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Wett-Tipp · NFL

Raiders - Rams: Wett-Tipps und Quoten am 25.10.2026

Raiders gegen Rams
NFLSo., 25.10.2026
Tipp 1 Über 47,5 Gesamtpunkte
Quote1,90
Tipp 2 Kirk Cousins über 236,5 Passing Yards
Quote1,83
Quote bei BetLabel
18+. Quoten können sich bis zum Spielbeginn ändern.
Zu BetLabel

Vor der Saison galten die Los Angeles Rams als Favorit auf den Super Bowl, nun reisen sie mit mehr Niederlagen als Siegen und einer langen Liste verletzter Spieler nach Las Vegas. Die Raiders kommen aus einer Serie von Niederlagen, in denen ihr Angriff trotzdem regelmäßig gepunktet hat. Wer auf dieses Spiel wetten will, muss einschätzen, wie viel von der Defense der Rams nach den Ausfällen der letzten Tage übrig bleibt und ob das Team von Sean McVay seinen Raumgewinn endlich in Punkte umsetzt. Auf der anderen Seite steht ein Angriff, der fast alles über das Passspiel lösen muss.

Die Ausgangslage vor dem Spiel in Las Vegas

Angepfiffen wird am Sonntag, 25. Oktober 2026, um 21:25 Uhr deutscher Zeit im Allegiant Stadium in Las Vegas. Das Stadion ist überdacht, gespielt wird auf Naturrasen. Die Raiders stehen nach drei Siegen zum Start und drei Niederlagen danach bei 3-3 und auf Platz drei der AFC West. Die Rams liegen mit 2-4 auf Platz drei der NFC West, schon vier Spiele hinter dem Ersten ihrer Division. Für beide Teams geht es danach ohne spielfreie Woche weiter: Die Raiders müssen zu den New York Jets, die Rams empfangen die Los Angeles Chargers.

Woche

Las Vegas Raiders

Los Angeles Rams

1

27:13 gegen Miami

7:27 gegen San Francisco in Melbourne

2

26:14 bei den Chargers

28:6 gegen die Giants

3

35:27 in New Orleans

26:30 in Denver

4

27:30 gegen Kansas City

24:20 in Philadelphia

5

17:45 in New England

34:37 nach Overtime gegen Buffalo

6

30:33 gegen Buffalo

16:18 gegen Arizona

Beide Teams haben zuletzt knapp verloren. Las Vegas unterlag Kansas City und Buffalo jeweils mit drei Punkten, die Rams verloren gegen Buffalo in der Overtime und gegen Arizona durch ein Field Goal mit Ablauf der Spielzeit.

Saison 2026, Rang unter 32 Teams

Las Vegas Raiders

Los Angeles Rams

Punkte je Spiel

27,0 (Rang 6)

22,5 (Rang 20)

Zugelassene Punkte je Spiel

27,0 (Rang 26)

23,0 (Rang 17)

Passing Yards je Spiel

271,7 (Rang 8)

301,2 (Rang 2)

Rushing Yards je Spiel

79,2 (Rang 30)

112,7 (Rang 15)

Zugelassene Passing Yards je Spiel

253,5 (Rang 24)

173,8 (Rang 2)

Zugelassene Rushing Yards je Spiel

134,3 (Rang 28)

127,0 (Rang 26)

Sacks der Defense

15

8

Sacks gegen den eigenen Quarterback

8

10

Erzwungene Ballverluste

10

6

Eigene Ballverluste

8

9

Las Vegas Raiders: Cousins trägt den Angriff, die Defense wackelt

Der Angriff der Raiders punktet zuverlässig, in fünf von sechs Spielen kamen mindestens 26 Punkte zusammen. Das Laufspiel trägt dazu wenig bei. Ashton Jeanty kam in 98 Läufen auf 313 Yards, gegen Buffalo auf 22 Yards aus zehn Läufen, und ESPN sieht das größte Problem des Angriffs im Run Blocking der Offensive Line. Deshalb läuft fast alles über Kirk Cousins, der 14 Touchdowns geworfen hat und 5 Interceptions. Seine wichtigsten Anspielstationen sind Tight End Brock Bowers, der in New Orleans und New England jeweils mehr als 100 Yards fing, Wide Receiver Tre Tucker und der zweite Tight End Michael Mayer.

Vor der Endzone verschenkt Las Vegas zu viel. Gegen Buffalo endeten nur zwei von fünf Besuchen in der Red Zone mit einem Touchdown, beim Stand von 13:23 wurde Jeanty im zweiten Down an der 1-Yard-Linie der Bills drei Yards zurückgeworfen, und am Ende stand nur ein Field Goal. Cheftrainer Klint Kubiak nannte das inakzeptabel. An Cousins hält er fest, obwohl bei der 17:45-Niederlage in New England spät im vierten Viertel Rookie Fernando Mendoza für ihn aufs Feld kam, den die Raiders im Draft 2026 an erster Stelle gewählt hatten.

