Aus 36 Mannschaften in der Liga-Phase sind 16 übrig geblieben – das Conference League Achtelfinale steht an, und am 27. Mai steigt das Finale in Leipzig. Für Tipper ist der dritte europäische Vereinswettbewerb der UEFA aus mehreren Gründen interessant: An der Spitze fehlt ein klarer Dominator wie zum Beispiel in der Champions League, kein Team wird mit einer Sieger-Quote unter 4.00 geführt. Gleichzeitig sorgt die breite Leistungsspanne zwischen Top-5-Ligen-Klubs und Vertretern kleinerer Verbände für ausgeprägtere Quotenunterschiede bei den Einzelspielen. Crystal Palace führt die aktuellen Conference League Quoten mit etwa 4.00 an, dahinter folgen Strasbourg, Fiorentina und der einzige Bundesliga-Vertreter Mainz 05 – echte Klarheit gibt es bei Conference League Wetten aber nicht. Genau das macht den Reiz aus. Überraschungssieger sind in der ECL keine Ausnahme – Olympiakos Piräus bewies das 2024, als der griechische Klub den Titel holte, ohne als Topfavorit ins Turnier gestartet zu sein.
Conference League 2025/26
Modus der Conference League 2025/26
Die Conference League läuft seit der Saison 2024/25 im neuen Liga-Format, das die alte Gruppenphase mit Vierergruppen abgelöst hat. Auch in der zweiten Spielzeit unter diesem System hat sich an der Grundstruktur nichts geändert: 36 Teams treten in einer gemeinsamen Tabelle gegeneinander an, bevor die K.o.-Phase beginnt. Wer Conference League Wetten platzieren will, sollte die Mechanik dahinter kennen – denn der Modus beeinflusst direkt, welche Teams unter welchen Voraussetzungen ins Conference League Achtelfinale einziehen und wie sich die Quoten im Turnierverlauf entwickeln.
Liga-Phase und Tabellensystem
In der Liga-Phase bestreitet jede Mannschaft sechs Partien gegen sechs verschiedene Gegner, davon drei zuhause und drei auswärts. Die Paarungen werden vollständig durch Auslosung bestimmt. Das unterscheidet die ECL von der Champions League und der Europa League, wo acht Spiele pro Team angesetzt sind – in der Conference League fällt die Stichprobe kleiner aus, was Ausreißer in der Tabelle wahrscheinlicher macht und die Conference League Quoten beeinflusst.
Nach Abschluss der sechs Spieltage entscheidet die Platzierung über den weiteren Weg: Die Top 8 qualifizieren sich direkt für das Achtelfinale, die Teams auf den Rängen 9 bis 24 müssen den Umweg über die Knockout-Playoffs nehmen – eine Zwischenrunde, die zwischen Liga-Phase und Achtelfinale geschaltet ist. Alle Mannschaften ab Platz 25 scheiden aus dem Wettbewerb aus. Ein wesentlicher Punkt für die Einordnung: Seit der Umstellung auf das Liga-Format fallen keine Teams mehr aus der Europa League in die Conference League herab. Die ECL ist ab der Liga-Phase ein geschlossener Wettbewerb, was das Teilnehmerfeld breiter macht und Klubs aus kleineren Verbänden bessere Chancen eröffnet.
K.o.-Phase bis zum Finale
Der Weg zum Titel führt über vier K.o.-Runden, die allesamt im Hin- und Rückspiel ausgetragen werden. Nach Abschluss der Knockout-Playoffs am 26. Februar 2026 stehen folgende Termine fest: Das Achtelfinale findet am 12. und 19. März statt, das Viertelfinale am 9. und 16. April, die Halbfinals am 30. April und 7. Mai. Das Finale steigt am 27. Mai 2026 in der Red-Bull-Arena in Leipzig – es ist das erste große UEFA-Endspiel im Herrenbereich, das in Leipzig ausgetragen wird. Die Auswärtstorregel ist abgeschafft, bei Gleichstand nach beiden Spielen folgen Verlängerung und Elfmeterschießen.
Für Tipper besonders relevant ist das Sektionen-Bracket: Ab dem Achtelfinale steht der komplette Turnierbaum fest, ein vorgegebener Turnierpfad ohne weitere Auslosungen. Jedes Team weiß bereits, auf welche möglichen Gegner es im Viertel- und Halbfinale treffen könnte. Zusätzlich genießen die acht bestplatzierten Teams der Liga-Phase im Achtelfinale das Heimrecht im Rückspiel – ein Faktor, der bei Conference League Wetten auf die K.o.-Runden berücksichtigt werden sollte.
