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Wett-Tipp · NFL

Saints - Steelers Tipp, Prognose und Quoten am 25.10.2026

Saints gegen Steelers
NFLSo., 25.10.2026
Unser Tipp Sieg Pittsburgh Steelers
Quote1,69
Quote bei BetLabel
18+. Quoten können sich bis zum Spielbeginn ändern.
Zu BetLabel

Die NFL spielt zum ersten Mal in Frankreich, und beide Teams kommen mit einem Sieg nach Paris, aber aus sehr verschiedenen Lagen. New Orleans hat nach drei Niederlagen in Folge wieder gewonnen, steht aber weiter mit mehr Niederlagen als Siegen da. Pittsburgh hat in Tampa ein Spiel gedreht, das nach drei Vierteln schon verloren schien. Für eine Wette auf das Spiel im Stade de France stellen sich vor allem zwei Fragen: Hält die Defense der Saints dem Laufspiel der Steelers stand, und wie viel bringt Tyler Shough mit seiner verletzten linken Hand gegen Pittsburghs Pass Rush zustande?

Das erste Spiel der NFL in Frankreich: Termin und Ausgangslage

Angepfiffen wird am Sonntag, 25. Oktober 2026, um 14:30 Uhr deutscher Zeit im Stade de France in Saint-Denis nördlich von Paris, gespielt wird auf Naturrasen. New Orleans ist nominell Gastgeber, der Platz ist für beide Teams neutral. Trotz der landesweiten Proteste und Ausschreitungen in Frankreich hält die NFL am Termin fest; an den Spielstätten der Liga hat es nach ihren Angaben keine Störungen gegeben. Die Saints flogen direkt nach dem Spiel bei den Giants nach Paris und haben damit eine volle Woche vor Ort. Die Steelers trainieren zu Hause und reisen erst am Donnerstag. New Orleans hat nach Paris spielfrei, Pittsburgh empfängt in Woche 8 Cleveland und hat erst in Woche 9 frei.

Die Saints stehen bei 2-4. Alle drei Heimspiele im Superdome gingen verloren, zwei der drei Auswärtsspiele haben sie gewonnen. Pittsburgh steht bei 4-2 und hat alle drei Heimspiele gewonnen; der Sieg in Tampa war der erste auswärts.

Woche

New Orleans Saints

Pittsburgh Steelers

1

30:31 nach Overtime in Detroit

20:13 gegen Atlanta

2

24:17 in Baltimore

3:20 in New England

3

27:35 gegen Las Vegas

30:27 gegen Cincinnati

4

24:45 gegen Atlanta

24:27 in Cleveland

5

13:23 gegen Minnesota

34:22 gegen Indianapolis

6

34:27 bei den New York Giants

26:19 nach Overtime in Tampa

Nach sechs Spielen liegen beide Angriffe bei den Yards fast gleichauf. Der Unterschied steckt in der Defense und im Umgang mit dem Ball: New Orleans lässt deutlich mehr zu, vor allem am Boden, und verliert den Ball öfter.

Saison 2026 nach sechs Spielen

New Orleans Saints

Pittsburgh Steelers

Punkte je Spiel

25,3

22,8

Zugelassene Punkte je Spiel

29,7

21,3

Third Down geschafft

37 von 87

25 von 76

Third Down der Gegner

33 von 74

26 von 80

Red Zone: Touchdowns je Besuch

16 von 19

8 von 15

Eigene Ballverluste

12

7

Erzwungene Ballverluste

9

10

Sacks gegen den eigenen Quarterback

13

19

New Orleans Saints: stark vor der Endzone, anfällig gegen den Lauf

Kommt New Orleans bis vor die Endzone, folgt fast immer ein Touchdown, und getragen wird der Angriff vom Passspiel. Tyler Shough hat in seiner zweiten Saison schon 12 Touchdown-Pässe geworfen, Chris Olave kam auf 580 Receiving Yards, davon 182, 107 und 116 in drei der ersten vier Spiele. Beim Sieg bei den Giants lag New Orleans kurz vor der Pause noch mit 0:10 zurück und erzielte danach 34 Punkte in Folge. Cornerback Martin Emerson Jr. fing dabei zwei Interceptions, insgesamt verloren die Giants viermal den Ball, und Kendre Miller trug mit 20 Läufen für 70 Yards ein Laufspiel, das auf 175 Yards kam. Den gegnerischen Quarterback setzt vor allem Chase Young unter Druck, er hat 5,5 Sacks, Carl Granderson kommt auf 4.