Die Defense lässt zu viel zu, am Boden wie in der Luft. Kansas City kam mit Kenneth Walker III auf 177 Rushing Yards, in New England warf Drake Maye für 374 Yards und vier Touchdowns. Der als Rookie startende Safety Treydan Stukes ließ dort drei Catches für 59 Yards und einen Touchdown zu. Dafür holt die Defense viele Bälle, nur sechs Teams erzwingen je Spiel mehr Ballverluste.

Was ist bei den Los Angeles Rams los?

Am Raumgewinn liegt die schwache Bilanz der Rams nicht, wohl aber an dem, was danach passiert. Sean McVay spricht von zu vielen Fehlern ohne Not, von Strafen und Ballverlusten in den entscheidenden Momenten. Gegen Arizona verloren die Rams im vierten Viertel zweimal den Ball in der Hälfte der Cardinals, einmal durch einen Fumble von Tyler Higbee, einmal nach einem gescheiterten vierten Down. Am Ende siegte Arizona, ohne einen einzigen Touchdown zu erzielen, mit sechs Field Goals von Chad Ryland.

Matthew Stafford hat in sechs Spielen sechs Interceptions geworfen, nach acht in der gesamten Vorsaison, vier davon bei tiefen Pässen. Die Gegner setzen den 38-Jährigen gezielt unter Druck: Arizona schickte in 40 Prozent der Spielzüge zusätzliche Spieler auf ihn und zwang ihn zu kurzen Pässen. Hat Stafford Zeit, findet er Puka Nacua, der gegen Buffalo 17 Pässe für 138 Yards fing.

Bei den Special Teams lief kaum etwas nach Plan. Gegen Buffalo vergab Kicker Harrison Mevis ein Field Goal aus 50 Yards, in der Overtime wurde sein Versuch aus 48 Yards geblockt. Sein Nachfolger Blake Grupe riss sich gegen Arizona im ersten Viertel das Kreuzband, später schoss Punter Ethan Evans den Extrapunkt zur Führung. Vor dem Spiel in Las Vegas verpflichten die Rams Brandon McManus, der in zwei Saisons in Green Bay 44 von 51 Field Goals verwandelte.

Gegen den Pass verteidigen die Rams stark, nur Seattle lässt weniger Passing Yards zu. Gegen den Lauf sieht das anders aus, und an den Quarterback kommt die Defense nur selten heran. Genau dort fehlen ab Sonntag weitere Spieler.

Ausfälle: Adams, Ford und Turner fehlen den Rams

Davante Adams fällt sechs bis zehn Wochen aus, eine Sehne im Oberschenkel ist gerissen und wird operiert. Er hatte in sechs Spielen 30 Catches für 480 Yards und 4 Touchdowns, neben Nacua bleiben Stafford nun unter anderem Konata Mumpfield, Jordan Whittington und Tutu Atwell. In der Defense ist die Saison für Defensive Tackle Poona Ford nach einem Riss des Trizeps beendet, Kobie Turner fehlt wegen einer Verletzung an der Leiste mehrere Wochen. Myles Garrett hat nach einer Operation am Knie die letzten fünf Spiele verpasst und trainiert auch in dieser Woche nicht. Cornerback Trent McDuffie und Linebacker Nate Landman setzten am Mittwoch im Training aus, über McDuffie will McVay erst Ende der Woche entscheiden. Zurück ist dagegen Left Tackle Alaric Jackson nach einem Spiel Sperre. Ohne ihn griff Arizona die linke Seite der Offensive Line immer wieder an, und Stafford musste mehrere harte Treffer einstecken.

Bei den Raiders ist Bowers fraglich, er trainierte am Mittwoch wegen Problemen an Oberschenkel und Wade nur eingeschränkt. Fraglich sind auch Offensive Tackle Kolton Miller mit einer Verletzung an der Schulter und Linebacker Quay Walker. Wide Receiver Dont'e Thornton Jr. trainierte nach seiner Verletzung voll mit und kann von der Injured Reserve zurückkehren. Fehlt Bowers, hat Cousins Alternativen: Gegen Buffalo fing Tucker 97 Yards und zwei Touchdowns, Mayer 95 Yards.