Favoriten und Quoten bei Conference League Wetten
Das Quotenbild zur Conference League spiegelt die Offenheit des Wettbewerbs wider: Kein Team wird mit einer Sieger-Quote unter 4.00 geführt, was bei Champions League Wetten undenkbar wäre. Crystal Palace und Strasbourg stehen an der Spitze der Langzeitwetten, dahinter reiht sich ein breites Mittelfeld ein, in dem die Abstände gering ausfallen. Wer Conference League Tipps für den Gesamtsieger sucht, findet ein Feld ohne dominanten Conference League Favoriten – aber mit klaren Abstufungen, wenn man Marktwerte und bisherige Turnierleistungen einbezieht. Die Kaderwerte der 16 Achtelfinalisten reichen von über 430 Millionen Euro bei Crystal Palace bis unter 30 Millionen Euro beim slowenischen Vertreter Celje – eine Spanne, die bei Conference League Wetten für entsprechend unterschiedliche Quotenniveaus sorgt. Die Marktwerte stammen von transfermarkt.de (Stand September 2025) und liefern eine brauchbare Orientierung, auch wenn sie die aktuelle Formkurve nicht abbilden.
Top-Favoriten der Sieger-Quoten
Crystal Palace führt die Conference League Quoten mit einem Wert um 4.00 an. Der Premier-League-Klub bringt einen Kaderwert von rund 432 Millionen Euro mit und verfügt damit über den mit Abstand teuersten Kader im gesamten Wettbewerb. Allerdings musste sich Palace über die Knockout-Playoffs ins Achtelfinale kämpfen und kam im Hinspiel bei Zrinjski Mostar nur zu einem 1:1 – ein Ergebnis, das Fragen aufwirft, wie konstant die Mannschaft in der ECL tatsächlich auftritt. Im Achtelfinale wartet AEK Larnaca, auf dem Papier eine machbare Aufgabe.
Strasbourg folgt mit einer Quote um 4.50 und gehört zu den positiven Überraschungen des bisherigen Turnierverlaufs. Als Top-8-Team der Liga-Phase hat sich der Ligue-1-Klub den direkten Weg ins Achtelfinale gesichert und trifft dort auswärts auf Rijeka. Der breite Kader mit einem Marktwert von rund 266 Millionen Euro gibt Strasbourg die nötige Tiefe, um die Belastung aus Liga und Europapokal zu stemmen.
Fiorentina wird bei den Wettanbietern mit einer Quote um 8.00 gelistet und bringt eine besondere Geschichte mit: Die Italiener standen zweimal im Conference-League-Finale – 2023 und 2024 – und verloren beide Male. Trotz eines Kaderwerts von knapp 280 Millionen Euro ist Fiorentina kein Selbstläufer. In den Playoffs gegen Jagiellonia Bialystok brauchte das Team die Verlängerung, um weiterzukommen. Diese Schwankungen sind ein Risikofaktor, den Spieler bei Conference League Wetten einkalkulieren sollten. Die hier genannten Quoten beziehen sich auf den Stand Anfang März 2026 und können sich im Turnierverlauf jederzeit ändern.
Geheimfavoriten und Außenseiter
Mainz 05 zählt mit einer Quote um 9.00 zu den Geheimfavoriten und bringt als einziger Bundesliga-Vertreter eine interessante Perspektive mit. In der Liga-Phase gehörte Mainz zu den drei Teams, die drei Siege in Folge holten, und schloss als Top-8-Team ab – der direkte Einzug ins Achtelfinale ohne Playoff-Umweg unterstreicht die starke Frühform. Mit einem Marktwert von rund 147 Millionen Euro liegt der Klub im gehobenen Mittelfeld der verbliebenen Teilnehmer.
Rayo Vallecano teilt sich die Quote von etwa 9.00 mit Mainz und profitiert von der La-Liga-Erfahrung sowie dem Status als gesetztes Top-8-Team. Im Achtelfinale trifft Rayo auf Samsunspor – eine Paarung, bei der der spanische Klub auf dem Papier klare Vorteile besitzt. Shakhtar Donetsk liegt mit einer Quote um 13.00 etwas weiter hinten, obwohl der ukrainische Rekordmeister jahrelange Champions-League-Erfahrung vorweisen kann. Das Achtelfinal-Los gegen Lech Poznan ist allerdings kein Freifahrtschein – der polnische Klub hat in den Playoffs bewiesen, dass er auf europäischer Bühne mithalten kann. AZ Alkmaar rundet mit einer Quote um 15.00 den erweiterten Favoritenkreis ab. Die Niederländer setzten sich in den Playoffs gegen Noah durch und treffen im Achtelfinale auf Sparta Prag – ein Duell auf Augenhöhe zwischen zwei erfahrenen Europapokal-Teilnehmern.
