Der VfB Stuttgart empfängt am kommenden Sonntag den SC Freiburg in der MHPArena zum 20. Spieltag der Bundesliga. Die Schwaben stehen aktuell auf dem fünften Tabellenplatz und haben die internationalen Plätze fest im Visier. Freiburg reist als Tabellensiebter an und will im Kampf um die Europa-League-Plätze wichtige Punkte mitnehmen.
Beide Mannschaften haben unter der Woche noch in der Europa League gespielt. Stuttgart gewann zuhause dramatisch mit 3:2 gegen die Young Boys Bern, während Freiburg bei OSC Lille mit 0:1 unterlag. Die Englische Woche könnte für beide Teams eine Rolle spielen, doch die Stuttgarter haben zuletzt gezeigt, dass sie auch mit Doppelbelastung umgehen können.
Der VfB Stuttgart in einer starken Form
Der VfB Stuttgart zeigt sich in dieser Saison als starke Heimmannschaft und hat sich auf dem fünften Tabellenplatz etabliert. Mit 36 Punkten aus 19 Spielen (11 Siege, 3 Unentschieden, 5 Niederlagen) laufen die Schwaben unter Trainer Sebastian Hoeneß einer ordentlichen Saison entgegen. Besonders die Offensive funktioniert: Mit 36 erzielten Toren stellt Stuttgart eine der gefährlichsten Angriffsreihen der Liga. Das entspricht einem Schnitt von knapp 1,9 Toren pro Ligaspiel.
In den letzten fünf Pflichtspielen hat Stuttgart dreimal gewonnen, einmal unentschieden gespielt und einmal verloren. Das 3:0 bei Borussia Mönchengladbach am 25. Januar war dabei ein echtes Ausrufezeichen. Auch das 3:2 gegen Eintracht Frankfurt am 13. Januar zeigte die offensive Stärke der Mannschaft. Einzig das 2:0 bei der AS Roma in der Europa League am 22. Januar war ein Rückschlag, wo Stuttgart Schwierigkeiten dabei hatte, die Chancen konsequent zu nutzen. Doch bereits gegen die Young Boys Bern am 29. Januar konnten die Stuttgarter wieder gewinnen und ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen.
Stuttgarts Torhunger in den jüngsten Partien
Ein Blick auf die Ergebnisse zeigt: Stuttgart trifft regelmäßig. Gegen Frankfurt fielen fünf Tore (3:2), in Mönchengladbach drei (0:3), gegen Union Berlin immerhin eines beim 1:1 und gegen Bern drei weitere (3:2). Das sind 10 Tore in den letzten fünf Bundesliga- und Europa-League-Spielen. Spieler wie Ermedin Demirovic und Deniz Undav sorgen für konstante Torgefahr. Undav erzielte gegen die Young Boys gleich das 1:0 und legte das 2:0 für Demirovic auf. Die Offensive der Schwaben ist eingespielt und treffsicher.
Allerdings kassiert Stuttgart auch gelegentlich viele Gegentore. 26 Gegentreffer in 19 Ligaspielen bedeuten eine defensive Anfälligkeit, die Freiburg ausnutzen könnte. Gegen Frankfurt kassierten die Schwaben zwei Tore, gegen Bern ebenfalls zwei. Selbst beim 1:1 gegen Union Berlin musste Torhüter Fabian Bredlow hinter sich greifen.
SC Freiburg: Wie präsentieren sich die Breisgauer aktuell?
Der SC Freiburg steht mit 27 Punkten (7 Siege, 6 Unentschieden, 6 Niederlagen) auf dem siebten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster hat 31 Tore erzielt und 32 kassiert, was eine ausgeglichene Tordifferenz von -1 ergibt. Auswärts tun sich die Freiburger allerdings schwerer als zuhause. Mit einem Torschnitt von 1,6 Treffern pro Spiel liegt Freiburg im oberen Mittelfeld der Liga.
Die letzten fünf Pflichtspiele der Breisgauer verliefen durchwachsen: Zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen stehen zu Buche. Das 2:1 gegen den 1. FC Köln am 25. Januar war ein wichtiger Heimsieg. Doch bei RB Leipzig (0:2 am 14. Januar) und jetzt bei OSC Lille (0:1 am 29. Januar) gab es Niederlagen. Besonders die Niederlage in Lille kam spät und unglücklich: Olivier Giroud verwandelte in der Nachspielzeit einen Elfmeter zum 1:0-Endstand. Davor hatte Maximilian Eggestein noch die Rote Karte gesehen, was die Schlussviertelstunde erschwerte.
Freiburgs Auswärtsbilanz unter der Lupe
In der Fremde zeigt sich Freiburg anfällig. Bei Leipzig gab es ein 0:2, bei Augsburg am 18. Januar immerhin ein 2:2-Unentschieden. Die Defensive hat auswärts Probleme, auch wenn Torhüter Noah Atubolu einige gute Paraden zeigte. In Lille parierte er mehrfach stark, konnte aber den späten Elfmeter nicht halten. Mit 32 kassierten Gegentoren in 19 Ligaspielen gehört Freiburg nicht zu den stabilsten Abwehrreihen der Liga.
Offensiv sieht es etwas besser aus. Vincenzo Grifo und Spieler wie Noah Weißhaupt sind die Hoffnungsträger im Angriff. Gegen Köln erzielte Freiburg zwei Tore, gegen Maccabi Tel-Aviv in der Europa League am 22. Januar reichte ein 1:0. Die Breisgauer können also treffen, haben aber auswärts ihre Probleme. In Stuttgart müssen sie ihre Auswärtsschwäche ablegen, wenn sie punkten wollen.
