In der ersten Runde des DFB-Pokals kommt es zu einem spannenden Duell zweier Zweitligisten. Preußen Münster empfängt am Montag, den 18. August 2025, um 18:00 Uhr Hertha BSC im heimischen Preußenstadion. Beide Mannschaften sind verhalten in die neue Ligasaison gestartet und wollen im Pokalwettbewerb ein erstes Ausrufezeichen setzen. Dieses Aufeinandertreffen verspricht eine intensive Partie, da für einen der beiden Klubs der Traum vom Pokal bereits nach dem ersten Spiel ausgeträumt sein wird. In diesem Artikel analysieren wir die aktuelle Form beider Teams, blicken auf den direkten Vergleich und geben dir zwei konkrete Wett-Tipps für dieses Pokalspiel an die Hand.

Preußen Münster vs. Hertha BSC Wett-Tipps

Wett-Tipps Münster – Hertha
DFB-Pokal
01
Beide Teams treffen 1,58
02
Fabian Reese erzielt ein Tor 2,50

Wett-Tipp 1: Beide Teams treffen

Eine Beide Teams treffen Wette bietet sich bei dieser Partie besonders an. Die Offensive von Preußen Münster hat in den letzten Partien zuverlässig funktioniert. In vier der letzten fünf Pflichtspiele erzielte das Team von Alexander Ende mindestens einen Treffer. Selbst in Unterzahl gegen den KSC gelang ein Tor, und auch gegen Paderborn wurde ein Rückstand aufgeholt. Dies zeugt von einer stabilen Angriffsleistung. Hertha BSC hingegen sucht zwar noch nach der Topform, verfügt aber mit Spielern wie Kapitän Fabian Reese und Neuzugang Sebastian Grönning, der bereits gegen Schalke traf, über hohe individuelle Qualität im Angriff. Der Druck, im Pokal zu bestehen, wird die Berliner dazu zwingen, offensiv zu agieren. Gleichzeitig ist die Defensive beider Mannschaften nicht immer sattelfest. Münster kassierte in den ersten beiden Ligaspielen vier Gegentore, Hertha deren zwei. Ein Pokalfight, bei dem beide Seiten den Weg nach vorne suchen, führt oft zu Toren auf beiden Seiten.

Wett-Tipp 2: Fabian Reese erzielt ein Tor

Ein weiterer vielversprechender Wett-Tipp ist eine Wette darauf, dass Fabian Reese ein Tor erzielt. Als Kapitän, Anführer und wertvollster Spieler im Kader der Hertha steht Reese besonders im Fokus. In wichtigen Spielen wie diesem Pokalduell sind es oft die Schlüsselspieler, die den Unterschied machen. Reese ist bekannt dafür, Verantwortung zu übernehmen und seine Mannschaft mitzureißen. Auch wenn er in den ersten Saisonspielen noch ohne Torerfolg blieb, sucht er stets den Abschluss und bringt sich in gefährliche Positionen. Gegen den KSC hatte er eine aussichtsreiche Möglichkeit, die er jedoch nicht nutzen konnte. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sein erster Treffer in der neuen Saison fällt. Gegen eine Münsteraner Abwehr, die zuletzt Gegentore zugelassen hat, werden sich für einen Spieler seiner Klasse Räume ergeben. In einem K.o.-Spiel, in dem Hertha unbedingt ein Erfolgserlebnis braucht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ihr bester Offensivakteur trifft.

Die Adler aus Münster: Mit breiter Brust ins Pokalduell?

Für Preußen Münster war die vergangene Saison eine Bestätigung der harten Arbeit. Nach dem Aufstieg aus der 3. Liga gelang es dem Team, wenn auch knapp, mit Platz 15 die Klasse in der 2. Bundesliga zu halten. Zur neuen Saison übernahm mit Alexander Ende ein neuer Trainer das Ruder, der sich zuvor beim SC Verl einen Namen gemacht hat. Der Saisonstart verlief jedoch durchwachsen. Aus den ersten beiden Partien konnte Münster lediglich einen Punkt holen. Die letzten fünf Pflichtspiele zeigen eine wechselhafte Bilanz: ein Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Dabei fielen einige Tore, was die Offensive der Preußen unterstreicht.

Die letzten fünf Pflichtspiele von Preußen Münster:

  • 08.08.2025: Preußen Münster 1:1 SC Paderborn
  • 02.08.2025: KSC 3:2 Preußen Münster
  • 18.05.2025: SSV Ulm 1846 2:2 Preußen Münster
  • 09.05.2025: Preußen Münster 2:0 Hertha BSC
  • 02.05.2025: 1. FC Magdeburg 0:5 Preußen Münster

Allerdings scheint die Moral der Mannschaft intakt zu sein. Bei der 2:3-Auftaktniederlage gegen den Karlsruher SC spielte Münster ab der 62. Minute in Unterzahl und schaffte es dennoch, den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2:2 zu erzielen. Auch das 1:1-Unentschieden am zweiten Spieltag gegen den starken SC Paderborn war ein hart erkämpfter Punktgewinn. Die Mannschaft zeigte sich kämpferisch und konnte einen Pausenrückstand aufholen. Bemerkenswert ist, dass die Münsteraner in vier der letzten fünf Pflichtspiele mindestens ein Tor erzielen konnten. Der klare 5:0-Erfolg gegen Magdeburg und der 2:0-Heimsieg gegen den kommenden Gegner Hertha BSC aus der Vorsaison zeigen, wozu das Team fähig ist. Gerade im heimischen Preußenstadion ist mit den Adlern immer zu rechnen.

