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Wett-Tipp · NFL

Dallas Cowboys - Arizona Cardinals Tipps und Prognose

Cowboys gegen Cardinals
NFLSo., 01.11.2026
Tipp 1 Über 50,5 Gesamtpunkte
Quote1,50
Tipp 2 George Pickens über 59,5 Receiving Yards
Quote1,77
Quote bei BetLabel
18+. Quoten können sich bis zum Spielbeginn ändern.
Zu BetLabel

Nach zwei schwachen Auftritten hat der Angriff der Dallas Cowboys in Philadelphia wieder gezeigt, was in ihm steckt, und Dallas ist in der NFC East zurück im Kampf um den ersten Platz. Jetzt kommen die Arizona Cardinals nach Arlington, also das Team, gegen das die Cowboys die letzten vier Duelle verloren haben. Arizona hat im Oktober seinen bekanntesten Receiver abgegeben und kommt nah an der Endzone oft nicht über ein Field Goal hinaus. Offen ist, wie die Defense der Cardinals, gegen die die meisten Gegner mehr Punkte erzielt haben als sonst, Dak Prescott und seine Receiver aufhalten will.

Anstoß in Arlington und die Werte beider Teams

Das Spiel beginnt am Sonntag, 1. November 2026, um 19:00 Uhr deutscher Zeit im AT&T Stadium in Arlington, gespielt wird auf Kunstrasen. Beide Teams bestreiten ihr achtes Spiel der Regular Season. Dallas steht mit 3-4 auf dem zweiten Platz der NFC East hinter den New York Giants (4-2-1) und hat als einziges Team der Division schon zwei Spiele gegen Rivalen aus der NFC East gewonnen. Arizona ist mit 2-5 Letzter der NFC West, hat seine beiden Siege aber auswärts geholt, bei den Chargers und bei den Rams. Die Cowboys spielten am Montagabend in Philadelphia und haben bis Sonntag sechs Tage Pause, die Cardinals einen Tag mehr.

Dallas gehört zu den Teams mit den meisten erzielten Punkten und bringt seine Drives so zuverlässig zu Ende wie kaum ein anderes, lässt gegen den Lauf aber mehr zu als fast alle anderen. Arizona hat die schwächste Ausbeute in der Red Zone und kassiert die meisten Punkte der Liga. In den Spielen beider Teams fallen deshalb deutlich mehr Punkte als im Schnitt der Liga, der bei 46,0 Punkten je Spiel liegt.

Saison 2026 (je 7 Spiele)

Dallas Cowboys

Arizona Cardinals

Bilanz

3-4

2-5

Punkte je Spiel

27,0 (Rang 5)

20,3 (Rang 26)

Zugelassene Punkte je Spiel

25,7 (Rang 23)

29,7 (Rang 32)

Passing Yards je Spiel

264,4 (Rang 8)

229,6 (Rang 21)

Zugelassene Passing Yards je Spiel

235,1 (Rang 15)

243,7 (Rang 21)

Rushing Yards je Spiel

94,3 (Rang 25)

96,0 (Rang 23)

Zugelassene Rushing Yards je Spiel

145,7 (Rang 31)

126,3 (Rang 23)

Third Down

49,4 % (Rang 3)

37,7 % (Rang 24)

Red Zone: Touchdowns je Besuch

20 von 27 (Rang 3)

12 von 28 (Rang 32)

Erzwungene Ballverluste

4 (Rang 30)

8 (Rang 17)

Sacks gegen den eigenen Quarterback

7 (Rang 1)

15 (Rang 15)

Dallas Cowboys: starkes Passspiel, Schwächen gegen den Lauf

Getragen wird Dallas vom Passspiel. Prescott hat in sieben Spielen 13 Touchdown-Pässe geworfen, CeeDee Lamb kommt auf 651 Receiving Yards und fing beim 34:30 in Houston allein 17 Pässe für 189 Yards. Die Offensive Line lässt Prescott so selten zu Boden gehen wie kaum eine andere der Liga, und im Third Down wie in der Red Zone gehört der Angriff zu den drei besten. In fünf der sieben Spiele warf Dallas mehr Yards, als die jeweilige Defense sonst zulässt.

