Der 1. FC Nürnberg empfängt am kommenden Samstagmittag die Eintracht aus Braunschweig zum 11. Spieltag der 2. Bundesliga. Anpfiff im Max-Morlock-Stadion ist um 13:00 Uhr. Für beide Mannschaften geht es im Kellerduell um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt und für die Trainer beider Mannschaften sogar um ihren Job. Du kannst dich auf eine intensive Partie freuen, in der jeder Fehler bestraft werden könnte.
Nürnberg vs. Braunschweig Wett-Tipps
1. Wett-Tipp: Doppelte Chance X2
Die Statistik zeigt: Nürnberg hat zuhause massive Probleme. Von fünf Heimspielen gewann der Club nur eines. Diese Heimschwäche ist ein entscheidender Faktor. Braunschweig reist zwar nach einer Niederlage an, doch der Auswärtssieg in Düsseldorf bewies, dass die Mannschaft in der Fremde durchaus gefährlich werden kann. Zwei Auswärtssiege aus fünf Spielen sind für ein Team auf Rang 12 respektabel.
Ein weiterer Aspekt spricht für diesen Wett-Tipp: Beide Mannschaften stehen unter Druck. Nürnberg muss dringend zuhause gewinnen, um nicht weiter abzurutschen. Braunschweig will nach der Derby-Pleite wieder punkten. In solchen Situationen sind Unentschieden keine Seltenheit. Der Club holte in den letzten beiden Spielen jeweils ein 1:1, zeigt also die Tendenz zu engen Partien.
Die Tordifferenzen beider Teams sind negativ. Nürnberg kassierte 14 Gegentore in zehn Spielen, Braunschweig sogar 20. Beide Abwehrreihen sind anfällig. Das spricht dafür, dass Braunschweig Chancen bekommt und diese möglicherweise nutzt. Mit drei Siegen aus zehn Spielen haben die Löwen bewiesen, dass sie zuschlagen können, wenn sich Gelegenheiten bieten und sie nicht wieder früh in Unterzahl geraten.
Die Doppelte Chance X2 deckt sowohl ein Unentschieden als auch einen Auswärtssieg ab. Angesichts der Nürnberger Heimschwäche und der Tatsache, dass Braunschweig zuletzt in Düsseldorf gewann, ist diese Wette gut begründet.
2. Wett-Tipp: Beide Mannschaften treffen
Nürnberg kassierte in den letzten fünf Spielen sieben Gegentore, Braunschweig sogar elf. Beide Mannschaften haben Schwierigkeiten, ihr Tor sauber zu halten. Die hohen Tordifferenzen von minus fünf (Nürnberg) und minus neun (Braunschweig) unterstreichen diese Anfälligkeit.
Nürnberg erzielte in den vergangenen fünf Partien sieben Tore. Das zeigt, dass die Offensive des Clubs einen großen Schritt gemacht hat, nachdem sie zum Beginn der Saison Schwierigkeiten hatten Tore zu erzielen. Gegen Düsseldorf traf man dreimal, gegen Bochum zweimal und sowohl gegen Kaiserslautern als auch gegen Holstein Kiel jeweils einmal. Lediglich gegen Hertha blieb der Club torlos. Die Offensive funktioniert also grundsätzlich, auch wenn die Effizienz schwankt.
Braunschweig erzielte in den letzten fünf Spielen fünf Tore. Gegen Düsseldorf traf man zweimal, in den anderen Spielen jeweils einmal – außer im Derby gegen Hannover, wo man in Unterzahl chancenlos blieb. Die Löwen haben Offensivqualität, wie die elf Saisontore zeigen. Allerdings mangelt es an Konstanz in der Chancenverwertung.
Wenn zwei Teams mit defensiven Schwächen aufeinandertreffen und beide unter Druck stehen, entstehen oft offene Partien mit Toren auf beiden Seiten. Nürnberg muss zuhause gewinnen und wird daher offensiv agieren. Braunschweig braucht nach der Derby-Niederlage ebenfalls Punkte und kann es sich nicht leisten, sich auf die Verteidigung zu verlassen, die in den letzten Wochen nicht immer stabil gestanden hat. Diese Konstellation spricht für Tore auf beiden Seiten.
Die aktuelle Form des 1. FC Nürnberg im Detail
Der Club steht mit neun Punkten auf dem 15. Tabellenplatz und hat eine Tordifferenz von minus fünf (9:14). Aus zehn Spielen holte das Team von Miroslav Klose zwei Siege, drei Unentschieden und musste fünf Niederlagen hinnehmen. Die Bilanz klingt ernüchternd, doch die jüngsten Auftritte durchaus machen Mut. Von den letzten fünf Partien hat Nürnberg nur eine Verloren.