VfB Stuttgart vs. SC Freiburg H2H
Die letzten fünf Duelle zwischen diesen beiden Teams waren torreich und oft eindeutig. Stuttgart hat dabei dreimal gewonnen, Freiburg zweimal. Ein Unentschieden gab es in diesen fünf Partien nicht. Das zeigt: Wenn diese Mannschaften aufeinandertreffen, gibt es einen klaren Sieger und meistens viele Tore.
Die letzten Duelle zwischen dem VfB Stuttgart und SC Freiburg:
Datum | Begegnung | Ergebnis |
|---|---|---|
13.09.2025 | Freiburg - Stuttgart | 3:1 |
18.01.2025 | Stuttgart - Freiburg | 4:0 |
24.08.2024 | Freiburg - Stuttgart | 3:1 |
03.02.2024 | Freiburg - Stuttgart | 1:3 |
02.09.2023 | Stuttgart - Freiburg | 5:0 |
Stuttgart dominiert die Heimspiele gegen Freiburg
Die Bilanz zeigt: In Stuttgart gewinnt meistens der VfB. Das 4:0 im Januar 2025 und das 5:0 im September 2023 waren deutliche Angelegenheiten. In diesen beiden Heimspielen kassierte Stuttgart kein einziges Gegentor und erzielte zusammen neun Treffer. In Freiburg hingegen hatte der SC zuletzt zweimal die Oberhand mit jeweils 3:1. Im Durchschnitt fielen in diesen fünf Spielen 4,0 Tore pro Partie. Das spricht für ein torreiches Duell auch am kommenden Sonntag.
Auffällig ist auch: In keinem der letzten fünf Aufeinandertreffen blieb es bei unter drei Toren. Das niedrigste Ergebnis war das 3:1, alle anderen Partien hatten vier oder mehr Treffer. Diese Statistik unterstützt einen Wett-Tipp auf viele Tore.
VfB Stuttgart - SC Freiburg Tipps
1. Tipp: Sieg VfB Stuttgart
Als ersten Wett-Tipp für diese Partie empfehle ich eine Siegwette auf den VfB Stuttgart. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Stuttgart steht mit 36 Punkten neun Zähler vor Freiburg und hat in dieser Saison zuhause eine deutlich bessere Bilanz als die Breisgauer auswärts. Dazu kommt, dass die Schwaben unter Sebastian Hoeneß in der MHPArena eine echte Macht sind. Die Tordifferenz von +10 (36:26) zeigt die Offensivstärke des Teams.
Die Stuttgarter haben in ihren letzten beiden Heimspielen gegen Freiburg mit 4:0 und 5:0 gewonnen. Das sind zusammen neun Tore ohne Gegentor. Die Offensive um Undav und Demirovic funktioniert, das haben die letzten Wochen gezeigt. Zuletzt konnten sie bei Mönchengladbach 3:0 gewinnen und gegen Frankfurt 3:2. Auch gegen die Young Boys Bern trafen sie dreimal. Diese Treffsicherheit sollte sich auch gegen Freiburg zeigen.
Freiburg auf der anderen Seite hat auswärts Probleme. Dort konnten sie in der aktuellen Bundesliga-Saison erst zwei Spiele gewinnen. Bei Leipzig gab es ein 0:2, bei Lille jetzt ein 0:1. Die Defensive der Breisgauer ist anfällig, wenn sie nicht vor heimischem Publikum spielen. Mit 32 kassierten Gegentoren hat Freiburg eine negative Tordifferenz und bietet Stuttgart gute Möglichkeiten zum Toreschießen.
2. Tipp: Über 2,5 Tore
Stuttgart hat 36 Tore in 19 Ligaspielen erzielt, Freiburg immerhin 31. Beide Teams können treffen, haben aber auch defensive Schwächen mit zusammen 58 kassierten Gegentoren. Die letzten fünf Duelle zwischen Stuttgart und Freiburg endeten mit durchschnittlich 4,0 Toren pro Partie. Das 4:0, das 5:0 und die beiden 3:1-Ergebnisse zeigen: Wenn diese Teams aufeinandertreffen, fallen Tore. Auch das 1:3 in Freiburg im Februar 2024 hatte vier Treffer. In keinem der letzten fünf Spiele blieb es bei unter drei Toren. Diese Statistik ist eindeutig.
Stuttgart hat in den letzten Wochen gegen Frankfurt (3:2), Mönchengladbach (0:3) und Bern (3:2) treffsicher agiert. Freiburg erzielte gegen Köln zwei Tore und gegen Tel-Aviv eines. Dazu kassieren beide Teams regelmäßig Gegentreffer: Dass mindestens drei Tore fallen, ist in dieser Konstellation sehr wahrscheinlich. Die Kombination aus offensiver Stärke und defensiven Anfälligkeiten macht Over 2,5 zu einem soliden Wett-Tipp.
Fazit und Prognose
Die Analyse spricht klar für den VfB Stuttgart. Die Schwaben haben zuhause gegen Freiburg eine starke Bilanz mit zwei deutlichen Siegen in den letzten beiden Heimspielen. Dazu stehen sie neun Punkte vor den Breisgauern in der Tabelle und haben die bessere Offensive. Mit Undav und Demirovic in vorderster Reihe sind die Stuttgarter torgefährlich. Das 3:2 gegen Bern hat gezeigt, dass diese Mannschaft auch enge Spiele gewinnen kann.
Freiburg wird sich nicht kampflos ergeben. Die Mannschaft von Julian Schuster hat Qualität und kann auswärts für Überraschungen sorgen. Das 3:1 im Hinspiel zeigt, dass die Breisgauer Stuttgart schlagen können. Doch in der MHPArena dürften die Schwaben die Oberhand behalten. Die Heimstärke und die jüngste Serie sprechen für den VfB.