Wie anfällig dieser Angriff unter Druck ist, zeigten die Niederlagen gegen Tampa Bay und Green Bay. Prescott warf in beiden Spielen zusammen vier Interceptions, Dallas kam nur auf 29 Punkte. In Philadelphia stand er dagegen in den ersten drei Vierteln kaum unter Druck, und Dallas lief so gut wie in keinem Spiel zuvor: 204 Rushing Yards, davon 155 von Javonte Williams, der damit bei acht Rushing Touchdowns steht, mehr hat kein Spieler der Liga. Beim 38:21 leistete sich Dallas keinen Ballverlust.

Die Schwäche des Teams ist die Defense unter Christian Parker, der im ersten Jahr Defensive Coordinator ist. Sechs der sieben Gegner erzielten gegen Dallas mehr Punkte als in ihren übrigen Spielen, nur Washington blieb darunter. Am meisten Mühe hat die Defense mit dem Lauf: Tampa Bay lief beim 24:16 in Arlington für 241 Yards, Bucky Irving allein für 165. In Philadelphia kassierte Dallas zum vierten Mal in Folge einen Touchdown im ersten Drive des Gegners. Ballverluste erzwingt die Defense selten, in Philadelphia sicherte DeMarvion Overshown den Sieg aber mit einer Interception, in seinem ersten Spiel nach seiner Verletzung aus der ersten Woche.

Arizona Cardinals: Probleme in der Red Zone und gegen den Pass

Arizonas Angriff kommt regelmäßig in die Nähe der Endzone, macht dort aber zu wenig daraus. Kein Team der Liga verwandelt seine Besuche in der Red Zone seltener in Touchdowns. Beim 18:16 bei den Rams erzielte Kicker Chad Ryland alle Punkte, gegen Denver gelang bei fünf Besuchen ein einziger Touchdown. Jacoby Brissett hat alle sieben Spiele begonnen und wirft vor allem auf Tight End Trey McBride, der zuletzt gegen Denver zehn Pässe für 111 Yards fing, und auf Michael Wilson. Gegen die Defenses, auf die Arizona bisher traf, erzielten die Cardinals im Schnitt gut zwei Punkte weniger, als diese sonst zulassen.

Im Passspiel hat sich die Besetzung während der Saison verändert. Marvin Harrison Jr. wurde nach vier Spielen nach Houston abgegeben, seine Rolle teilen sich inzwischen mehrere Receiver. Im Laufspiel wechseln sich Bam Knight und Tyler Allgeier ab, solange Rookie Jeremiyah Love fehlt.

Die Defense der Cardinals lässt die meisten Punkte der Liga zu, und das liegt nicht allein an starken Gegnern. Fünf der sieben Gegner erzielten gegen Arizona mehr Punkte als in ihren übrigen Spielen: Die Giants kamen auf 36, obwohl sie sonst im Schnitt 21,2 erzielen, Denver auf 30 statt 19,0, und Detroit gewann in Glendale 45:21. Gegen den Pass sieht es ähnlich aus, die Wide Receiver der Gegner kamen in fünf von sieben Spielen auf mehr Yards als sonst. Nur die Chargers und die Rams blieben gegen Arizona unter ihrem üblichen Schnitt.

Verletzungen und Ausfälle bei beiden Teams

Bei Dallas stehen die wichtigsten Spieler des Angriffs ohne Meldung: Prescott, Lamb, George Pickens, Williams und Tight End Jake Ferguson. Fraglich sind Linebacker Dee Winters (Wade), Tackle Drew Shelton (Oberschenkel) und Receiver KaVontae Turpin (Rippen). Safety P.J. Locke und Linebacker Marist Liufau stehen auf der Injured Reserve, beide fehlten schon in Philadelphia.