Am vergangenen Wochenende erkämpfte sich Nürnberg beim 1. FC Kaiserslautern ein 1:1-Unentschieden. Kapitän Robin Knoche traf in der Nachspielzeit per Elfmeter zum Ausgleich. Einen Punkt beim FCK zu holen ist kein Selbstläufer, denn die Roten Teufel hatten zuvor alle Heimspiele gewonnen. Eine Woche zuvor teilte der Club mit Holstein Kiel ebenfalls die Punkte (1:1).
Der Blick auf die vergangenen fünf Pflichtspiele zeigt: Nürnberg sammelte sieben Punkte aus fünf Partien. Am 3. Oktober gelang ein 3:2-Auswärtssieg in Düsseldorf, am 20. September besiegte man den VfL Bochum zuhause mit 2:1. Dazwischen stand jedoch eine deutliche 0:3-Heimniederlage gegen Hertha BSC am 28. September.
Die Heimspiele entwickelten sich bislang zur Achillesferse. Von fünf Partien im Max-Morlock-Stadion gewann der Club nur eine. Das 2:1 gegen Bochum war der einzige Dreier vor eigenem Publikum. Einmal gab es ein Remis, dreimal setzte es Niederlagen. Diese Bilanz muss sich verbessern, wenn Nürnberg nicht in Abstiegsgefahr geraten will.
Eintracht Braunschweig: Wechselbad der Gefühle
Die Eintracht steht mit zehn Punkten auf Rang 12 und weist eine Tordifferenz von minus neun auf (11:20). Das Team von Heiner Backhaus holte drei Siege, ein Unentschieden und kassierte sechs Niederlagen. Die Löwen starteten mit zwei Siegen vielversprechend in die Saison, gerieten danach aber ins Trudeln.
Das jüngste Spiel endete mit einer 0:3-Heimniederlage im Niedersachsenderby gegen Hannover 96. Die Partie war bereits nach 20 Minuten entschieden, als Erencan Yardimci nach einer Tätlichkeit die Rote Karte sah. Alle drei Gegentore fielen in Unterzahl. Benjamin Källman traf doppelt für die Gäste, Hayate Yokota erzielte das dritte Tor.
Zuvor hatte Braunschweig am 17. Oktober mit 2:1 bei Fortuna Düsseldorf gewonnen und damit Markus Anfangs Trainerdebüt verdorben. Dieser Erfolg konnte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die drei Spiele davor allesamt verloren gingen. Am 3. Oktober unterlag man zuhause dem SC Paderborn mit 1:2, am 28. September bei Preußen Münster mit 1:3 und am 20. September gab es eine 1:4-Heimpleite gegen die SV Elversberg.
In der Fremde holte Braunschweig bereits zwei Siege, kassierte aber auch drei Niederlagen. Die Auswärtspartie in Düsseldorf war ein Lichtblick. Ob die Mannschaft nach der Derby-Pleite und dem Platzverweis von Yardimci mental bereit ist für das Kellerduell in Nürnberg, bleibt abzuwarten. Allerdings sind die Roten Karten ein Problem, dass Braunschweig unbedingt in Angriff nehmen muss. Sie mussten nach nur 10 Liga Spielen bereits fünf davon in Unterzahl beenden, was schlichtweg zu viel ist.
Fazit und Prognose
Das Spiel zwischen Nürnberg und Braunschweig verspricht Spannung. Beide Teams befinden sich im unteren Tabellendrittel und brauchen dringend Punkte. Die Statistik zeigt zwar eine historische Dominanz Nürnbergs, doch die aktuelle Heimschwäche des Clubs relativiert diesen Vorteil erheblich.
Braunschweig reist nach einer Niederlage an, hat aber mit dem Auswärtssieg in Düsseldorf gezeigt, dass die Mannschaft in der Fremde bestehen kann. Nürnberg holte zuletzt zwei Remis, gewann aber nur eines der letzten fünf Heimspiele. Beide Defensiven sind anfällig, was für Tore auf beiden Seiten spricht. Ein Unentschieden würde in dieser Konstellation vermutlich keinen Überraschen, allerdings trauen wir den Braunschweigern auch eine knappe Niederlage gegen die Heimschwachen Nürnberger zu.