Am unteren Ende der Quotenskala stehen echte Außenseiter wie Celje aus Slowenien oder AEK Larnaca aus Zypern. Beide Klubs liegen mit ihren Marktwerten deutlich unter 50 Millionen Euro und wären in einem Wettbewerb mit Europa-League-Absteigern kaum in dieser Runde vertreten. Dass sie trotzdem im Achtelfinale stehen, zeigt den Charakter der Conference League: Das geschlossene Teilnehmerfeld ohne nachrückende Teams aus der EL macht solche Konstellationen möglich und sorgt für Conference League Quoten, die auch bei vermeintlich klaren Paarungen Überraschungspotenzial einpreisen.
Wettarten für Conference League Wetten
Wettanbieter listen pro Conference-League-Spiel in der Regel zwischen 100 und 150 Märkte – weniger als bei Champions-League-Partien, wo oft 150 bis 250 Optionen zur Verfügung stehen, aber ausreichend breit für eine differenzierte Tippabgabe. Die Besonderheit bei Conference League Wetten: Durch die größeren Leistungsunterschiede zwischen Teams aus Top-5-Ligen und Klubs aus kleineren Verbänden variieren die Wettquoten stärker als in den beiden höherklassigen Wettbewerben. Das eröffnet Spielräume, die Tipper gezielt nutzen können.
Siegwetten und Doppelte Chance
Die klassische 1X2-Wette ist in der ECL besonders relevant, weil die Rollenverteilung zwischen den Teams oft klar ausfällt. Wenn ein Premier-League- oder Serie-A-Klub auf einen Vertreter aus Slowenien oder Zypern trifft, sind die Quoten entsprechend verteilt. Interessant wird es bei der Heimquote des Underdogs: Gerade in der K.o.-Phase können Mannschaften aus kleineren Ligen im eigenen Stadion über sich hinauswachsen, was die Heimsieg-Quote zur Value-Option macht. Wer diesen Markt bei Conference League Wetten im Blick behält, findet regelmäßig Konstellationen, in denen die Quoten das tatsächliche Kräfteverhältnis nicht vollständig abbilden. Die Doppelte Chance eignet sich als Absicherung bei ausgeglicheneren Duellen – etwa wenn ein Playoff-Sieger im Hinspiel Heimrecht gegen ein gesetztes Top-8-Team genießt und weder ein klarer Sieg noch eine Niederlage wahrscheinlich erscheint.
Tor-Wetten und Handicaps
Über-/Unter-Wetten – also der Tipp, ob eine bestimmte Toranzahl über- oder unterschritten wird – gehören zu den meistgespielten Märkten bei Conference League Wetten. In der Liga-Phase fielen bei Duellen zwischen Top-5-Ligen-Teams und Außenseitern häufig viele Tore, während die K.o.-Phase erfahrungsgemäß taktischer geprägt ist und weniger Treffer bringt. Diese Tendenz sollte bei der Wahl der Torlinie berücksichtigt werden. Für User, die Conference League Tipps auf Torwetten abgeben, lohnt sich der Blick auf die Statistik der jeweiligen Paarung: Teams, die über die Playoffs kamen, haben acht Pflichtspiele im Wettbewerb absolviert und liefern damit eine breitere Datenbasis als Teams, die nur die sechs Liga-Phase-Partien bestritten haben.
Asian Handicaps bieten sich bei klaren Favoritenpartien an. Beispiele aus den Playoffs liefern die Orientierung: Crystal Palace gegen Zrinjski Mostar oder Lech Poznan gegen KuPS waren Duelle, bei denen ein einfacher Sieg-Tipp niedrige Quoten brachte, ein Handicap-Tipp aber deutlich attraktivere Werte bot. Die Beide-Teams-treffen-Wette fällt in der Conference League seltener mit „Ja" aus als in der Champions League oder Europa League, da defensiv eingestellte Außenseiter häufig torlos bleiben und auf Konterchancen lauern.