Arizona hat mehr Sorgen. Cornerback Will Johnson fällt seit September für den Rest der Saison aus, Cornerback Max Melton und Safety Andrew Wingard sind mit Verletzungen am Knie fraglich; Melton fehlte gegen Denver, Wingard zuletzt dreimal. Head Coach Mike LaFleur rechnet damit, dass beide am Mittwoch trainieren, Defensive Tackle Walter Nolen III dagegen noch nicht. Im Angriff sind Love und Guard Jon Gaines II fraglich, Tackle Paris Johnson Jr. und Guard Isaiah Adams stehen auf der Injured Reserve. Receiver Jalen Brooks, der nach dem Trade die Rolle von Harrison übernommen hatte, fällt nach einer Operation am Handgelenk für den Rest der Saison aus. Wer am Sonntag tatsächlich spielt, klärt sich mit den Berichten über das Training im Lauf der Woche.

Direkte Duelle: Arizona gewann die letzten vier

Arizona hat die vier Duelle seit 2020 alle gewonnen, drei davon in Arlington.

Datum

Spielort

Ergebnis

Gesamtpunkte

03.11.2025

Arlington

Cowboys 17:27 Cardinals

44

24.09.2023

Glendale

Cardinals 28:16 Cowboys

44

02.01.2022

Arlington

Cowboys 22:25 Cardinals

47

19.10.2020

Arlington

Cowboys 10:38 Cardinals

48

Im jüngsten Duell setzte sich Brissett gegen Prescott durch. Er warf für 261 Yards und zwei Touchdowns, Dallas verlor dreimal den Ball und lag schon 7:24 zurück. Die drei Duelle davor bestritt Arizona mit Kyler Murray und Joshua Dobbs als Quarterback, Dallas 2020 mit Andy Dalton.

Dallas Cowboys vs. Arizona Cardinals Tipps

1. Tipp: Über 50,5 Gesamtpunkte

Der erste Tipp lautet Über 50,5 Gesamtpunkte, und der stärkste Grund dafür ist Arizonas Defense. Gegner kamen gegen die Cardinals in fünf von sieben Spielen auf 30 oder mehr Punkte, im Schnitt auf rund sieben Punkte mehr als in ihren übrigen Spielen. Auf diese Defense trifft ein Angriff, der in vier seiner sieben Spiele selbst mindestens 30 Punkte erzielte und seine Drives im Third Down am Leben hält. In der Red Zone macht Dallas aus fast drei von vier Besuchen einen Touchdown, statt sich mit Field Goals zufriedenzugeben.

Auch Arizona dürfte zu Punkten kommen. Die Defense der Cowboys ließ sechs ihrer sieben Gegner mehr erzielen als sonst und hat gegen den Lauf die zweitschwächsten Werte der Liga, was den Cardinals mit Knight, Allgeier und vielleicht dem zurückkehrenden Love Raum gibt. In San Francisco und bei den Giants kam Arizona auf 30 und 24 Punkte. Selbst wenn die Drives vor der Endzone stocken, bleibt Ryland, der gegen die Rams alle 18 Punkte erzielte und gegen Denver jedes seiner drei Field Goals traf. Dazu kommt der schwache Start der Cowboys, die in vier Spielen in Folge im ersten Drive des Gegners einen Touchdown kassiert haben.

Vier der sieben Spiele der Cowboys endeten über 50,5 Punkten, darunter 65 gegen Baltimore und 64 in Houston. Drei Spiele der Cardinals, gegen San Francisco, die Giants und Detroit, endeten mit 66, 60 und 66 Punkten. Gegen den Tipp sprechen die direkten Duelle, die zuletzt alle zwischen 44 und 48 Punkten blieben; nur im jüngsten standen sich allerdings Brissett und Prescott gegenüber. Den Ausschlag für Über 50,5 Gesamtpunkte gibt, dass Dallas mit einem der effizientesten Angriffe der Liga auf die Defense mit den meisten zugelassenen Punkten trifft und Arizona selbst gegen eine Defense spielt, die fast jedem Gegner mehr Punkte erlaubt hat als üblich.