Gegen den Lauf hat die Defense das größte Problem. Nur Denver und Dallas lassen je Spiel mehr Rushing Yards zu, Atlanta kam auf 205, Detroit auf 165 und Minnesota auf 153. New Orleans gehört auch zu den drei Teams, die je Spiel die meisten Punkte zulassen, und Gegner schaffen gegen die Saints fast jedes zweite Third Down. Selbst beim Sieg gegen die Giants kassierte die Defense im letzten Viertel noch 17 Punkte.

Dazu kommen langsame Starts und Fehler mit dem Ball. Im ersten Viertel haben die Saints in sechs Spielen 6 Punkte erzielt, ihre Gegner 41. Je Spiel verlieren nur New England und die Chargers den Ball öfter, allein gegen Las Vegas waren es drei Fumbles. Den Tiefpunkt erreichte der Angriff gegen Minnesota mit 142 Yards Raumgewinn und 96 Passing Yards von Shough. Shough spielt seit dem Spiel gegen Atlanta in Woche 4 mit zwei gebrochenen Knochen in der linken Hand, also nicht in der Hand, mit der er wirft; den Ball übergibt er seitdem mit der rechten.

Pittsburgh Steelers und das Comeback gegen die Buccaneers

Die Defense der Steelers ist ihr verlässlichster Teil. Sie gehört zu den acht Teams, die die wenigsten Passing Yards zulassen, Gegner schaffen gegen sie selten ein Third Down, und von zehn Besuchen der Gegner in der Red Zone endeten nur fünf mit einem Touchdown. Ballverluste erzwingen nur vier Teams häufiger. Sechs verschiedene Spieler haben bereits eine Interception gefangen, T.J. Watt hat 4,5 Sacks, in Tampa kamen Jalen Ramsey und Nick Herbig auf je zwei. Dort führten Interceptions von Daylen Everette und Jamel Dean zu Field Goals, und Ramsey beendete das Spiel mit einem Sack am vierten Down.

Der Angriff um Aaron Rodgers ist am stärksten, wenn es spät im Spiel eng wird. Im letzten Viertel haben die Steelers in dieser Saison 53 Punkte erzielt. In Tampa stand es nach drei Vierteln 3:16, Pittsburgh lag im letzten Viertel mit 13 Punkten zurück und gewann trotzdem in der Overtime. Der 42-Jährige hat 12 Touchdown-Pässe bei 5 Interceptions geworfen. Mit den beiden aus Tampa steht er in seiner Karriere bei 539 Touchdown-Pässen und liegt damit gleichauf mit Peyton Manning auf Rang drei der NFL. Am Boden läuft Jaylen Warren im Durchschnitt starke 5,5 Yards pro Lauf, gegen Cincinnati kam er auf 127 und gegen Indianapolis auf 101 Yards.

Die Probleme zeigen sich vor allem früh im Spiel und im Third Down. Rodgers wurde in Tampa allein in den ersten drei Vierteln fünfmal gesackt, nur drei Teams kassierten in dieser Saison mehr Sacks. Im Third Down bleibt der Angriff oft hängen, und in der Red Zone endet mancher Drive mit einem Field Goal statt mit einem Touchdown. Auswärts steht Pittsburgh erst bei einem Sieg aus drei Spielen.

Wer fehlt in Paris?

Bei New Orleans fehlt Running Back Travis Etienne Jr. mit einer Verletzung am hinteren Oberschenkel, frühestens nach der spielfreien Woche ist er zurück. Er kam in den ersten drei Spielen auf 128 Yards; seitdem teilen sich Kendre Miller, der 3,1 Yards je Lauf schafft, und Alvin Kamara die Läufe. Left Tackle Kelvin Banks Jr. fällt nach einer Operation am Knöchel seit Woche 3 aus, Defensive Tackle Bryan Bresee ist mit einem Kreuzbandriss für die Saison verloren, und Receiver Jordyn Tyson, im Draft in der ersten Runde ausgewählt, hat in dieser Saison noch nicht gespielt. Gegen die Giants fehlten Linebacker Kaden Elliss (Wade), der in drei Spielen 24 Tackles hatte, sowie Linebacker Anfernee Jennings und Defensive Tackle Nathan Shepherd. Right Guard Cesar Ruiz (Knie) und Cornerback Kool-Aid McKinstry (Migräne) schieden in East Rutherford aus, Cornerback Quincy Riley zog sich eine Nackenverletzung zu. Ob sie in Paris spielen können, ist offen.