Langzeitwetten auf den Conference League Sieger
Bei einer Langzeitwette – dem Tipp auf den Gesamtsieger eines Wettbewerbs, der vor Turnierbeginn oder laufend abgegeben werden kann – zeigt die Conference League ein besonderes Profil. Im Vergleich zu Champions League und Europa League Wetten notiert kein Team unter einer Quote von 4.00, was den Markt für risikofreudigere Tipper attraktiv macht. Wer frühzeitig auf einen Außenseiter gesetzt hat, kann über die Cashout-Funktion absichern oder den Tipp weiterlaufen lassen, wenn der Kurs im Turnierverlauf sinkt.
Die bisherigen Sieger bestätigen, dass Überraschungen in der ECL realistischer sind als in den beiden anderen Wettbewerben: Olympiakos Piräus holte 2024 den Titel ohne als klarer Favorit gestartet zu sein, während Chelsea 2025 mit niedriger Quote dominierte. Conference League Tipps auf den Sieger profitieren von dieser Unberechenbarkeit – und von der Tatsache, dass sich die Quoten nach jeder Runde spürbar verschieben.
Conference League Wetten in der K.o.-Phase
Die K.o.-Phase stellt eigene Anforderungen an Tipper, die sich von den Spieltagen der Liga-Phase deutlich unterscheiden. Zentraler Faktor ist die Hin- und Rückspiel-Dynamik: Die gesetzten Top-8-Teams genießen im Achtelfinale das Heimrecht im Rückspiel, während die Playoff-Sieger das Hinspiel zuhause austragen. Dieses Muster hat direkte Auswirkungen auf die Spielweise beider Mannschaften und damit auf die Quotengestaltung.
Ein Blick auf die Knockout-Playoffs der laufenden Saison verdeutlicht den Effekt: In den acht Hinspielen gab es lediglich einen einzigen Heimsieg – Noah gewann gegen AZ Alkmaar. In allen anderen Partien setzten sich die Auswärtsteams durch oder das Spiel endete remis. Für Conference League Wetten auf die Achtelfinal-Hinspiele deutet diese Tendenz darauf hin, dass die favorisierten Auswärtsteams defensiv agieren und ein enges Ergebnis mitnehmen wollen, um im Rückspiel vor eigenem Publikum zuzuschlagen. Die Über/Unter-Linie verdient deshalb besondere Beachtung: Im Hinspiel fällt der Wert für „Unter" häufig attraktiver aus, im Rückspiel öffnet sich das Spiel und die Wahrscheinlichkeit für mehr Tore steigt.
Ein weiterer Aspekt betrifft die Kaderrotation. Teams aus den Top-5-Ligen – Crystal Palace, Fiorentina, Mainz, Strasbourg und Rayo Vallecano – stehen in der Doppelbelastung aus nationalem Ligabetrieb und Conference League. Gerade bei unangenehmen Auswärtsreisen in der ECL greifen Trainer zur Rotation, was die Aufstellungen schwerer vorhersehbar macht. Fiorentina lieferte in der Liga-Phase ein anschauliches Beispiel: Nach Rotationen kassierte die Mannschaft Niederlagen gegen vermeintlich schwächere Gegner, die mit voller Kapelle antraten. Wer Conference League Tipps auf Einzelspiele abgibt, sollte die Aufstellungslage möglichst spät prüfen – idealerweise nach Bekanntgabe der offiziellen Startelf.
Seit der Umstellung auf das Liga-Format fallen keine Teams mehr aus der Europa League in die Conference League herab. Alle 16 Achtelfinalisten haben den kompletten Qualifikationsweg oder die gesamte Liga-Phase im Wettbewerb bestritten und kennen die Abläufe. Anders als in früheren Saisons gibt es keine kalten Neueinsteiger, die sich erst an den Rhythmus der ECL gewöhnen müssen. Die Formkurve der Teams ist dadurch aussagekräftiger, was die Grundlage für Conference League Wetten verbessert.
Neben der Einzelspiel-Wette bietet die K.o.-Phase eine zusätzliche Option: die Weiterkommen-Wette. Statt auf ein einzelnes Spiel zu tippen, wird auf das Team gesetzt, das sich über Hin- und Rückspiel für die nächste Runde qualifiziert. Dieser Markt hat bei Conference League Wetten oft eine bessere Quotenstruktur als die Kombination zweier Einzelwetten, weil der Wettanbieter den statistischen Vorteil der Zweigleisigkeit einpreist.