2. Tipp: George Pickens über 59,5 Receiving Yards

Der zweite Tipp ist eine Über-Wette auf George Pickens über 59,5 Receiving Yards. Pickens kommt in dieser Saison auf 485 Yards in sieben Spielen, also 69,3 je Spiel, und lag in vier seiner letzten fünf Spiele über der Vorgabe, am deutlichsten mit 130 Yards gegen Tampa Bay. In seiner ersten Saison in Dallas fing er 2025 für 1.429 Yards und übertraf 59,5 Yards in 12 von 17 Spielen. Auch gegen Arizona gelang ihm das im vergangenen Jahr, mit sechs Catches für 79 Yards.

Pickens braucht dafür nicht viele Bälle. Er bringt im Schnitt 13,1 Yards je Catch, in Houston genügten ihm zwei Catches für 75 Yards. In Philadelphia stellte Dallas ihn zudem deutlich häufiger in den Slot, um ihn stärker einzubinden. Allein in der ersten Hälfte stand er dort siebenmal, so oft wie in den ersten sechs Wochen höchstens in einem ganzen Spiel, und aus dieser Position fing er seinen Touchdown über 21 Yards gegen einen Safety.

Arizonas Defense bietet ihm dafür die passende Gelegenheit. In sechs von sieben Spielen kam ein Wide Receiver des Gegners auf mindestens 60 Yards, und mehrere übertrafen ihre üblichen Werte klar: Ladd McConkey fing für die Chargers 82 Yards, in seinen übrigen Spielen im Schnitt 29,5, Malik Nabers kam für die Giants auf 112 statt 82,2, Jaxon Smith-Njigba für Seattle auf 155. Seit September fehlt den Cardinals Cornerback Will Johnson, und Max Melton ist fraglich. Gegen den Tipp spricht, dass Lamb die erste Anspielstation bleibt und Pickens in Spielen mit wenigen Anspielen unter der Vorgabe landen kann, wie in Philadelphia mit 57 Yards. Den Ausschlag für George Pickens über 59,5 Receiving Yards geben seine Fähigkeit, mit wenigen Catches viel Raum zu gewinnen, und eine Defense, gegen die fast jeder Gegner einen Receiver über 60 Yards brachte.

Fazit und Prognose: Cowboys gegen Cardinals

Dallas wird versuchen, das Spiel wie in Philadelphia mit einem Gleichgewicht aus Lauf und Pass zu führen, und trifft dafür auf eine Defense, die gegen beides Schwächen zeigt. Prescott hat mit Lamb und Pickens zwei Receiver, die Arizonas Secondary ohne Will Johnson beschäftigen, und eine Offensive Line, die ihm Zeit verschafft. Arizona kann das Spiel offen halten, wenn Brissett mit McBride lange Drives aufbaut und die Cardinals gegen die schwache Defense der Cowboys am Boden vorankommen. Kommt Arizona in der Red Zone diesmal zu Touchdowns statt Field Goals, bleibt das Spiel bis zum Schluss offen. Ich erwarte, dass Dallas sich mit dem effizienteren Angriff durchsetzt und 31:24 gewinnt.

Tim, Redaktion wetten.eu

Ich bin Tim und verantworte bei Wetten.eu die Wett-Tipps und Spielprognosen. Mein Schwerpunkt liegt auf der Bundesliga und der NFL. Bevor ich einen Tipp abgebe, werte ich Statistiken aus: Tordifferenzen, Formkurven, Head-to-Head-Bilanzen und Spielerdaten. So erkennst du, warum ich eine bestimmte Wette empfehle – und kannst selbst einschätzen, ob sie zu deiner Strategie passt.