners kam in drei von vier Spielen über die Vorgabe: David Njoku mit 58 Yards, George Kittle mit 82 und Isaiah Likely mit 66. Nur Seattle nutzte seine Tight Ends kaum. Dazu sind mit Wingard und Taylor-Demerson zwei Safeties fraglich, und Crawford fehlt auf Injured Reserve.

Auch der Spielverlauf spricht für viele Pässe. Detroits Defense lässt im Schnitt mehr als 30 Punkte zu, die Lions müssen also selbst punkten und können sich nicht früh auf das Laufspiel zurückziehen; in Carolina warf Goff 52 Pässe. Dass Goff die Bälle auf St. Brown, Williams, Gibbs und TeSlaa verteilt und LaPorta gegen die Jets nur viermal angespielt wurde, ist das einzige echte Risiko. Selbst in diesem Spiel kam er aber aus drei Catches auf 44 Yards.

Ich setze auf Sam LaPorta über 49,5 Receiving Yards, weil er nach seiner Rückkehr fast jeden Snap spielt, zuletzt öfter angespielt wurde als jeder andere Empfänger Detroits und auf eine Defense trifft, gegen die schon Njoku, Kittle und Likely die Vorgabe übertroffen haben.

2. Tipp: Sieg Detroit Lions

Der zweite Tipp für diese Partie ist eine Siegwette auf die Detroit Lions. Das liegt daran, dass Detroit den deutlich stärkeren Angriff hat. Die Lions kommen auf rund 95 Yards Raumgewinn mehr je Spiel als Arizona und auf acht Punkte mehr. Goff hat in vier Spielen keine Interception geworfen, Brissett vier, und Detroit hat den Ball überhaupt nur einmal verloren. In der Red Zone machen die Lions aus 13 von 18 Besuchen einen Touchdown, Arizona aus 8 von 14.

Gewonnen hat Arizona bisher nur gegen die Chargers, die noch ohne Sieg sind. Gegen Seattle schaffte Arizona nur 151 Yards, bei den Giants kostete eine Interception zum Touchdown das Spiel. Jetzt fehlt auch noch Left Tackle Johnson, und ein Rookie aus der siebten Runde muss Brissett gegen Aidan Hutchinson und einen Pass Rush mit 15 Sacks schützen. Dazu ist Detroit gegen Arizona seit vier Duellen ungeschlagen und hat 2024 in Glendale gewonnen. Detroit hat zwar beide Auswärtsspiele verloren, doch Buffalo und Carolina warfen dabei für 243 und 318 Yards, während Arizona bisher auf 194,3 Passing Yards je Spiel kommt.

Ich setze auf den Sieg der Detroit Lions, weil ihr Angriff mehr Raumgewinn erzielt, kaum Ballverluste zulässt und auf eine Offense trifft, die ohne ihren Left Tackle gegen Detroits Pass Rush antreten muss.

Fazit und Prognose zum Spiel in Glendale

Arizona wird versuchen, mit Love oder Allgeier am Boden die Uhr laufen zu lassen und über McBride kurze Pässe anzubringen, damit Detroits Angriff möglichst selten auf dem Feld steht. In San Francisco hatte Arizona den Ball 38:44 Minuten lang und verlor am Ende nur mit 30:36. Das Spiel kippt an der linken Seite von Arizonas Offensive Line: Hält der Rookie dort stand, bleibt Brissett Zeit für McBride und Wilson gegen Detroits ausgedünnte Cornerbacks. Gelingt das nicht, wird Arizona wie gegen Seattle kaum Drives zu Ende bringen. Ich erwarte ein Spiel mit vielen Punkten, in dem Detroit über Goff, Gibbs und LaPorta regelmäßig in die Red Zone kommt und sich so souverän durchsetzen kann.

Tim, Redaktion wetten.eu

Ich bin Tim und verantworte bei Wetten.eu die Wett-Tipps und Spielprognosen. Mein Schwerpunkt liegt auf der Bundesliga und der NFL. Bevor ich einen Tipp abgebe, werte ich Statistiken aus: Tordifferenzen, Formkurven, Head-to-Head-Bilanzen und Spielerdaten. So erkennst du, warum ich eine bestimmte Wette empfehle – und kannst selbst einschätzen, ob sie zu deiner Strategie passt.