Schließlich lässt sich das Sektionen-Bracket strategisch nutzen. Da der Turnierbaum ab dem Achtelfinale feststeht, können Tipper den möglichen Weg eines Conference League Favoriten bis ins Finale nachverfolgen. Wer etwa eine Langzeitwette auf Crystal Palace hält, sieht bereits jetzt, welche Gegner im Viertel- und Halbfinale drohen – und kann auf dieser Basis entscheiden, ob sich ein Cashout lohnt oder ob der Turnierpfad günstig genug aussieht, um den Tipp weiterlaufen zu lassen.
Mainz 05 in der Conference League
Als einziger Bundesliga-Vertreter im laufenden Wettbewerb zieht Mainz 05 die Aufmerksamkeit deutscher Tipper auf sich. Nach Union Berlin, dem 1. FC Köln und dem 1. FC Heidenheim ist Mainz der vierte deutsche Klub in der Geschichte der Conference League – und bislang der mit dem stärksten Auftreten in der Liga-Phase.
Die Zahlen sprechen für sich: Mainz gehörte zu den drei Teams im Wettbewerb, die mit drei Siegen in Folge in die Liga-Phase starteten. Am Ende reichte die Ausbeute für einen Platz in den Top 8, was den direkten Einzug ins Conference League Achtelfinale ohne den Umweg über die Knockout-Playoffs bedeutete. Mit einem Kaderwert von rund 147 Millionen Euro liegt Mainz im gehobenen Mittelfeld der 16 verbliebenen Achtelfinalisten – weder auf dem Niveau von Crystal Palace oder Fiorentina, aber deutlich über den Außenseitern aus Slowenien oder Zypern.
Im Achtelfinale trifft Mainz auf Sigma Olomouc aus Tschechien. Der tschechische Klub qualifizierte sich über die Playoffs, in denen er sich gegen Lausanne-Sport durchsetzte. Als gesetztes Top-8-Team genießt Mainz im Rückspiel Heimrecht – ein Vorteil, der sich bei der Quotengestaltung der Wettanbieter niederschlägt. Die Conference League Quoten sehen Mainz in diesem Duell klar vorne, auch wenn Auswärtsauftritte in der tschechischen Provinz erfahrungsgemäß unangenehm sein können. Das Hinspiel findet am 12. März in Olomouc statt, das Rückspiel am 19. März in Mainz.
Bei den Langzeitwetten auf den Conference League Sieger wird Mainz mit einer Quote um 9.00 geführt und reiht sich damit als Mitfavorit hinter Crystal Palace, Strasbourg und Fiorentina ein. Auf Augenhöhe liegt Rayo Vallecano mit einer ähnlichen Notierung. Für deutsche Tipper ergibt sich bei Mainz ein besonderer Vorteil: Wer die Bundesliga verfolgt und möglicherweise sogar e abgibt, hat einen Informationsvorsprung gegenüber der internationalen Konkurrenz, was Formeinschätzung und Aufstellungswissen betrifft. Die Doppelbelastung aus Liga und Europapokal bleibt aber ein Risikofaktor, den die Mainzer Vereinsführung über die Kaderbreite auffangen muss.
Historisch betrachtet hatten deutsche Klubs in der Conference League gemischte Ergebnisse. Union Berlin erreichte 2022/23 die Gruppenphase, schied dort aber aus. Köln scheiterte ebenfalls in der Gruppenphase, ohne nachhaltig Eindruck zu hinterlassen. Heidenheim überraschte in der Saison 2024/25 positiv und sorgte für einige beachtliche Auftritte auf europäischer Bühne. Mainz hat die Voraussetzungen, an diese positive Entwicklung anzuknüpfen – der Top-8-Abschluss in der Liga-Phase ist ein starkes Signal, und der Kaderwert liegt über dem von Heidenheim zum damaligen Zeitpunkt.
Achtelfinale 2026 – alle Paarungen und Einschätzungen
Die Auslosung hat acht Duelle ergeben, die am 12. März 2026 mit den Hinspielen und am 19. März mit den Rückspielen ausgetragen werden. Die zuerst genannte Mannschaft hat im Hinspiel Heimrecht, das jeweils zweite Team spielt das Rückspiel zuhause.