Herthas holpriger Start und die Suche nach der Form

Hertha BSC blickt auf eine enttäuschende Vorsaison zurück, die auf dem elften Tabellenplatz endete. Der Start in die Spielzeit 2025/26 verlief für das Team von Trainer Stefan Leitl ebenfalls nicht nach Plan. Einer Auftaktniederlage folgte ein torloses Unentschieden, sodass die Berliner nach zwei Spieltagen noch auf den ersten Sieg warten. Die „Alte Dame“ gilt zwar als einer der ambitionierteren Vereine der Liga, muss diese Ambitionen aber erst noch mit Leistung untermauern. Der Blick auf die letzten fünf Pflichtspiele offenbart eine durchwachsene Form mit nur einem Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.

Die letzten fünf Pflichtspiele von Hertha BSC:

  • 10.08.2025: Hertha BSC 0:0 Karlsruher SC
  • 01.08.2025: FC Schalke 04 2:1 Hertha BSC
  • 18.05.2025: Hertha BSC 1:1 Hannover 96
  • 09.05.2025: Preußen Münster 2:0 Hertha BSC
  • 04.05.2025: Hertha BSC 1:0 Greuther Fürth

Beim 0:0 gegen den KSC im Olympiastadion agierte die Mannschaft zwar auf Augenhöhe, konnte sich aber keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Besonders auffällig war die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive. Trotz mehr Ballbesitz und guter Passquote bei der 1:2-Niederlage auf Schalke sprang am Ende zu wenig Zählbares heraus. Der letzte Sieg liegt bereits einige Zeit zurück, und ausgerechnet das letzte Duell mit Preußen Münster ging mit 0:2 ebenfalls verloren. Der Druck, im DFB-Pokal ein Erfolgserlebnis zu feiern, ist entsprechend hoch. Viel wird dabei von Kapitän Fabian Reese abhängen, der als wertvollster Spieler im Kader die Offensive ankurbeln soll.

Preußen Münster vs. Hertha BSC direkter Vergleich

Die Historie der Duelle zwischen Preußen Münster und Hertha BSC ist reich an Begegnungen. In den letzten Aufeinandertreffen hatten jedoch meist die Münsteraner das bessere Ende für sich. Zwar konnte Hertha das letzte Pokalduell in der Saison 2021/22 für sich entscheiden, doch die beiden Ligapartien der vergangenen Spielzeit gingen beide an Preußen Münster. Vor allem der Heimsieg im Mai dürfte den Preußen Selbstvertrauen für das anstehende Pokalspiel geben. Die Hertha hat es seit dem letzten Pokalerfolg nicht mehr geschafft, gegen die Westfalen zu gewinnen.

Datum

Heim

Gast

Ergebnis

Wettbewerb

09.05.2025

Preußen Münster

Hertha BSC

2:0

2. Bundesliga

13.12.2024

Hertha BSC

Preußen Münster

1:2

2. Bundesliga

26.10.2021

Preußen Münster

Hertha BSC

1:3

DFB-Pokal

01.08.2009

Preußen Münster

Hertha BSC

1:1

DFB-Pokal

25.11.1989

Preußen Münster

Hertha BSC

2:6

2. Bundesliga

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Preußenstadion für die Berliner in letzter Zeit kein gutes Pflaster war. Während Hertha auf dem Papier und gemessen am Kaderwert als Favorit in die Partie geht, spricht die jüngste Bilanz eine andere Sprache.

Prognose und Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Zuschauer im Preußenstadion ein intensives und umkämpftes Pokalspiel erwartet. Preußen Münster geht mit dem Vorteil des heimischen Publikums und dem Wissen, die letzten beiden Ligaspiele gegen Hertha gewonnen zu haben, in die Partie. Die gezeigte Moral in den ersten Saisonspielen unterstreicht die Kampfkraft des Teams. Hertha BSC reist als nomineller Favorit an, steht aber nach einem schwachen Saisonstart bereits unter Druck. Die Berliner müssen ihre spielerische Überlegenheit auf den Platz bringen, um die defensiv manchmal anfälligen, aber offensiv gefährlichen Münsteraner zu bezwingen. Alles deutet auf eine enge Begegnung hin, bei der Kleinigkeiten entscheiden werden. Die defensive Anfälligkeit beider Teams in Kombination mit ihrer jeweiligen Offensivkraft macht Tore auf beiden Seiten wahrscheinlich.