Bei Pittsburgh stehen die Receiver Roman Wilson (Finger) und Michael Pittman Jr. (Fuß) auf der Injured Reserve. Wilson, der in fünf Spielen 188 Yards und zwei Touchdowns gefangen hatte, fehlt mindestens vier Wochen. Beide fehlten allerdings schon in Tampa, wo DK Metcalf bei 15 Anspielen 11 Pässe für 93 Yards fing und Rookie Germie Bernard ebenfalls 11 Fänge hatte; Bernard kam in den letzten beiden Spielen auf 80 und 87 Yards. In der Defense fehlen Defensive Tackle Derrick Harmon, der bis zu seiner Verletzung 1,5 Sacks hatte, und Safety DeShon Elliott. Cornerback Brandin Echols ist nach einer Verletzung am hinteren Oberschenkel fraglich. Running Back Rico Dowdle ist dagegen wieder dabei.

New Orleans Saints - Pittsburgh Steelers Tipp

Mein Tipp für diese Partie ist eine Siegwette auf die Pittsburgh Steelers. Gegen eine Defense, die am Boden so viel zulässt wie kaum eine andere, kann Pittsburgh das Spiel über Jaylen Warren aufbauen, den Ball lange halten und die Uhr laufen lassen, wie in Tampa, wo die Steelers 38:36 Minuten in Ballbesitz waren. Je länger Pittsburgh den Ball hat, desto seltener kommt Shough überhaupt aufs Feld. Dazu trifft ein Team, das den Ball häufig verliert, auf eine Defense, die regelmäßig Ballverluste erzwingt. Gegen die Giants profitierte New Orleans selbst von vier Ballverlusten, in Paris steht New Orleans auf der anderen Seite.

Der zweite Grund ist Pittsburghs Defense gegen das Passspiel, von dem New Orleans abhängt. Shough wirft viel, aber gegen Minnesota, die Defense mit den wenigsten zugelassenen Punkten der Liga, kam er auf 96 Yards, und auch gegen die Giants brachte er nur etwa jeden zweiten Pass an. Gegen Watt, Herbig und Ramsey muss er mit einer gebrochenen Hand und ohne seinen Left Tackle bestehen. Die Stärke der Saints vor der Endzone trifft auf eine Defense, die sich gerade dort bisher gut gehalten hat. Weil New Orleans im ersten Viertel bisher kaum punktet, droht Pittsburgh zudem kein früher Rückstand, aus dem es sich wie in Tampa erst herausarbeiten müsste.

Gegen den Tipp spricht, dass Pittsburgh im Third Down oft scheitert und Rodgers häufig zu Boden geht; die Saints haben mit Chase Young einen Pass Rusher, der das ausnutzen kann. Dieselben Schwächen hatte Pittsburgh aber auch in Tampa und gewann, weil die Defense das Spiel offen hielt und Rodgers im letzten Viertel lieferte. Ich setze auf den Sieg der Pittsburgh Steelers, weil sie die bessere Defense haben, mit Warren genau dort angreifen können, wo New Orleans am verwundbarsten ist, und mit Rodgers einen Quarterback haben, der enge Spiele zu Ende bringt.

Fazit und Prognose zum Spiel im Stade de France

Das Spiel dürfte sich in der ersten Hälfte daran entscheiden, ob New Orleans endlich früh punktet. Gelingt den Saints ein Touchdown in den ersten Drives, können sie das Spiel länger mit Läufen von Miller und Kamara gestalten, und ihre Effizienz vor der Endzone hält sie im Spiel. Bleibt der Start wie so oft aus, läuft Pittsburgh mit Warren gegen die anfällige Defense, hält den Ball und zwingt Shough in Situationen, in denen er werfen muss. Kippen kann das Spiel über einen Ballverlust der Saints in der eigenen Hälfte. Ich erwarte ein Spiel, das die Steelers mit ihrer Defense kontrollieren und mit einem Touchdown Vorsprung gewinnen, mit Warren als dem Spieler, über den Pittsburgh seine wichtigsten Drives aufbaut.

Tim, Redaktion wetten.eu

Ich bin Tim und verantworte bei Wetten.eu die Wett-Tipps und Spielprognosen. Mein Schwerpunkt liegt auf der Bundesliga und der NFL. Bevor ich einen Tipp abgebe, werte ich Statistiken aus: Tordifferenzen, Formkurven, Head-to-Head-Bilanzen und Spielerdaten. So erkennst du, warum ich eine bestimmte Wette empfehle – und kannst selbst einschätzen, ob sie zu deiner Strategie passt.