Paarung (Hinspiel-Heim – Auswärts) | Rückspiel-Heim | Einschätzung |
|---|---|---|
Crystal Palace – AEK Larnaca | Crystal Palace | Klarer Favorit, Palace sollte souverän weiterkommen |
Sigma Olomouc – Mainz | Mainz | Mainz favorisiert, Olomouc als Stolperstein möglich |
Lech Poznan – Shakhtar Donetsk | Shakhtar | Ausgeglichenes Duell, leichter Vorteil Shakhtar |
Samsunspor – Rayo Vallecano | Rayo Vallecano | Rayo mit La-Liga-Qualität klar im Vorteil |
AZ Alkmaar – Sparta Praha | Sparta Praha | Offenes Duell zweier erfahrener Europapokal-Teams |
Celje – AEK Athen | AEK Athen | AEK favorisiert, Celje als Überraschungskandidat |
Fiorentina – Raków | Raków | Fiorentina mit Kadervorteil, Raków defensiv stark |
Rijeka – Strasbourg | Strasbourg | Strasbourg mit breiterem Kader und Favoritenrolle |
Auffällig ist die Verteilung der Conference League Favoriten auf die einzelnen Sektionen des Turnierbaums: Crystal Palace und Fiorentina befinden sich auf derselben Seite des Brackets und könnten frühestens im Halbfinale aufeinandertreffen. Das bedeutet, dass auf der anderen Turnierhälfte mit Mainz, Strasbourg, Rayo Vallecano und Shakhtar Donetsk gleich vier Teams mit realistischen Titelchancen vertreten sind – für Langzeitwetten eine relevante Information, weil sich diese Favoriten gegenseitig eliminieren.
Bei den Einzelpartien sticht das Duell zwischen AZ Alkmaar und Sparta Prag als ausgeglichenstes hervor. Beide Teams verfügen über Europapokal-Erfahrung und haben in der laufenden Saison gezeigt, dass sie auf diesem Niveau mithalten können. Die Wettquoten dürften hier eng beieinanderliegen, was den Markt für Conference League Wetten auf dieses Duell besonders interessant macht.
Auf der anderen Seite des Spektrums steht Crystal Palace gegen AEK Larnaca. Der zyprische Vertreter hat zwar als Top-8-Team der Liga-Phase überrascht und sich Respekt verdient, doch der Kaderwert-Unterschied von über 400 Millionen Euro lässt wenig Raum für Zweifel an der Favoritenrolle. Spannender könnte es bei Celje gegen AEK Athen werden: Celje ist der kleinste verbliebene Klub im Wettbewerb, während AEK Athen als gesetztes Team mit Heimrecht im Rückspiel antritt – aber die Griechen neigen zu Formschwankungen, die den Slowenen eine Chance eröffnen könnten.
Häufige Fragen zur Conference League 2025/26
Wo wird die Conference League 2025/26 im TV übertragen?
In Deutschland teilen sich RTL und RTL Nitro die Free-TV-Rechte an der Conference League. Ausgewählte Spiele laufen live im frei empfangbaren Fernsehen, das restliche Programm ist über den Streamingdienst RTL+ verfügbar. Für Tipper, die Live-Wetten platzieren wollen, ist die Übertragungssituation entscheidend: Ohne Livebild lassen sich Spielverläufe schwerer einschätzen, was die Tippqualität bei laufenden Conference League Wetten beeinflussen kann.
An welchem Wochentag finden Conference League Spiele statt?
Die Conference League wird donnerstags ausgetragen, mit Anstoßzeiten um 18:45 Uhr und 21:00 Uhr. Den Spieltag teilt sich der Wettbewerb mit der Europa League, wobei beide Turniere in der K.o.-Phase exklusive Wochen ohne Überschneidung haben. Für die Planung der eigenen Conference League Tipps bedeutet das: An ECL-Donnerstagen steht ein übersichtliches Programm zur Verfügung, das sich gut analysieren lässt, weil nicht gleichzeitig Europa-League-Partien um die Aufmerksamkeit konkurrieren.
Wie hoch ist das Preisgeld für den Conference League Sieger?
Der Sieger der Conference League erhält insgesamt über 11 Millionen Euro an Preisgeldern, verteilt auf Antrittsprämien, Siegprämien und den Titelbonus. Dazu kommt ein fixer Startplatz in der Europa-League-Liga-Phase der Folgesaison – ein sportlicher Anreiz, der gerade für Teams aus mittleren Verbänden erheblich ist und die Motivation bis zum Conference League Finale in Leipzig hochhält. Das Preisgeld liegt deutlich unter dem der Champions League, macht den Wettbewerb für die teilnehmenden Klubs aber trotzdem finanziell attraktiv und sorgt dafür, dass selbst Außenseiter in der K.o.-Phase vollen Einsatz zeigen.