Las Vegas Raiders vs. Los Angeles Rams Tipps

1. Tipp: Über 47,5 Gesamtpunkte

Seit Woche 3 kam jedes Spiel der Raiders auf mindestens 57 Punkte, im Schnitt landen ihre Spiele bei 54,0 Punkten, und nur drei Teams liegen darüber. Beide Seiten des Balls tragen dazu bei. Der Angriff erzielte selbst gegen Kansas City und Buffalo jeweils mindestens 27 Punkte, die Defense lässt fast genauso viele zu, wie der eigene Angriff erzielt.

Die Rams bringen dazu den passenden Angriff mit. Gegen die Defense der Raiders, die schon Walker und Maye große Spiele erlaubte, kann McVay auf Kyren Williams und Blake Corum am Boden setzen und Stafford die Bälle auf Nacua verteilen lassen. Mit McManus haben die Rams wieder einen erfahrenen Kicker, der stockende Drives in drei Punkte verwandeln kann. Im überdachten Stadion spielen Wind und Regen keine Rolle, weder für lange Pässe noch für Field Goals. Die Spiele der Rams blieben in dieser Saison zwar viermal unter 47,5 Punkten, doch die Defense, die diese Spiele niedrig hielt, verliert gerade Ford und Turner und wartet weiter auf Garrett.

Der erste Tipp für diese Partie ist deshalb eine Over-Wette auf mehr als 47,5 Gesamtpunkte, weil die Raiders auf beiden Seiten des Balls für Punkte sorgen und die Rams mit einem Angriff kommen, der gegen diese Defense genug Raum findet.

2. Tipp: Kirk Cousins über 236,5 Passing Yards

Seit Woche 2 hat Cousins diese Marke in jedem Spiel übertroffen. Am knappsten war es mit 243 Yards in New England, und dort stand er nicht einmal bis zum Schluss auf dem Feld, weil Mendoza die letzten Minuten übernahm. Im Schnitt wirft Cousins 263,7 Yards je Spiel.

Der wichtigste Grund ist die Art, wie die Raiders angreifen. Weil das Laufspiel bisher kaum Yards bringt, warf Cousins in jedem Spiel mindestens 28 Pässe, gegen Kansas City 52. Erzielen die Rams ihre Punkte, muss Las Vegas mithalten, und das geht nur über Cousins. Er steht dabei selten unter Druck, nur drei Teams ließen bisher weniger Sacks zu, während die Rams ohne Ford, Turner und Garrett noch seltener an den Quarterback herankommen dürften. Tucker, Mayer und Bowers haben in dieser Saison alle schon mindestens 95 Yards in einem Spiel gefangen. Fällt Bowers aus, bleiben ihm Tucker und Mayer, die das Passspiel schon gegen Buffalo trugen.

Gegen den Pass gehören die Rams zu den stärksten Defenses der Liga, kein Quarterback kam in dieser Saison gegen sie über 218 Yards. Buffalo musste allerdings kaum werfen, Josh Allen brachte es auf 19 Pässe, weil die Bills 234 Yards erliefen, und diesen Weg haben die Raiders mit ihrem Laufspiel nicht. Ich setze auf Cousins über 236,5 Passing Yards, weil Las Vegas seine Punkte über ihn holen muss und er diese Marke seit fünf Spielen in Folge übertrifft.

Fazit und Prognose zum Spiel in Las Vegas

Ich erwarte, dass die Rams am Boden beginnen. Gegen eine Defense, die Läufe so schlecht verteidigt wie kaum eine andere, bekommt Kyren Williams viele Läufe, und Stafford kann mit kurzen Pässen auf Nacua weitermachen, statt gegen Druck tief zu werfen. Las Vegas antwortet über Cousins und seine drei Ziele, solange die Offensive Line ihn schützt. Kippen kann das Spiel in der Red Zone: Die Raiders holen dort zu oft nur Field Goals, die Rams verlieren in entscheidenden Momenten den Ball. Mit dem stärkeren Angriff sehe ich die Rams knapp vorn und rechne mit einem Sieg von drei bis sieben Punkten, bei dem beide Teams mindestens 24 Punkte erzielen. Die Raiders bleiben wahrscheinlich bis zum Schluss im Spiel, weil Cousins auch gegen diese Defense seine Yards sammelt.

Tim, Redaktion wetten.eu

Ich bin Tim und verantworte bei Wetten.eu die Wett-Tipps und Spielprognosen. Mein Schwerpunkt liegt auf der Bundesliga und der NFL. Bevor ich einen Tipp abgebe, werte ich Statistiken aus: Tordifferenzen, Formkurven, Head-to-Head-Bilanzen und Spielerdaten. So erkennst du, warum ich eine bestimmte Wette empfehle – und kannst selbst einschätzen, ob sie zu deiner Strategie passt.